20.01.12 14:20 Uhr
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Schlecker ist pleite

Die größte deutsche Drogeriekette Schlecker ist insolvent. Die deutsche Presseagentur dpa bestätigte entsprechende Berichte. Der Europaweite Umsatz war zuletzt stark eingebrochen. Allein im Jahr 2010 war der Umsatz um 650 Millionen auf 6,55 Milliarden zurück gegangen.

Das Unternehmen hatte zuletzt durch die Schließung Hunderter Filialen Schlagzeilen gemacht (ShortNews berichtete). Der Konzern wollte sich von den Zweigstellen trennen, die langfristig keine Chance haben, in die Gewinnzone zu kommen.

Der stärkste Konkurrent des Familienunternehmens ist die Kette der dm-Drogerien. Auch Rossmann kämpfte mit harten Bandagen. Diese beiden Mitbewerber konnten aber im Gegensatz zu Schlecker ihre Umsätze steigern.


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Insolvenz, Schlecker, Drogerie
Quelle: www.faz.net

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2012 14:22 Uhr von souldrummer
 
+56 | -5
 
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tja: das kommt davon wenn man leute verarscht und ausbeutet !

wohl verdient
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20.01.2012 14:24 Uhr von Ah.Ess
 
+35 | -2
 
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Was ne geschlossene Kundenmeinung alles ausmachen kann. Erst die Skandale, dann die Werbekampange die nach hinten los ging... und schon sind die pleite.

Zur Problematik im ländlichen Raum: Ich denke, viele Filialen werden unter einer anderen Kette weiter betrieben.
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20.01.2012 14:24 Uhr von spencinator78
 
+35 | -2
 
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Schade? Also um Schlecker ist es ganz bestimmt nicht schade. Wenn man liest was dort für Arbeitsbedingngen herrschen, dann ist es um die Buden bestimmt nicht schade...
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20.01.2012 14:34 Uhr von Joker01
 
+4 | -16
 
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20.01.2012 14:43 Uhr von Justus5
 
+15 | -2
 
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Mitarbeiter.... :(: Um Schlecker selbst ist es sicherlich nicht schade.
Aber meine Gedanken sind bei den Mitarbeitern. Das ist für die leider eine Mistnews zum Jahresanfang.... :(
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20.01.2012 14:44 Uhr von jpanse
 
+5 | -4
 
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6,55 Milliarden Umsatz: Mich interessiert mal wieviel Reingewinn da dabei ist.
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20.01.2012 14:51 Uhr von snake-deluxe
 
+2 | -2
 
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war ja abzusehen: und ist auch nicht Schade drum. Hab da nie eingekauft...

Geöffnet ist die Filiale bei uns allerdings immernoch (20.01.12), bin erst vorhin daran vorbeigelaufen und dachte über die ganzen Skandale nach...
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20.01.2012 15:00 Uhr von Allmightyrandom
 
+8 | -3
 
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52.000 Arbeiter, die bei DM, Rossmann und Co. die zusätzlichen Kunden bedienen können.

Ist doch gut :)
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20.01.2012 15:00 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+32 | -3
 
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dm-Drogerie-Chef hält HartzIV für Menschenquälerei: Nach zahlreichen Berichten soll Schlecker sich vor allem an den dm-Drogerie-Märkten die Zähne ausgebissen haben.

Mich freut die Insolvenz in sofern, da Goetz Werner, Gründer der DM-Markt-Kette, und Anton Schlecker, Gründer von Schlecker, so grundsätzlich verschiedene Auffassungen über die Menschen haben.

So etwa dm-Chef hält Hartz-IV für Menschenquälerei und fordert das bedingungslose Grundeinkommen für alle - da nur dies die Chancengleichheit wahre und Vollbeschäftigung eine Íllusion sei.

Zitat Goetz Werner: (Quelle: http://www.spiegel.de/...)
"Anstelle eines Rechts auf Arbeit "brauchen wir ein Recht auf Einkommen", bekräftigte Werner seine Forderung nach einem Grundeinkommen von bis zu 1500 Euro für alle und lebenslang. "Ein bedingungsloses Grundeinkommen ohne Auflagen, ohne Formulare", das es den Menschen ermöglichen solle, "ein Leben in Würde und frei von Existenzängsten" zu führen".

Goetz Werner zum Grundeinkommen: http://www.spiegel.de/...


Bei Alois Schlecker weiß man bescheid: Sein Personal bestand häufig nur aus einer einzelnen Verkäuferin zum absoluten Niedriglohn - selbst ein Telefon gönnte man den Fililalen nicht, was sich bei Überfällen als besonders kritisch entpuppte. Dafür gönnte Schlecker sich einer Video-Überwachung seines Personals.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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20.01.2012 15:20 Uhr von ArrowTiger
 
+6 | -9
 
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Hoffentlich wird das ´ne Serie... :-): So, wenn jetzt noch Lidl, Netto, KiK, Woolworth und ähnliche asoziale Schmarotzerfirmen pleite gehen, kann man endlich wieder beruhigt einkaufen gehen.

Schön, daß der Laden pleite ist!
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20.01.2012 15:33 Uhr von gerndrin
 
+4 | -17
 
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20.01.2012 15:40 Uhr von ArrowTiger
 
+11 | -6
 
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@gerndrin: -- "Und die Jubelspastiker hier werden sicherlich die 50.000 Mitarbeiter trösten und ihnen das Gehalt weiterzahlen."

Und die DenkenStinkt-Spastiker kommen offenbar nicht auf den Trichter, daß diese 50.000 evtl. dafür bei der sozialer denkenden Konkurrenz unterkommen könnten, die den Marktanteil von Schlecker übernehmen wird.

=8-P
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20.01.2012 15:41 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -8
 
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naja: Mah kann schlecker sicher viel vorwerfen und das war auch alles nicht glücklich.
Aber all die Tricks um die Bezüge zu kürzen waren nicht wie vermutet Raffgier sondern Überlebenskampf.
Das lässt es in einem etwas anderen Licht erscheinen. Pech war das Schlecker in Privater Hand ist und die Bücher und Billanzen daher nicht offen sind. Mehr Offenheit hätte sicher eine zusammenarbeit mit den Gewerkschaften zur Folge gehabt.

Aber kein Thema das Geschäftskonzept war nicht mehr Zeitgemäß und der wandel setzte zu spät ein.
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20.01.2012 15:49 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -4
 
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@gerndrin: Wenn das hier für Dich in Ordnung ist:

http://www.welt.de/...

Nur bitte dann nicht anfangen, wenn die Methoden auf uns alle überspringen....

Ansonsten:
- http://is.gd/...
- http://is.gd/...

Wach auf !
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20.01.2012 15:51 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -2
 
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@Bud_Bundyy: Über Tote soll man deiner Meinung nach wohl nicht schlecht reden. ;-)

Dennoch schönst du hier aber gewalttig. Lies mal hier nach (und den folgenden Punkt "Verurteilung"):

http://de.wikipedia.org/...

Es ist gut, daß ein seine Mitarbeiter ausbeutender Laden weniger auf dem Markt ist.
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20.01.2012 17:54 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -1
 
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@zackzackruckzuck: Thema "motivierte und unmotivierte Angestellte".

Wer bei Schlecker arbeitet/e, dem sieht/sah man die miese Bezahlung sofort an....

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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21.01.2012 00:12 Uhr von Soulfly555
 
+0 | -1
 
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Gut so: dm ist sowieso besser
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21.01.2012 02:46 Uhr von dashandwerk
 
+2 | -1
 
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Schade ist: das die Familie Schlecker nicht mit Pleite geht.

Aber so sind die Verliere nur die eh schon ausgebeuteten Angestellten.

Man kann nur hoffen das recht viele Filialen von Mitanbietern übernommen werden und die Mitarbeiter weiterhin einen Job haben.
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21.01.2012 04:29 Uhr von Smokymakpot
 
+0 | -0
 
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öhm sinkender umsatz = pleite? Bin ich der einzige der sich über den inhalt der news wundert?

mag ja sein das schlecker pleite ist
mag auch sein das der umsatz 2010 um 650 million zurückgegagen ist

aber 6,5 milliarden umsatz is doch nicht wenig

machen der konzern den verluste?
oder liegt wie so oft das unternehmen nur hinter denerwartungen

das klingt für mich total utopisch ein unternehmen mit 6,5 milliarden umsatz pleite zu nennen ohne effektive fakten bis auf umsatzeinbußen



[ nachträglich editiert von Smokymakpot ]
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21.01.2012 08:07 Uhr von artefaktum
 
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Der Markt für Drogerieartikel wird in Deutschland ja nicht kleiner, nur weil es Schlecker nicht mehr gibt. Dann kaufen die Leute mehr in anderen Drogerien, die wiederum mehr Angestellte brauchen.
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21.01.2012 09:52 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -0
 
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@Smokymakpot: Genau weiß es keiner es wird aber behauptet das Schlecker seit 2005, aber spätestens seit 2008 ein Verlustjahr nach dem anderen einfährt.

...und klar kann man mit 6,5 Mrd Umsatz verluste machen, wenn man für 6,3 Mrd Waren einkauft und Miete un Personal auch ne Mrd kosten.

Für Anton ist das schlimmste das er nie seine Unternehmensform gewechselt hat und er als Einzelunternehmer voll privat haftet.

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