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Bayern/Linkspartei: Dokument liefert Strategie zum Ausschalten von Kritikern

In der Linkspartei Bayerns rumort es derzeit zwischen den Anhängern des dortigen Parteichefs Klaus Ernst und seinen Gegnern. Seit dem Ende 2011 kursiert in der Partei ein Papier mit dem Titel "Analyse der Gegenkräfte im Landesverband Bayern".

Das Dossier liefert auch gleich eine Strategie, wie man mit den parteiinternen Kritikern Ernsts umgehen und diese ausschalten könne. Der Personenkreis um die Kritiker des Chefs, insgesamt 19 Parteimitglieder, wird als verschlagen dargestellt.

Das Papier beinhaltet außerdem Angriffspunkte der 19 gelisteten Kritikern wie Krankheiten oder Schwächen. Kornelia Möller, Bundestagsabgeordnete der Linken sagte, dass sie kaum glauben könnte, dass ein Mitglied der Partei diese so sehr schädigen würde mit einem solchen Verhalten.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, Strategie, Linkspartei, Dokument
Quelle: www.focus.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2012 14:47 Uhr von Borgir
 
+8 | -0
 
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Man kann kaum glauben, dass das nur in der Linkspartei so abläuft. Querulanten oder Revoluzzer sind schon immer so aus Parteien herausgedrückt worden, nur wurde da nie ein solches Papier publik.
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21.01.2012 15:12 Uhr von Rechthaberei
 
+10 | -7
 
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Im Ausschalten von Kritikern besitzt die: Linkspartei alte Erfahrungen.


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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21.01.2012 15:40 Uhr von quade34
 
+8 | -7
 
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die Stasi und die: alten Methoden sind nicht vergessen und werden wieder angewandt. Lasst sie machen. Jede Schwächung dieser Neobolschewiken ist für mich wie Weihnacchten.
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21.01.2012 16:50 Uhr von ElChefo
 
+4 | -4
 
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nokia nur geht es nicht um die Anderen.
Nur, weil Andere etwas "auch" machen "könnten", macht es diesen Fall nicht besser.

...und nüchtern betrachtet: Es ist immer derjenige der Buhmann, der sich erwischen lässt.
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23.01.2012 10:37 Uhr von HateDept
 
+1 | -0
 
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@quade: und das Wort "Neobolschewiken" zu benutzen auch, oder? ;o)

... das hat betreffs des Wortschatzes immer so einen Beigeschmack von NSDAP- und/oder NPD-Hetzreden ...

Aber wenigstens gibst Du Deine Meinung direkt und offen wieder - das ist OK ...
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23.01.2012 14:26 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -0
 
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@ElChefo: -- "...nur geht es nicht um die Anderen.
Nur, weil Andere etwas "auch" machen "könnten", macht es diesen Fall nicht besser."

Gewissermaßen geht es m.E. schon auch um die anderen. Zwar ist es natürlich gut, wenn solche Dinge veröffentlicht werden. Es ist aber schon auffällig, daß die Linke bevorzugtes Ziel solcher Aktionen ist. Beobachtung durch den VS, Anhörung zum Parteiprogramm der Linken im Bundestag, etc.

Jede der "etablierten" Parteien würde einen riesigen Aufstand darum machen, wenn z.B. letzteres auch ihnen angediehen würde. Gleiches gilt für die Beobachtung durch den VS, der durchaus auch bei einigen Politikern dieser Parteien höchst angebracht wäre. Da der VS jedoch nicht dem Schutz der Verfassung dient, sondern der Erhaltung des derzeitigen (duchaus oft verfassungswidrig entscheidenden) Machtapparates, wird dies wohl eher nicht geschehen.

Fazit: Man betrachtet die Linke als echte Gefahr für den eingeschlagenen Weg der etablierten Parteien. Ähnlich ging es ja damals auch den Grünen - bis sie dank der "Realos" auf Linie gebracht wurden.

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