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Hat Griechenland sein Defizit gefälscht, um an den Rettungsschirm zu gelangen?

Im Falle der Rettung Griechenlands wird der Sachverhalt immer undurchsichtiger. Waren dem Land, wie in der Vergangenheit des öfteren auch auf ShortNews zu lesen war, mehrfach Haushaltsfälschungen vorgeworfen worden, die die finanzielle Lage beschönigten, so wird nun das krasse Gegenteil behauptet.

Unter der Regierung Papandreou soll 2009 gezielt das Defizit höher gerechnet worden sein, als es tatsächlich war. Ziel dieser Fälschung soll es gewesen sein, Mittel aus dem EU-Rettungsschirm zu erhalten. Von der Finanzsstaatsanwaltschaft wurde Klage gegen Papandreou eingereicht.

Derweil feilschen die Griechen immer noch um die Modalitäten eines Schuldenschnittes. Nur wenn hier ein zufriedenstellendes Konzept gefunden wird, erhält Griechenland von der Troika die nächste Rate es Rettungspaketes.


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WebReporter: s3xxtourist
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Defizit, Rettungsschirm
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2012 15:14 Uhr von Pils28
 
+8 | -3
 
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Langsam finde ich es zu bescheuert, um sich: da wirklich noch Gedanken drum zu machen. Was die haben, sollen die verramschen, damit teile der Schulden zurückzahlen und dann sollen die sehen, wo sie bleiben.
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21.01.2012 15:57 Uhr von NetCrack
 
+3 | -1
 
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Das wäre natürlich sehr interessant weil 2009 von nem Rettungsschirm noch überhaupt nicht die Rede war.
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21.01.2012 17:16 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -1
 
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Wurde im Auftrag der EU gefälscht? So sieht es seit heute morgen die "Deutsche MittlestandsNachrichten", siehe: http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/...

Hier findet sich eine etwas detailliertere Darstellung der Vorgänge.

"Der ehemalige griechische Ministerpräsident soll an Manipulationen der Zahlen des Defizits von Griechenland mitgewirkt haben. Die Staatsanwaltschaft hat ihren Untersuchungsbericht zu dem Fall an den Obersten Gerichtshof übergeben. Eine dubiose Rolle soll auch die EU gespielt haben."

Verwundern tut dies kaum, war doch im Frühjahr 2010 erkennbar, wohin die Reise gehen soll: Es ging und geht im wesentlichen um die Rettung der Vermögen der Banken, die von der Marktwirtschaft, welche für den Rest des Volkes gilt, gänzlich ausgeklammert wird:

Konkret um den Berg nie einbringbarer und somit wertloser Forderungen, welche über Enteignungsschritte Berlins und Paris gegen ihre Bevölkerungen gegen substantielle Werten ausgetauscht werden. Der Deal dabei ist, dass gleichzeitig der griechische Schuldenmoloch über Sonderkredite und Rettungsschirme eine Zeit lang am Leben gehalten wird - hier handelt es sich um ein Nehmen auf Gegenseitigkeit, wohl der größte Betrug an Steuerzahlern ever.



[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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21.01.2012 17:48 Uhr von Borgir
 
+3 | -0
 
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Gedanken: mache ich mir da glaub ich keine mehr. Warum auch. Merkel macht ohnehin was sie will und das Volk lässt sie, was soll man sich aufregen. Die Kohle ist weg und wird auch nicht zurückkommen und die EU ist nach wie vor Idiot vor dem Herrn. Daran ändert auch Griechenland nix.
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21.01.2012 18:24 Uhr von ria0808
 
+2 | -1
 
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manipulation nicht nur von Griechenland: Komischerweise wurde dass ja nicht nur von den Griechen manipuliert, sondern die großen Industrieländer wussten doch eigentlich zu der Zeit, dass Griechenland garnicht bereit war für den Euro. Bitte nicht alles schön reden und nur alles auf die Griechen schieben !
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21.01.2012 18:41 Uhr von Bastelpeter
 
+5 | -0
 
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bei so vielen Betruegereien, egal von welcher Seite sollte in Erwaegung gezogen werden, die EU sofort aufzuloesen, um weiteren Schaden abzuwenden.
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21.01.2012 18:43 Uhr von ria0808
 
+1 | -2
 
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Manipulation nicht nur von Griechen: Dann hat Europa auch schlechte Arbeit geleistet, wenn man ein Land in die Euro-Zone aufnimmt, dass nicht dafür bereit war. Nicht immer alles auf die Griechen schieben !
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21.01.2012 19:45 Uhr von LuckyBull
 
+3 | -0
 
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Die Spezl-Wirtschaft ist: halt bei den Griechen noch stärker als bei uns ausgeprägt.
Die meisten Schwerreichen, Reedereibesitzer und andere Milliarden-Bonzen usw. haben doch gleich in den ersten aus Athen verspürten Schrecksekunden von Finanzproblemen die Kurve in die Schweiz oder mit Immoblien-Anlagen in London gekriegt.
Auf diese Art und Weise sind Griechenland durch die Vetternwirtschaft Hunderte von Millionen an Steuern durch die Lappen gegangen.
Obwohl diese Schweinerei Merkel & Co. bekannt waren, haben sie Augen, Ohren und was sonst noch alles zu gemacht.
Wer ist jetzt für die Verschwendung unserer schwer verdienten Steuern verantwortlich, frage ich...?

[ nachträglich editiert von LuckyBull ]

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