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Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse - Deutsche Firmen brauchen es nicht

Deutschland soll interessanter gemacht werden für ausländische Arbeitnehmer mit qualifizierten Abschlüssen. Deswegen werden ab März die Berufsabschlüsse, die im Ausland erworben wurden, schneller in Deutschland anerkannt werden. Damit soll der Fachkräftemangel in Deutschland behoben werden.

Allerdings kam eine Studie des Ifo-Instituts, die im Auftrag der Zeitarbeitsfirma Randstad durchgeführt wurde, zum Ergebnis, dass 87 Prozent der deutschen Unternehmen angab, dass diese Regelung keinerlei Relevanz für sie habe.

Mehr als die Hälfte der restlichen Befragten gaben zu verstehen, dass sie auch ohne diese neue Regelung bisher keine Probleme mit dem bestehenden Recht hätten.


WebReporter: mhoe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Reform, Beruf, Firmen, Anerkennung
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2012 19:49 Uhr von mhoe
 
+42 | -7
 
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Auf gut deutsch, diese neue Regelung ist so überflüssig wie der berühmte Kropf. Die deutsche Wirtschaft braucht sowieso nicht wirklich Fachkräfte aus dem Ausland sondern benutzt diese Argumentation zum Lohndrücken.
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21.01.2012 19:58 Uhr von Fireproof999
 
+1 | -31
 
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21.01.2012 21:10 Uhr von shadow#
 
+5 | -9
 
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@mhoe: Ob jemand eingestellt wird, hängt in erster Linie nicht von seinem Abschluss sondern von seinen Qualifikationen ab.
Wenn jemand bei gleichen Qualifikationen allerdings keinen anerkannten Abschluss hat, muss ich ihm weniger bezahlen als dem Mitbewerber mit Abschluss.
DAS ist der Grund, warum die Neuregelung für die Wirtschaft "uninteressant" ist.
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21.01.2012 21:12 Uhr von tafkad
 
+19 | -8
 
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Immer diese Lüge mit: dem Fachkräftemangel.

Scheiß Unternehmer sprecht es aus, Ihr wollt nur Fachkräfte welche am besten an der Armutsgrenze leben.

Das bezieht sich nur auf Unternehmer welche sagen es gäbe Fachkräftemangel.

[ nachträglich editiert von tafkad ]
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21.01.2012 22:27 Uhr von Bud_Bundyy
 
+4 | -1
 
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das die Unternehmen das so sehen wundert mich nicht, da die Migranten die ihre Ausbildung nicht anerkannt bekommen garnicht bei ihnen Aufschlagen.
Z.B. im Gesundheitssektor sind Abschlüsse unerlässlich.

Selbst eine zügige Absage ist etwas wert denn dann weiß man wo man ist und kann Qualifikationstechnisch nachlegen.
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22.01.2012 01:23 Uhr von sicness66
 
+6 | -2
 
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Gääähn: Studie von einer Zeitarbeitsfirma. Geb ich nichts drauf. Over and out.
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22.01.2012 10:01 Uhr von Floppy77
 
+0 | -0
 
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Dann können die ja erstmal die ganzen: Abschlüsse von denen anerkennen die schon in Deutschland sind. Da gibts so einige bei denen das in der Vergangenheit nicht anerkannt wurde, aber lieber neue Fachkräfte holen, als vorhandene nutzen.

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