20.01.12 15:01 Uhr
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Afghanischer Soldat tötet französische Kameraden

Nachdem ein afghanischer Soldat am heutigen Freitagmorgen vier französische Soldaten tötete und 17 weitere Menschen verletzte stoppt Frankreich die Hilfe. Die NATO spricht von einzelnen Fällen, wohingegen interne Berichte darauf schließen lassen, dass die Gefahr größer als vermutet ist.

Ein Sprecher der NATO sagte zu diesem Vorfall, dass der Täter überwältigt werden konnte, und dass die Taliban sich dazu bekennen, den Auftrag für diese Aktion gegeben zu haben. Sarkozy nannte dieses Verhalten "inakzeptabel". Afghanistans Präsident sprach den Angehörigen sein Beileid aus.

Immer häufiger kam es in den letzten Monaten vor, dass afghanische Soldaten Anschläge auf NATO-Soldaten ausübten. Ein NATO-Offizier erklärte, dass die Beziehung einen Tiefpunkt erreicht habe. Bis 2014 will sich die ISAF aus Afghanistan zurückziehen.


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WebReporter: urstkopf
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frankreich, Mord, Afghanistan, Soldat
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2012 16:27 Uhr von Dino_A
 
+11 | -4
 
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Ich weiss ja nicht Geht doch endlich raus da. Die Afghanen kommen einfach nicht zu ruhe. Allein die Machtgier der großen Nationen (Russland, USA usw) hat diese Menschen doch zu dem gemacht was sie jetzt sind.

Vor 50 Jahren gab es diesen Terrorismus nicht. Da haben sich die arabischen Länder und der Westen doch bestens verstanden. Alle waren glücklich... oder? Ne, der Westen war es nicht. Sie wollten das Öl immer billiger und jetzt müssen Menschen in meinem Alter, Mitte 20, für beschissenes Öl sterben...
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20.01.2012 16:32 Uhr von iarutruk
 
+5 | -4
 
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@kurz.gedanke da gebe ich dir recht, dass das heute nicht mehr geht. hätte man das vor 30, 40 jahren gemacht, dann würde hier auf der erde ein gleichgewicht der rohstoffe herrschen, dass sich keiner in einer vormachtstellung wiegen könnte.

ich haqbe aber auch gelernt, dss die usa unvorstellbare ölvorräte besitzt, die sie noch garnicht angezapft haben. meine vision ist die, das öl geht den islamisten aus, gehen finanziell nakrott und dann tritt die brut von usa auf und unterdrückt alle, auch china, indien und europa. nur weil wir schlafen.
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20.01.2012 16:32 Uhr von Dino_A
 
+7 | -10
 
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@iarutruk: Definiere doch mal bitte "Wir".

Ich weiss nicht ob du es gewusst hast aber... Es gibt auch eine Gesellschaft ausserhalb deines braunen 50+ Freundeskreises.

Du brauner Opa.
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20.01.2012 17:01 Uhr von Perisecor
 
+9 | -1
 
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@ Dino_A: Auch vor 50 Jahren gab es Terrorismus und Unglück in den arabischen Staaten.
Es läge hier wohl an dir, zu erkunden, was alles vor deiner Geburt geschehen ist.

Afghanistan ist übrigens schon seit über hundert Jahren ein einziges großes Bürgerkriegsland, das hat nichts mit den USA oder Russland zu tun.

Gleichwohl sind die meisten Taliban (IBU etc.) keine Afghanen, sondern Pakistanis, Turkmenen, Usbeken etc.
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20.01.2012 17:07 Uhr von Dino_A
 
+6 | -4
 
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Ich hab mir meinen letzten Kommentar noch einmal durchgelesen und es klingt nicht wirklich nett. So wollte ich das nicht sagen. Entschuldigung @iarutruk

ABER... ich will dich trotzdem wissen lassen dass es nicht besonders intelligent ist wenn man so einen Kommentar abgibt auf eine News, die mit deiner Forderung absolut NICHTS zu tun hat. Ich bin selber "Islamischer Migrant" aus Bosnien. Du bist vermutlich nicht aus Österreich aber auch den Deutschen wünsche ich Meinungsfreiheit und ich respektiere auch deren Meinung. Aber was hat ein Krieg auf einem anderen Kontinent mit islamischen Migranten zu tun?

Ich hab mir die News jetzt mehrmals durchgelesen um deinen Gedankengang nachvollziehen zu können aber ich kann es nicht. Ich komm einfach nicht drauf was du dir, mit deinem allerersten Satz, in diesem Zusammenhang, gedacht hast.
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20.01.2012 17:22 Uhr von iarutruk
 
+4 | -6
 
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@dino-a warum zählst du mich zu den braunen. ich bin 1948 geboren, kurz nach dem krieg. da waren alle erwachsene menschen immer noch braun, und trauerten dem hitler nach, da sie eltern, geschwister, verwandte und bekannte verloren haben.

idiot!!

und genau aus dieser gesinnung sind wir kleine würste aufgezogen worden. morgens mit 3 jahren senkrecht im bett stehen, die linke hand seitwärts im 45° winkel hinaus halten und rufen eil vater, eil mutter.

auf welchem stern lebst du denn. ich war einer partei in meinem leben nahegestanden, habe aber in meinem bundesland, da von meiner gesinnungspartei kein vernüftiger kandidat zu wählen war, eine andere partei gewählt.

ich kann nicht abstreiten, dass ich unter 50 bin, auch nicht dass ich kein opa bin und auch nicht dass ich nicht braun bin, da ich seit 6 jahren nur noch von der sonne verwöhnt werde, von dem du wahrscheinlich nur träumen kannst.


das wort wir erkläre ich dir mal so:

"WIR" als familie, meine frau, mein sohn und ich, haben für uns eine exsistenzelles leben aufgebaut, wo jeder mit leben kann.

ich habe mich in dem ort, wo ich 30 jahre gelebt habe und in vereinen außerhalb meines wohnortes in kulturellen, gesellschaftlichen und sportlichen gemeinschaften durch mitarbeit als vorstandsmitglied und als aktiver eingebracht. in diesen vereinen haben "WIR" die geschicke des vereines zum guten gelenkt.

ich habe in meinem berufsleben ein "WIR- gefühl", solange ich zusammen in einem team gearbeitet habe, dieses gefühl zu installieren versucht. leider gottes nicht zu meiner ganzen zufriedenheit. aber auch hier war ein wir - gefühl zu merken.


ich war fluglehrer: meine wir - gefühle waren bei jedem flug, wir starten gesund miteinander und wir landen miteinder, GESUND!!!
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20.01.2012 17:26 Uhr von Floppy77
 
+4 | -1
 
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Wenn irgendwann mal alle abgezogen sind, dann: sind die Taliban immer noch da. Die haben die Russen überdauert und auch die NATO bekommt die nicht klein.

Kostet alles nur Menschen und Material und einige wenige verdienen sich damit dumm und dämlich.
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20.01.2012 17:31 Uhr von Dino_A
 
+2 | -5
 
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@Perisecor: Als Jugoslawischer Kriegsflüchtling kenne ich wirkliches Unglück, Terrorismus und Bürgerkriege nicht nur aus dem Fernsehen, wie so mancher Internetheld.

Worauf ich hinaus will ist: Krieg ist so unvorstellbar Grausam, dass man es kaum in Worte fassen kann und jeder der auf Krieg hinaus ist (Westen), geht den falschen Weg.

Wie es im Irak oder in Afghanistan vor 50 Jahren ausgesehen hat, weiss ich leider nicht genau aber ich denke dass ich auf große Zustimmung treffe wenn ich sage: Die jetzigen Kriege, dessen Aggressoren, ohne jeglichen Zweifel, der Westen ist, haben bestimmt nicht für einen Aufschwung in diesen Ländern gesorgt. Ganz im Gegenteil: Anstatt Demokratie haben wir ihnen unendliches Leid gebracht. Manche Quellen gehen von über einer Millionen toten Zivilisten aus.

Wenn man sich die "neusten" Skandale ansieht, die da wären: US-Soldaten pinkeln auf Tote, US-Soldaten schlagen Schaf mit Baseball zu Tode usw, und wenn man bedenkt dass das nur die Spitze des Eisberges ist und man die gesamte Grausamkeit des Krieges in Betracht zieht... Dann ist diese News nichts ausser der normale, grausame Krieg, den "wir" uns so ausgesucht haben. Dass da mal ein Afghane, dessen Sohn vielleicht brutal von westlichen Soldaten getötet wurde, die Seiten wechselt, ist normal.

Ok... Und wenn man jetzt nochmal die News liesst und dann den ersten Satz von iarutruk, da wird einem doch schlecht oder?
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20.01.2012 17:32 Uhr von architeutes
 
+8 | -1
 
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Die Nato sollte Afghanistan auf dem schnellsten Wege
verlassen. Die Afghanen werden mit den Taliban alleine
fertig werden . Jedes hinauszögern gefährdet nur das Leben
der Natosoldaten .
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20.01.2012 21:23 Uhr von Perisecor
 
+3 | -1
 
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@ Dino_A: "nicht nur aus dem Fernsehen, wie so mancher Internetheld."

Jugoslawien kenne ich nicht aus eigener Erfahrung, den Irak schon.


"jeder der auf Krieg hinaus ist (Westen),"

Soso, außer dem Westen ist also niemand auf Krieg aus? Das ist aber eine eigenartige Sichtweise und blendet die meisten Konflikte völlig aus - seien es Bürgerkriege in Kolumbien, Sudan oder Indonesien oder Grenzkonflikte zwischen Venezuela und seinen Nachbarn, Indien und Pakistan oder auch Russland und der VR China.

Krieg, ob offen oder verdeckt, ist ein alltägliches Mittel der Menschheit. Natürlich agieren die USA und Russland (Sowjetunion) bzw. seit ein paar Jahren die VR China auf einem völlig anderen Niveau als kleinere Staaten wie z.B. Kuba, Brasilien oder Luxemburg.


"geht den falschen Weg."

Kriege lassen sich nicht immer vermeiden. Ist so. Kann man nicht ändern.


"weiss ich leider nicht genau"

Dann wäre es doch toll, wenn du dich erst informieren würdest, und erst danach Thesen aufstellst.


"Die jetzigen Kriege, dessen Aggressoren, ohne jeglichen Zweifel, der Westen ist"

Der Westen ist also für die Taliban verantwortlich, welche seit 1996 in Afghanistan und Umgebung gewütet haben? Das musst du mir nun aber erklären.


"haben bestimmt nicht für einen Aufschwung in diesen Ländern gesorgt. "

Der fiese Westen geht dort mit militärischen Samthandschuhen vor, es werden Brunnen, Schulen und Krankenhäuser sowie Straßen und Schienen gebaut. Gerade in Afghanistan hat sich die Situation für den absoluten Großteil der friedlichen Zivilbevölkerung im Vergleich zur Taliban-Herrschaft massiv verbessert.


"Anstatt Demokratie haben wir ihnen unendliches Leid gebracht"

Das Leid war schon vorher da.


"Manche Quellen gehen von über einer Millionen toten Zivilisten aus."

Ich kann auch einfach Zahlen erfinden. Diese extrem hohen Zahlen lassen leider generell ein paar Dinge außer acht:
- die Menschen dort wären auch ohne Zutun des Westens an mangelnder Infrastruktur verstorben
- die meisten Zivilisten werden durch Selbstmordattentäter etc. getötet und nicht durch Soldaten aus NATO-Staaten


"Wenn man sich die "neusten" Skandale ansieht"

Die teilweise schon vor längerer Zeit geschehen sind. Ich will diese Vorfälle nicht kleinreden, aber bei ca. 2 Millionen Soldaten kommt es nunmal vor, dass ein paar dabei sind, die abdrehen. Das ist nicht gut und das muss bestraft werden, aber von Einzelfällen auf die Allgemeinheit zu schließen sagt mehr über die Autoren solcher Ergüsse aus, als über die Soldaten, welche tatsächliche Fehler gemacht haben.


"der normale, grausame Krieg, den "wir" uns so ausgesucht haben"

Wir haben uns das nicht ausgesucht. Wir, also der Westen, hat Jahrzehntelang einfach nur zugesehen - ist ja auch bequem, weder in Europa noch in Nordamerika oder Japan gab es die letzten Jahre Krieg oder Elend.

Anzunehmen, dass der Krieg nicht zu uns käme, wenn wir einfach garnichts täten, ist doch äußerst naiv.


"Dass da mal ein Afghane, dessen Sohn vielleicht brutal von westlichen Soldaten getötet wurde, die Seiten wechselt, ist normal."

Das passiert äußerst selten! Nahezu alle "feindlichen Kräfte" in Afghanistan bestehen aus Nicht-Afghanen. Die Taliban und ihre Verbündeten haben letztlich genauso wenig Anspruch darauf, Afghanistan zu vertreten, wie ISAF.

Dazu kann dir aber ElChefo mehr sagen, er war öfter in Afghanistan und kennt sich mit den entsprechenden Gruppen weit besser aus, als ich es tue - mein Fachbereich sind konventionelle Kriege...

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