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Schlecker könnte wegen Planinsolvenz Tarifverträge aufkündigen

Was kommt noch alles auf die Schlecker-Mitarbeiter zu? Wie jetzt bekannt wird, könnte Schlecker die Tarifverträge blitzartig kündigen, weil sie sich in einem laufenden Insolvenzverfahren befinden.

Noch hat die Konzernleitung die Hoffnung, eine endgültige Insolvenz abzuwenden und die Firma als Ganzes zu erhalten. Dazu soll die sogenannte "Planinsolvenz" herhalten. Laut Rechtsexperten könnte Schlecker damit alle lästigen Posten und Verpflichtungen über Bord werfen, die ihren Gewinn schmälern.

Ein Weg der Firmensanierung, denn hier gibt es plötzlich Sonderkündigungsrechte. Ohne diese Lösung hätte Schlecker seinen Mitarbeitern noch bis Juni ihr reguläres Gehalt zahlen müssen. Bis zu diesem Zeitpunkt wären sie dann eigentlich auch unkündbar gewesen. Doch das wird jetzt wohl anders.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Mitarbeiter, Insolvenz, Schlecker
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2012 14:10 Uhr von Mankind3
 
+4 | -0
 
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autor: hrhr...träum weiter. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
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22.01.2012 14:15 Uhr von desinalco
 
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30.000 Schlecker-Angestellten drohen massive Lohnerhöhungen durch Hartz 4.
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22.01.2012 15:12 Uhr von Petaa
 
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@desinalco: Traurig aber leider die Wahrheit. In vielen Fällen sind die Angestellten sowieso schon "Aufstocker".
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22.01.2012 15:34 Uhr von thatstheway
 
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was kümmert es Schlecker ? nur die Menschen am unteren Ende der Einkommenskette
bezahlen doppelt und dreifach, wenn nicht mehrmals.
Kündigung, keine konkreten Aussichten auf Übernahme durch Mitbewerber etc., nach ein paar Monaten Hartz IV , und wenn man zu alt ist (Theorie ab 65 - Praxis ab 40 Jahren) versumpfen im Hartz IV und einfach dahin vegetieren,
Das ist DE Zukunft von Machern wie "Schlecker" und Konsorten, sowie Pateien so gewollt.
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22.01.2012 21:30 Uhr von maretz
 
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naja: irgendwie stimmt das auch so nicht... Schlecker wird die Leute nicht einfach so auf die Straße setzen - zum einen weil das Kündigungsrecht zwar geändert aber nicht aufgehoben ist (z.B. ist die max. Kündigungsfrist 3 Monate auch wenn aufgrund von Firmenzugehörigkeit z.B. mehr wären). Zum anderen aber auch weil das Gehalt der Mitarbeiter erstmal über das Arbeitsamt gezahlt wird (Insolvenzgeld oder so nennt sich das), d.h. Schlecker braucht da grade die Mitarbeiter nicht zu bezahlen.

Und natürlich ist das für die Angestellten sch... das es da sonderrechte gibt. Aber wenn es die nicht gibt - dann fliegen jetzt nicht 20-30% der Leute raus - sondern kurz später 100% weil die den Laden eben nicht mehr halten können. Ist das besser?

Dazu kommt: Man soll aufhören das auf dem Rücken der Arbeiter auszutragen? Lustige Vorstellung... aber leider derart unrealistisch das es fast schon schmerzt. Die Arbeiter haben immer die A-Karte - und je weiter "unten" die stehen umso größer ist die Karte. Zum einen wird es die Chefs des Konzerns nicht interessieren ob die Arbeitslos sind oder nicht - bei der vorhandenen Kohle macht das auch nix aus. Dann hat man da schon während der ganzen Zeit Kontakte geknüpft und geht halt in ne andere Firma rein. Der kleine Arbeiter konnte das eher nicht - und bewirbt sich jetzt parallel mit einigen 100 bist einigen 1000 Verkäufern gleichzeitig. Und da sind eher selten die Ersparnisse da das man einfach mal nen paar Monate Urlaub machen kann - also MUSS man nen Job annehmen... Also egal was die Insolvenzverwaltung macht - der kleine Arbeitnehmer hat eh die Pappnase auf...
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23.01.2012 06:37 Uhr von Finalfreak
 
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Wir wissen doch wie es weiter geht. Es wird natürlich erstmal allen Mitarbeitern, die über 10 Jahre dabei sind und gutes Geld verdienen, gekündigt.
Danach wird ihnen ein neuer Vertrag, nach dem Motto friss oder stirb, angeboten.
Selbstverständlich bei halben Gehalt und weniger Urlaub.
Einfach nur traurig.
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23.01.2012 07:37 Uhr von Bettine
 
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@Finalfreak: - "Es wird natürlich erstmal allen Mitarbeitern, die über 10 Jahre dabei sind und gutes Geld verdienen, gekündigt."

Wie kommst du auf die Idee, dass bei Schlecker gutes Geld verdient werden kann?
Ich war ein paar Jahre in dem Verein, habe es dann vorgezogen Putzen zu gehen, das Überleben war damit realistischer.
Mal abgesehen von den Bespitzelungen:
Unsere Leitung hat sich in die Doppelwand einbauen lassen und ist auch nicht davor zurückgeschreckt, während ihres Aufenthaltes hinter der Lochwand MEINEN Kaffee zu trinken!

Ich hoffe sehr, dass noch mehr dieser Ausbeuterfirmen kaputt gehen, ich glaube das wäre ein Segen für viele.

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