Selbstmord von Scientology-Sprecherin Reichert mögliches Argument für neues Verbot
Die Hamburgerin Biggi Reichert, auch bekannt als Scientology-Sprecherin, beging vor sechs Jahren kurz nach ihrem Besuch in der Scientology-"Flag"-Zentrale in Clearwater (Florida/USA) Selbstmord. Sektenexpertin Ursula Caberta will dies nun als Argument für ein neues Verbot der "Church of Scientology" verwenden.
Auf ihrer Kopfhaut fanden die Ärzte Brandwunden. Sie starb in einer Tiefgarage an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Sie saß im Auto und hatte die Abgase ins Innere geleitet. Der hochrangige Scientology-Aussteiger Marty Rathbun bestätigte, dass es bei der Sekte körperliche Misshandlungen gab.
Die mysteriösen Brandverletzungen am Kopf könnten von Strom verursacht worden sein. Ein Mediziner sagte dazu: "Es handelt sich um thermische oder elektrothermische Einwirkungen mit einem runden Gegenstand. Es spricht alles für Strom." Scientology dementiert allerdings alles.