21.01.12 13:59 Uhr
 59
 

Ärztestreik an den kommunalen Kliniken verhindert - Tarifparteien einigen sich

Ein Streik der Ärzte in Deutschland ist aktuell vom Tisch. Der Tarifstreit zwischen den etwa 50.000 Klinikärzten und den etwa 600 kommunalen Kliniken ist abgesagt. Die Tarifkommission stimmte den Punkten zu, die die Gewerkschaft Marburger Bund und die Kliniken ausgehandelt hatten.

Demnach werden die Ärzte 2,9 Prozent mehr Gehalt bekommen. Dazu kommt eine Einmalzahlung in Höhe von 440 Euro. Der Chef der Ärztegewerkschaft Marburger Bund sagte, dass der Kompromiss schwierig gewesen sei und ach weh tue.

Die Ärzte wollten eigentlich ab dem 26. Januar in den Streik treten. Sie forderte anfangs sechs Prozent mehr Geld. Deswegen hatte die Deutsche Krankenhausgesellschaft finanzielle Hilfe von der Politik gefordert. Außerdem warnten sie vor einem drastischen Jobabbau.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Streik, Klinik
Quelle: www.tagesschau.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studenten stellen Martin Shkrelis HIV-Medikament für zwei Dollar her
Schottland will Frauen aus Nordirland kostenlose Abtreibungen anbieten
Verbraucherschützer entdecken krankmachendes Blei in Modeschmuck

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
21.01.2012 13:59 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Drastischer Personalabbau? Sollen sie doch, sind doch ohnehin schon zu wenig Ärzte in den Krankenhäusern angestellt. Das System in den Krankenhäusern wird über kurz oder lang komplett zusammenbrechen. Auf diesen Zusammenbruch bewegen sich die Häuser sehenden Auges zu und tun nichts. Das betrifft nicht nur die Ärzteschaft, auch die Pflegenden werden das noch bitter zu spüren bekommen was da in Zukunft passieren wird. ein Offenbarungseid für einen Sozialstaat, wie sich Deutschland ja schimpft.
Kommentar ansehen
21.01.2012 15:10 Uhr von Pils28
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Der Durschnittsklinikarzt arbeitet schon 60Std: pro Woche. Wo wollen die da dann noch Personal abbauen? Soll dann die Krankenschwester die Diagnose stellen und der Pförtner operieren?
Kommentar ansehen
21.01.2012 17:16 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Plls28: das Problem ist, dass es selbst bei Personalabbau noch laufen wird. Das ist doch schon in der Pflege immer so...es fehlen drei Leute und die Schicht wird trotzdem genauso gefahren wie bei vollem Personal......das muss aufhören, die Kliniken müssen endlich merken, dass es mit weniger Personal nicht mehr läuft.

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Oberstes Gericht: Polen wird Regisseur Roman Polanski nicht an USA ausliefern
Bayern: Paar klagt wegen Waschmittel-Geruch der Nachbarn
Serdar Somuncu zum offiziellen Kanzlerkandidaten von DIE PARTEI gekürt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?