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China will Devisen los werden und investiert in die britische Wasserversorgung

China kauft Unmengen an ausländischen Devisen an. Um dieses Geld wieder unter die Leute zu bringen, wurde 2007 für genau diesen Zweck der chinesische Staatsfonds mit dem Namen China Investment Corporation, kurz CIC, gegründet. 2010 konnte er eine Rendite von 11,7 Prozent bekannt geben.

Zuletzt hat der CIC indirekt über eine Tochterfirma 8,7 Prozent der Wasserversorgung des Großraumes London übernommen und ist damit bei Thames Water, dem größten britischen Wasserversorger eingestiegen. Der Staatsfonds aus Abu Dhabi besitzt bereits zehn Prozent von Thames Water.

Das entspricht der chinesischen Strategie, gerade in Europa in Infrastrukturprojekte einzusteigen. Dort fürchtet man politische Einflußnahme, die der CIC aber zurückweist: Man habe nur kommerzielle Interessen und wolle einen möglichst hohen Gewinn erzielen. Politik spiele somit keine Rolle.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, China, Investition, Fonds, Devisen, Wasserversorgung
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2012 15:48 Uhr von jaycee78
 
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Warum nicht in die chinesische Wasserversorgung? Dann kaemen die Unsummen, die China zu viel hat, dem chinesischen Volk zu Gute. Ob die Chinesen britische Bauarbeiter dafuer anstellen oder indische bleibt am Ende ja ihnen ueberlassen.
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20.01.2012 15:59 Uhr von rgh23
 
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Darum Investition im Ausland: Weil es darum geht, in ausländischer Währung zu investieren, um die angehäuften Devisenberge abzutragen. Würde der Staatsfonds in die chinesische Wasserversorgung investieren, müsste das ja auch in chinesischen Renminbi (auch ausländische Arbeiter) gezahlt werden - und am Devisenberg ändert sich nichts.

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