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Italien: Bergungskräfte arbeiten sich auf der "Costa Concordia" von Deck zu Deck

Nach der Havarie des Luxuskreuzschiffs "Costa Concordia" müssen sich die Suchtrupps Deck für Deck durch das gesunkene Schiffswrack arbeiten. Das Abpumpen des Treibstoffs wurde noch nicht durchgeführt, weil man zunächst die Bergungsarbeiten abschließen will.

Die italienische Regierung möchte so viele Leichen wie nur irgendwie möglich aus dem Wrack bergen. Die Familien müssten eine Gelegenheit bekommen, den Verlust zu verarbeiten und richtig zu trauern.

Unterdessen konzentrieren sich die Medien in Italien auf die Suche nach einem Verantwortlichen für das Unglück. Man schiebt die Schuld dem Kapitän und auch dem Schiffseigner die Schuld zu. Letztere sagten aus, dass man vom Kapitän lange im Dunkeln gelassen wurde, was das Ausmaß des Unglücks angeht.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Italien, Unglück, Costa Concordia, Sucharbeit
Quelle: www.tagesschau.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2012 14:10 Uhr von Borgir
 
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Schrecklich was da passiert ist. Die letztendliche Schuldfrage ist eigentlich uninteressant, denn jeder weiß selbst was er falsch gemacht hat und die Toten werden dadurch auch nicht mehr zum Leben erweckt.
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21.01.2012 14:27 Uhr von killozap
 
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Nun, es scheint ja so zu sein: dass der Kapitän zunächst einmal das Schiff für ein paar Leute auf der Brücke wie einen Ferrari nahe an der Küste vorbei gesteuert hat und dann dort einen Felsblock gerammt hat. Das alleine ist schon ein Skandal, wie kann jemand ein 500-Millionen-Schiff derart gefährlich einsetzen?
Aber damit nicht genug, der hat dann vermutet,d ass der Schaden nicht groß sein kann, wollte die Beschädigung evtl. vertuschen. So hat er 30 Minuten die Passagiere und die Leute am Land im Unklaren über die Beschädigung gelassen, so dass die Evakuierung erst 60 Minuten später gestartet wurde. Der Maschinenraum war zu der Zeit schon von Wasser überflutet ...

[ nachträglich editiert von killozap ]

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