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22.01.12 12:48 Uhr
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Schlecker könnte wegen Planinsolvenz Tarifverträge aufkündigen

Was kommt noch alles auf die Schlecker-Mitarbeiter zu? Wie jetzt bekannt wird, könnte Schlecker die Tarifverträge blitzartig kündigen, weil sie sich in einem laufenden Insolvenzverfahren befinden.

Noch hat die Konzernleitung die Hoffnung, eine endgültige Insolvenz abzuwenden und die Firma als Ganzes zu erhalten. Dazu soll die sogenannte "Planinsolvenz" herhalten. Laut Rechtsexperten könnte Schlecker damit alle lästigen Posten und Verpflichtungen über Bord werfen, die ihren Gewinn schmälern.

Ein Weg der Firmensanierung, denn hier gibt es plötzlich Sonderkündigungsrechte. Ohne diese Lösung hätte Schlecker seinen Mitarbeitern noch bis Juni ihr reguläres Gehalt zahlen müssen. Bis zu diesem Zeitpunkt wären sie dann eigentlich auch unkündbar gewesen. Doch das wird jetzt wohl anders.


WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Wirtschaft / Firmennews
Schlagworte: Wirtschaft, Mitarbeiter, Insolvenz, Schlecker
Quelle: www.spiegel.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
+18 | -3
 
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Wann hört das endlich auf, Insolvenzen auf dem Rücken von den kleinen Arbeitern abzuwickeln? Die Fehler von Managern müssen die finanziell ausbaden!! Das ist doch hirnrissig! Dafür müssten die Manager haften. Da muss mal das Gesetz geändert werden. Das geht so nicht weiter!
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2012 13:34 Uhr von Zeus35
Vom Anfang bis zum Ende Verbrecher.
Kommentar ansehen Würden wir in einer gerechten Gesellschaft leben..   
 
+15 | -4
 
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22.01.2012 14:05 Uhr von hoenipoenoekel
..dann würden Schleckers jetzt komplett enteignet und all das viele angeraffte Geld würde direkt an die ausgezahlt denen es abgepresst und oder gar nicht gezahlt wurde.
Aber "Gerechtigkeit" im Kapitalismus ist wie "Anstand" im KZ.
Kommentar ansehen autor   
 
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22.01.2012 14:10 Uhr von Mankind3
hrhr...träum weiter. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
Kommentar ansehen ...   
 
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22.01.2012 14:15 Uhr von desinalco
30.000 Schlecker-Angestellten drohen massive Lohnerhöhungen durch Hartz 4.
Kommentar ansehen @desinalco   
 
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22.01.2012 15:12 Uhr von Petaa
Traurig aber leider die Wahrheit. In vielen Fällen sind die Angestellten sowieso schon "Aufstocker".
Kommentar ansehen was kümmert es Schlecker ?   
 
+4 | -1
 
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22.01.2012 15:34 Uhr von thatstheway
nur die Menschen am unteren Ende der Einkommenskette
bezahlen doppelt und dreifach, wenn nicht mehrmals.
Kündigung, keine konkreten Aussichten auf Übernahme durch Mitbewerber etc., nach ein paar Monaten Hartz IV , und wenn man zu alt ist (Theorie ab 65 - Praxis ab 40 Jahren) versumpfen im Hartz IV und einfach dahin vegetieren,
Das ist DE Zukunft von Machern wie "Schlecker" und Konsorten, sowie Pateien so gewollt.
Kommentar ansehen naja   
 
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22.01.2012 21:30 Uhr von maretz
irgendwie stimmt das auch so nicht... Schlecker wird die Leute nicht einfach so auf die Straße setzen - zum einen weil das Kündigungsrecht zwar geändert aber nicht aufgehoben ist (z.B. ist die max. Kündigungsfrist 3 Monate auch wenn aufgrund von Firmenzugehörigkeit z.B. mehr wären). Zum anderen aber auch weil das Gehalt der Mitarbeiter erstmal über das Arbeitsamt gezahlt wird (Insolvenzgeld oder so nennt sich das), d.h. Schlecker braucht da grade die Mitarbeiter nicht zu bezahlen.

Und natürlich ist das für die Angestellten sch... das es da sonderrechte gibt. Aber wenn es die nicht gibt - dann fliegen jetzt nicht 20-30% der Leute raus - sondern kurz später 100% weil die den Laden eben nicht mehr halten können. Ist das besser?

Dazu kommt: Man soll aufhören das auf dem Rücken der Arbeiter auszutragen? Lustige Vorstellung... aber leider derart unrealistisch das es fast schon schmerzt. Die Arbeiter haben immer die A-Karte - und je weiter "unten" die stehen umso größer ist die Karte. Zum einen wird es die Chefs des Konzerns nicht interessieren ob die Arbeitslos sind oder nicht - bei der vorhandenen Kohle macht das auch nix aus. Dann hat man da schon während der ganzen Zeit Kontakte geknüpft und geht halt in ne andere Firma rein. Der kleine Arbeiter konnte das eher nicht - und bewirbt sich jetzt parallel mit einigen 100 bist einigen 1000 Verkäufern gleichzeitig. Und da sind eher selten die Ersparnisse da das man einfach mal nen paar Monate Urlaub machen kann - also MUSS man nen Job annehmen... Also egal was die Insolvenzverwaltung macht - der kleine Arbeitnehmer hat eh die Pappnase auf...
Kommentar ansehen Wir wissen doch wie es weiter geht.   
 
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23.01.2012 06:37 Uhr von Finalfreak
Es wird natürlich erstmal allen Mitarbeitern, die über 10 Jahre dabei sind und gutes Geld verdienen, gekündigt.
Danach wird ihnen ein neuer Vertrag, nach dem Motto friss oder stirb, angeboten.
Selbstverständlich bei halben Gehalt und weniger Urlaub.
Einfach nur traurig.
Kommentar ansehen @Finalfreak   
 
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23.01.2012 07:37 Uhr von Bettine
- "Es wird natürlich erstmal allen Mitarbeitern, die über 10 Jahre dabei sind und gutes Geld verdienen, gekündigt."

Wie kommst du auf die Idee, dass bei Schlecker gutes Geld verdient werden kann?
Ich war ein paar Jahre in dem Verein, habe es dann vorgezogen Putzen zu gehen, das Überleben war damit realistischer.
Mal abgesehen von den Bespitzelungen:
Unsere Leitung hat sich in die Doppelwand einbauen lassen und ist auch nicht davor zurückgeschreckt, während ihres Aufenthaltes hinter der Lochwand MEINEN Kaffee zu trinken!

Ich hoffe sehr, dass noch mehr dieser Ausbeuterfirmen kaputt gehen, ich glaube das wäre ein Segen für viele.
Kommentar ansehen War doch klar   
 
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23.01.2012 09:08 Uhr von tsunami13
Die sog. Insolvenz ist nur dazu da die Öhne zu drücken und die Säckel der Vorstände weiter zu füllen.
Ach ja und vom Staat ein paar Millionen zu kassieren.
Zahlt der Staat nicht sofort, wird halt gedroht alle Leute zu entlassen. Schwups knicken Merkel und Co ein, die oeberen lachen sich kaputt, kassieren und werfen die leute trotzdem raus.

Die Verbrecher sollte man zwingen jeder für sich einen ganzen komplettLaden leer zu fressen inkl Shampoo und dann wegen Verdacht augf Tollwut wegsperren. (Schaum vorm Mund)

[ nachträglich editiert von tsunami13 ]

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