Italien: Bergungskräfte arbeiten sich auf der "Costa Concordia" von Deck zu Deck
Nach der Havarie des Luxuskreuzschiffs "Costa Concordia" müssen sich die Suchtrupps Deck für Deck durch das gesunkene Schiffswrack arbeiten. Das Abpumpen des Treibstoffs wurde noch nicht durchgeführt, weil man zunächst die Bergungsarbeiten abschließen will.
Die italienische Regierung möchte so viele Leichen wie nur irgendwie möglich aus dem Wrack bergen. Die Familien müssten eine Gelegenheit bekommen, den Verlust zu verarbeiten und richtig zu trauern.
Unterdessen konzentrieren sich die Medien in Italien auf die Suche nach einem Verantwortlichen für das Unglück. Man schiebt die Schuld dem Kapitän und auch dem Schiffseigner die Schuld zu. Letztere sagten aus, dass man vom Kapitän lange im Dunkeln gelassen wurde, was das Ausmaß des Unglücks angeht.