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22.01.12 09:19 Uhr
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Gastarbeiter-Abkommen: Porsche möchte mehr Migranten in Führungspositionen

Autohersteller Porsche hat nun verkünden lassen, dass man sich in den eigenen, höheren Hierarchie-Ebenen mehr Migranten wünscht. Beispielsweise sollten mehr Migranten Ingenieur- oder Führungspositionen besetzen.

"Da gibt es noch Nachholbedarf. Wir haben das erkannt und werden darauf unser Augenmerk richten", erklärte Porsche-Chef Matthias Müller auf der Veranstaltung "Gelebte Integration bei Porsche" in Stuttgart. Momentan hat Porsche einen Migranten-Anteil in Höhe von 14 Prozent bei seinen Mitarbeitern.

Hintergrund der Veranstaltung, bei der diese Aussage getätigt wurde, ist das Gastarbeiter-Abkommen zwischen der Türkei und Deutschland, welches vor rund 50 Jahren zwischen den Ländern abgeschlossen wurde.


WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft / Firmennews
Schlagworte: Porsche, Abkommen, Migrant, Gastarbeiter
Quelle: www.focus.de
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen So ein Plan ist rassistisch und diskriminierend   
 
+32 | -4
 
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22.01.2012 09:47 Uhr von Finalfreak
Wenn ich bei Porsche anfange, habe ich also jetzt schlechte Karte, wenn ich Betriebsleiter werden will ...
Bin ich überhaupt noch in Deutschland?
Stand im Grundgesetzt nicht, alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich?
Kommentar ansehen ........   
 
+6 | -0
 
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22.01.2012 09:50 Uhr von architeutes
Integration macht Fortschritte ! Der Minister hat Recht ,
das wird immer deutlicher .
Kommentar ansehen ???   
 
+21 | -1
 
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22.01.2012 10:17 Uhr von Tobi1983
Die besten sollen in die Führungspositionen, egal ob Migrant oder nicht!
Kommentar ansehen Die besten Leute in Führungspositionen,   
 
+15 | -1
 
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22.01.2012 10:34 Uhr von DerBelgarath
ungeachtet der ethnischen Herkunft ist die einzige gesetzlich zulässige Devise.

Mit der jetzigen Aussage kann jeder abgewiesene Bewerber ohne Migrationshintergrund Porsche mühelos vor den Kadi zerren, denn das Vorhaben, mehr Migranten in Führungspositionen zu bringen diskriminiert automatisch alle Bewerber ohne Migrationshintergrund.

Es reicht bereits, daß der Eindruck entsteht, um die Beweislast für diskrminierungsfreie Behandlung eines jeden Bewerbers zu Lasten von Porsche umzudrehen, und selbst dann sind noch locker bis zu drei Monatseinkommen für jeden abgelehnten Bewerber drin ...
Kommentar ansehen Deutschland   
 
+3 | -5
 
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22.01.2012 11:17 Uhr von Gothminister
hat laut Statistiken ein Migrantenanteil von ~19%.
Da ist Porsche mit seinen 14% doch bereits gut aufgestellt?!
Wenn auch nicht so stark in Führungspositionen. Doch da zählen sowieso noch ganz andere Skills.

Davon ab wird in den Migrantenthemen gern übersehen, dass dazu genauso auch westliche/westeuropäische Einwanderer zählen.
Am Ende zählt wie immer, was hinten raus kommt. ^^

[ nachträglich editiert von Gothminister ]
Kommentar ansehen @ DerBelgarath   
 
+2 | -3
 
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22.01.2012 11:26 Uhr von TeKILLA100101
die werden ja nicht abgewiesen mit der begründung, dass sie keinen migrationshintergrund haben...

wie sieht das denn dann bei den tollen stellenangeboten aus wo immer steht "frauen und behinderte werden bevorzugt genommen" das is genauso dreckig...
Kommentar ansehen solche besten zugewanderte Facharbeiter   
 
+6 | -2
 
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22.01.2012 11:28 Uhr von werasd
haben am Silvester ihre Raketen in den Erdboden gesteckt, und anschließend sind Ihnen die Leuchtkugeln um die Ohren geflogen.
Kommentar ansehen @ TeKiller   
 
+3 | -1
 
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22.01.2012 11:35 Uhr von DerBelgarath
"wie sieht das denn dann bei den tollen stellenangeboten aus wo immer steht "frauen und behinderte werden bevorzugt genommen" das is genauso dreckig... "


Das ist aber in Übereinklang mit den gesetzlichen Bestimmungen, so sehr man das auch im Einzelfall als ungerecht empfinden mag.

"Migranten" haben jedoch - noch! - keinerlei gesetzlichen Anspruch auf Vorzugsbehandlung ...



"die werden ja nicht abgewiesen mit der begründung, dass sie keinen migrationshintergrund haben..."

Frauen gegenüber wird das auch nie so begründet, trotzdem haben die Gerichte in hunderten von Verfahren - auch hier in SN zu finden - entschieden, daß der Anschein für eine Diskriminierung vorlag, zum Beispiel durch ungeschickt formulierte Stellenausschreibungen ohne weibliche Endungen!

[ nachträglich editiert von DerBelgarath ]
Kommentar ansehen ...   
 
+6 | -1
 
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22.01.2012 11:38 Uhr von CoffeMaker
Ich vermute die labern nur. Deutschland ist nicht anziehend für Fachkräfte sondern mehr so für die die sonst keiner haben will. Von daher ist das nur PR von Porsche um zu zeigen wie geil sie sind, aber sie hauen genau in die gleiche Schiene wie die Politiker, Diskriminierung der Deutschen. Mich wundert das da kein Aufschrei der Politiker folgte die sonst bei Diskriminierung von Ausländern rumschreien wie fürchterlich und verabscheuend dieses wäre.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
Kommentar ansehen @ DerBelgarath   
 
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22.01.2012 11:38 Uhr von shinari
""Migranten" haben jedoch - noch! - keinerlei gesetzlichen Anspruch auf Vorzugsbehandlung ..."

Daran wird aber mit Hochdruck gearbeitet ;)
Kommentar ansehen @CoffeMaker   
 
+4 | -1
 
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22.01.2012 11:43 Uhr von DerBelgarath
Da kannst Du aber einen drauf lassen...

Wenn Porsche jetzt überrascht festgestellt hätte, daß die Migranten überproportional vertreten wären und deshalb angekündigt hätte, bis zur Herstellung einer zahlenmäßig korrekten Beteiligung bevorzugt oder nur noch Personen ohne Migrationshintergrund einzustellen, dann wäre der Bock fett!

Dann gäbe es das volle Programm - Protestdemos, Lichterketten, Aufmärsche der Linken, Claudia Roth würde ein sofortiges NPD-Verbot fordern ...
Kommentar ansehen langsam regts mich auf   
 
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22.01.2012 12:13 Uhr von Jimboooo
wir sind in DEUTSCHLAND und nicht in der türkei oder polen oder sonstewo, hier sollten DEUTSCHE bevorzugt eingestellt werden, und niemand sonst!

zumal wir von so tollen "fachkräften" mehr als genug haben.
Kommentar ansehen Kein Wunder   
 
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22.01.2012 12:35 Uhr von WegMitFerkel
Kein Wunder, dass alles immer mehr den Bach runter geht. Niemand hat mehr genug Rückgrat, das zu sagen, was er wirklich denkt. Keiner hat genug Anstand und Selbstbewusstsein, um mit Kritik umzugehen wie Erwachsene. Hier und da müssen Quoten erfüllt werden. Zentralräte haben ein wachsames Ohr für jede Äußerung in der Öffentlichkeit, um blitzschnell empört aufzuschreien, wenn ihnen etwas nicht genehm ist. Von der Wirtschaft bis zur Politik steckt einer dem anderen tief im Hintern. Und wenn einer nur einen leicht politisch inkorrekten Furz lässt oder in einem völlig irrelevanten Nebensatz eine unglückliche Formulierung verwendet, stehen die Aasgeier von Medien bereit, um aus heiterem Himmel wegen Nichtigkeiten eine bisher erfolgreiche Person abzuservieren und es geht ein Aufschrei durch die Nation.

Was bitte soll denn dabei rauskommen? Nicht umsonst wird die Welt nur noch von schleimigen Stiefelleckern regiert, für die Begriffe wie Anstand und Moral ein Fremdwort sind. Wie sinnvoll die Kompetenzen in so einem System verteilt sind, braucht man gar nicht erst zu erwähnen.

Mir geht diese Heuchelei mittlerweile mächtig auf die Eier und zwar nicht nur in Bezug auf "Migrantenbonus". Wird denn überhaupt noch irgendwo echtes Können und das Festhalten an Idealen honoriert oder hat man heutzutage nur noch Chancen, wenn man sich ducken kann und und aus der Sicht von solchen Duckern "benachteiligt" ist? Es könnte alles ganz einfach sein, wie Tobi1983 völlig richtig schreibt, aber dann wäre es wahrscheinlich schon wieder zu sinnvoll.

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