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Indonesier postet auf Facebook: "Gott existiert nicht" - Heftige Reaktionen

Auf der Online-Plattform "Facebook" verkündete der 31 Jahre alte Indonesier Alexander: "Gott existiert nicht". Zunächst wurde er heftig verprügelt.

Laut Alexander brachte ihn der Mob daraufhin zur Polizei, welche ihn zu seiner eigenen Sicherheit in Gewahrsam nahm. Falls die zuständigen Behörden seine Äußerungen für blasphemisch halten, könnten noch weitere Strafen folgen. Auf Blasphemie drohen in Indonesien bis zu fünf Jahre Haft.

Er könnte dies umgehen, wenn er seine Aussagen widerruft und sich zu einer der sechs offiziellen Religionen bekennt. Dass ihm die Gefahr droht seinen Job wegen dieser Angelegenheit zu verlieren, kommt auch noch dazu. Der Betroffene meint zu seinem Statement: "Ich hab keine Ahnung wo das Problem ist".


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WebReporter: Again
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Facebook, Indonesien, Religion, Gott, Blasphemie
Quelle: www.thejakartaglobe.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2012 21:48 Uhr von theTemplar
 
+15 | -3
 
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Trotz der kritischen Situation in Indenesien, ist "Gott existiert nicht" die wohl sinnvollste Statusmeldung, die ich erlebt habe.
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20.01.2012 21:53 Uhr von aquilax
 
+6 | -7
 
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das blüht uns auch bald in deutschland: das blüht uns auch bald in deutschland.

niemand wird dagegen etwas unternehmen. schlappschwä....

[ nachträglich editiert von aquilax ]
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20.01.2012 22:32 Uhr von Manpower
 
+1 | -14
 
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20.01.2012 23:04 Uhr von supermeier
 
+8 | -1
 
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Das psychische Manko: des unsichtbaren Freundes ist weltweit vorhanden.
Nenn ihn Harvey und du gehst in die Zelle,
nenn ihn Gott und du bist ein Held.
Unterwentwickelter geht´s wirklich nicht mehr.
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20.01.2012 23:09 Uhr von FrankaFra
 
+6 | -5
 
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BastB: ALLES endet bei geringer Bildung in Gewalt!

Und dein Post ist doch das beste Zeichen dazu, wie ein Mensch mit geringer Bildung auf solche Nachrichten reagiert.
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21.01.2012 01:12 Uhr von Knuffle
 
+9 | -3
 
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Ich habe kein Facebook aber Gott existiert nicht.

;)
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21.01.2012 01:47 Uhr von iarutruk
 
+2 | -1
 
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ich bin nicht dafür, dass man über religion über existenz oder nichtexistenz eines gottes in solch einem öffentlichen tool rumschmiert. letztendlich ist das eine rein persönliche sache, die man keinem anderen aufzwingen sollte.

was ihm aber da für strafen drohen, das ist wirklich mittelalter. um straffrei zu bleiben, ihn dann zwingen einer der 6 religionen beizutreten, ist schlicht eine erpressung und er müsste den rest seines lebens mit einer lüge leben.
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21.01.2012 06:01 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -2
 
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seid wann dürfen Moslems überhaupt auf Facebook sein ??

Das sind doch die bösen westlichen Medien und Mohammed hat kein Facebook-Profil - also ist das doch haram :)
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21.01.2012 10:49 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -1
 
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"ALLES endet bei geringer Bildung in Gewalt!"

Das ist korrekt. In den Machokulturen überdeckt das die Unwissenheit, man ist ein ganzer Kerl dank Schappi.
In unserer Kultur kommen solche zwar auch vor, allerdings nicht so häufig, weil die Mischung aus Macho und Dummheit stimmen muss.

"... bin nicht dafür, dass man über religion über existenz oder nichtexistenz eines gottes in solch einem öffentlichen tool rumschmiert."

Das ist eine Meinung. Man muss sie nicht gut finden, reicht wenn man diese nur toleriert.
Davon mal abgesehen sollten die Gläubigen mal beweisen das es Gott gibt ;) Ergo hat der Mann nicht mal was falsches geschrieben ;)

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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21.01.2012 15:03 Uhr von SilentPain
 
+2 | -1
 
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hmm ich stimme zu: Gott existiert nicht!

und jeder der mir deswegen böses will
(oder anderen böses tut, ob solcher Bemerkungen)
beweist damit dass ich recht habe...

denn jemand der wahrhaft an einen Gott glaubt
muss keine Kritik an seinem Glauben oder seinem Gott fürchten
und wird auch nicht gewalttätig wenn man zu ihm sagt
<dein Gott existiert nicht> - er wird eher wissend lächeln...

nur die an ihrem Glauben zweifeln fürchten die Kritik daran
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21.01.2012 15:07 Uhr von Kurioso
 
+0 | -3
 
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Naja: bevor man öffentlich vollkommen bekloppte Kommentare bzw. Bekundungen ablässt, sollte man sich zunächst lieber einmal darüber informieren, ob das Umfeld aus dem man diese Nachricht verfasst (und auch nicht verhindern kann, dass sie durch das unmittelbare Umfeld selbst, gelesen wird) auch was für letzteres übrig hat. Und da der Poster dazu noch 31 Jahre alt ist, und diese Dummheit lieber doppelt hätte bestraft werden müssen, scheint seine grenzenlose Dummheit dadurch praktisch auch noch bestätigt worden zu sein.
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21.01.2012 15:59 Uhr von Kurioso
 
+0 | -2
 
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@Oberlehrer: Zitat: "Meines Erachtens sollte jedes Gesetz, welches mit der Meinungsfreiheit kollidiert, zumindest kritisch geprüft werden. Daran würde sich die "pluralistische Stärke" einer Gesetzgebung zeigen."

Die Stärke einer gesetzgebenden Instanz zeigt sich nicht dadurch, in dem sie geisteskranken Provokateuren freien Lauf im Bezug auf grenzenlose Beleidigungen, Diffamierungen etc. gestattet, sondern sehr wohl dadurch indem sie die Meinungsfreiheit ab dem Punkt einschränkt, wo Menschen in ihrer religiösen Überzeugung vollkommen grundlos aufs schärfste verletzt und beleidigt werden.

Und nehmen wir an, dass dieses Horrorszenario welches du propagierst wahr wäre, und die Meinungsfreiheit durch nichts eingeschränkt wäre,......auch hier im Westen könntest du bei bestimmten Gruppen, aufgrund bestimmter Äußerungen, mindestens eine bestimmte Anzahl an Zähnchen verlieren, oder gar schlimmeres. Also sollte man lieber nicht zu hart darauf pochen. Besonnenheit, und Bescheidenheit in der Benutzung der Zunge haben schon viele Wunder gewirkt.

[ nachträglich editiert von Kurioso ]

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