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Griechenland fast pleite: Sparziele im öffentlichen Dienst ignoriert

Athen braucht dringend frisches Geld, doch EU, IWF und EZB machen weitere Hilfen offiziell von der Umsetzung von staatlichen Sparmaßnahmen und einer Gläubigereinigung abhängig. Doch die Bilanz der Troika ist ernüchternd, denn abermals wurde so gut wie kein Versprechen durch Athen umgesetzt.

Im öffentlichen Sektor wurden lediglich 1.000 statt 30.000 Stellen gestrichen, Privatisierungspläne scheitern an Unvermögen und Bestechung, in den Staatsunternehmen grassiert Misswirtschaft wie eh und je. Nun gelobt Lucas Parademos erneut Besserung, der öffentliche Dienst soll bis 2015 um 150.000 Stellen schrumpfen.

Doch zwischen den Parteien dominiert längst der Zank um die Wahl seines Nachfolgers am 18. März, sogar Ex-Regierungschef Georgios Papandreou wurde erneut als Kandidat gehandelt. Einige nordische EU-Staaten forderten daher die Übernahme der griechischen Regierungsgeschäfte durch die EU, diese lehnt jedoch ab.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Regierung, Griechenland, Ziel, Sparen, Einsparung
Quelle: www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2012 21:38 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+20 | -5
 
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Ex-Finanzminister Theo Waigel (CSU) lehnt heute – wie zu erwarten war – jede Verantwortung für den Beitritt Griechenlands in den EWS und EMU ab. Wie dreist dieses Abstreiten von Verantwortung ist, sei hier kurz dargelegt:
- Man klicke und lausche 20 Sekunden Euro-Vater Theo Waigel und seinen Aussagen zum EWS:
http://is.gd/...

- Danach klicke man hier und lese in 20 Sekunden diesen Text / Zitate der Welt-Online vom 16. März 1998:
http://is.gd/...
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20.01.2012 21:54 Uhr von ZzaiH
 
+27 | -2
 
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warum sollen die auch sparen: kriegen doch weiterhin geld?
notfalls erlassen die einfach nen gesetz wonach sie wieder schuldenfrei sind (wurde schon angedroht)
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20.01.2012 22:45 Uhr von Klassenfeind
 
+10 | -5
 
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Klar...130000 Menschen arbeitslos: machen, Leute die eh schon nicht viel Geld haben, dann wird alles Gut !!
Bloß nicht die Multimillionäre und Milliardäre anfassen und ´ne Vermögenssteuer einführen...bringt ja nur ein paar tausend Euro..oder ein Gesetz, das besagt das jeder griechischer Staatsbürger, wo er auch immer Arbeitet, an Griechenland Steuern zu entrichten hat.
Lehrer mit 600 bis 900 € Brutto, ja da kann man Geld her holen..klar..Die FDP ist überall..

Im übrigen,wenn der Export einbricht,ist auch in Germany alles zuende...dann sitzen wir auf 2,5 Billionen Euro Schulden, die keiner mehr zurückzahlen kann !!

Hähme ist gerade aus Deutschland unangebracht.


Ist das Opel - Desaster und die Abwrackprämie zb. schon vergessen !??


Schön das es China gibt, ohne die existenz dieses Landes und die Geiheit deren superreichen Einwohner, ehm sagen wir mal, deren kleinen superreichen Oberschicht, würden so manche Autobauerchefs vorm Kanzleramt stehen und um neue Abwrackhilfen betteln..

Ich nenne es tragisch, das ausgerechnet die bitterpösen Kommunisten dafür sorgen, das der Aufschwung im Export Deutschlands vorerst nicht endet..vorerst..

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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20.01.2012 22:46 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+17 | -1
 
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@WegMitFerkel danke, habe die Links selbst so zusammengestellt - den älteren Link zu finden war nicht so ganz einfach (14 Jahre alt).

Aber wie Du bereits sagst: Ein direkter Beweis für die Nonchalance unserer politschen (Ex-)Führung und ein Armutszeugnis für die Medien, den Auftrtitt so undokumentiert stehen zu lassen. Waigel selbst kann sich offenbar darauf zu verlassen, dass weder ÖR noch private TV-Sender ihn der Lüge überführen.

Lügen und Dreistheit sind das wichtigste Handwerk eines Politikers.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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20.01.2012 23:42 Uhr von alicologne
 
+7 | -3
 
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mhm Warum sollten sie auch was tun? Sie wissen das ihnen das Geld am Ende trotzdem in den Hintern geblasen wird.. Denn angeblich sind diese Euroerschleicher ja so Systemrelevant..

Oder wie Mutti sagen würde: Alternativlos.
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21.01.2012 04:28 Uhr von Leeson
 
+4 | -0
 
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@Klassenfeind: "Im übrigen,wenn der Export einbricht,ist auch in Germany alles zuende...dann sitzen wir auf 2,5 Billionen Euro Schulden, die keiner mehr zurückzahlen kann !!"

Das kann ohnehin keiner!
Zinsen sind "virtuelles" Geld, es wurde nie geduckt und ist nicht im "Umlauf".
Wenn Deutschland jemals seine Schulden zurückzahlt,
werden automatisch andere Menschen und Länder ärmer gemacht.

Wie kann "man" einen gewissen Geldwert vergeben und mehr zurückverlangen als "man" rausgegeben hat?
Wo soll es herkommen?
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23.01.2012 10:39 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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Verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren -- "[...] Privatisierungspläne scheitern an Unvermögen und Bestechung, in den Staatsunternehmen grassiert Misswirtschaft wie eh und je."

Darum geht es den Neoliberalen eigentlich: die Privatisierung von Volkseigentum!

Als wenn Misswirtschaft, Unvermögen und Bestechung nicht auch in privaten Unternehmen grassieren würden... nur dann eben ohne staatliche Kontrollmöglichkeiten mehr. 8-^

Der Abbau von Beamtenstellen gehört zwar auch zum neoliberalen Konzept (schwacher Staat + die Behauptung, der Markt regele sich selbst), dürfte aber eher als Scheinargument zum Vernebeln der eigentlichen Hauptforderung "Privatisierung" dienen. Das ein schwacher Staat einen starken "Markt" nicht mehr wirksam in seine Schranken weisen kann und politische Korruption dadurch zunimmt, ist ein gewünschter Effekt - und funktioniert ja auch ganz hervorragend, wie man es heute schon an Dingen wie dem Bankenrettungsschirm, etc. im Ansatz sehen kann. Statt die "Zocker" unter den Bankstern für ihre zerstörerischen Aktionen zur Rechenschaft zu ziehen, werden sie auch noch "gerettet"!...

Wohin das "Totsparen" eines Staates führen wird, weiß man übrigens schon lange aus den Erfahrungen Chiles und anderer südamerikanischer Staaten. Wozu sollte dieses Chaos wiederholt werden, wenn nicht zur erneuten Bereicherung einiger weniger "Eliten"? Weil Massenverarmung so toll ist? Immerhin stecken hinter solchen "wirtschaftspolitischen" Entscheidungen auch Schicksale. Technokraten in solchen weitreichenden Entscheidungspositionen sind eine ernstzunehmende Gefahr für jede Gesellschaft!

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