20.01.12 10:16 Uhr
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Türkei erhält eigenes Modell von Fiat

Der italienische Autohersteller Fiat und die türkische Regierung arbeiten an einem Modell, dass nur auf dem türkischen Markt erscheinen soll. Aufbauen soll es auf dem Fiat Albea, der inzwischen nicht mehr produziert wird.

Gebaut werden soll der Türkei-Fiat im Tofas-Werk in Bursa. Von den Italienern kommt die technische Infrastruktur, die Fertigung übernehmen die Türken.

Staatsoberhaupt Tayyip Erdogan hat sich dafür eingesetzt, dass das neue Modell komplett von türkischer Hand gefertigt wird.


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WebReporter: Annaberry
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Türkei, Italien, Modell, Fiat, Infrastruktur
Quelle: www.pkwradar.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2012 10:37 Uhr von donomar
 
+21 | -20
 
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jetzt gehen die unterbelichteten assi Kommentare wieder los. Ein weiterer Grund wieso hier immer weniger Nachrichten gepostet werden.
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20.01.2012 10:40 Uhr von Major_Sepp
 
+17 | -24
 
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Lukulus: Bislang ist nur bekannt, dass das Auto Überbreite haben wird um den übersteigerten Egos der Insassen Freiraum zu bieten.

Darüber hinaus wird es eine eigene ostanatolische Variante geben. Dieser Hybrid kann wahlweise mit Lammfell oder Ziegenmilch angetrieben werden.
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20.01.2012 10:52 Uhr von Rechthaberei
 
+6 | -15
 
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Na mal sehen ob die Extrawurst für die: nationalistische Türkei sich bezahlt macht:

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/...


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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20.01.2012 11:04 Uhr von Jolly.Roger
 
+13 | -14
 
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Das hat MAN mit dem TGA WW (worldwide) ebenfalls so gemacht.
Billige Technik so weit wie möglichr abgespeckt, so einfach wie nur irgendwie möglich. Es soll ja kein KnowHow transferiert werden.

Und die Türken und Erdogan sind stolz, weil sie ein "eigenes" Automodell haben. Nachdem der erste Versuch ein eigenes Auto zu entwickeln ja irgendwie daneben ging...
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20.01.2012 11:36 Uhr von west89
 
+12 | -14
 
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@Lukulus: sorry aber die Türkei ist bestimmt kein Entwicklungsland mehr. Schaut man ihre Wirtschaft genauer an sieht man, dass es den Türken gut geht.

PS: bin selber kein Türke
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20.01.2012 11:42 Uhr von Rechthaberei
 
+8 | -14
 
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@West89, die Türken sind im großen Maß verschuldet: und die Türkei hat bekanntlich ein zu großes Handelsbilanzdefizit (so wie die USA):

http://www.welt.de/...


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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20.01.2012 11:58 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -13
 
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@west89: "Schaut man ihre Wirtschaft genauer an sieht man, dass es den Türken gut geht. "

Ja?
Zum Beispiel?

Außer dem prozentualen(!) Wirtschaftswachstum gibts nicht viele tolle Zahlen. Und das prozentuale WW ist deshalb so "hoch", weil das BiP noch relativ niedrig ist. Einfache Mathematik.

Hauptwirtschaftszweige sind Textilindustrie und Tourismus, beides alles andere als HighTec-Branchen.

Im Westen der Türkei erreicht man 41% der europäischen Einkommensverhältnisse, im Osten gerade mal 7%.
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20.01.2012 13:05 Uhr von aquilax
 
+5 | -5
 
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fiat: ein fiat (firat?) mit bmw logo und einer grossen 3 auf der motorhaube.
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20.01.2012 14:41 Uhr von west89
 
+1 | -2
 
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@ all: okay schon kapiert ;)

hatte noch nen Bericht im Kopf und da hieß es, dass es denen gut geht. Naja irren ist menschlich :)

[ nachträglich editiert von west89 ]
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20.01.2012 15:59 Uhr von buluci
 
+10 | -7
 
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Wiege der Zivilisation: Also die Türkei hier als Entwicklungsland zu bezeichnen, erscheint ja wohl ein bißchen lächerlich angesichts der Vorgeschichte und des Altertums bis hin zum großen osmanischen Reich. Der eigentliche Schachzug der Türkei besteht ja darin ein zwar überholtes aber dennoch voll entwickeltes Fahrzeug und dessen Produktion ohne Entwicklungskosten ins Land zu holen und gleichzeitig auch noch Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern bei gleichzeitigem Einstieg ins automobile Produktionsgeschehen. Respekt und Hut ab! Das zeugt in meinen Augen von staatmännischer Weitsicht und geschicktem Verhandlungsvermögen, was einer so kulturell reichen Nation zur Ehre gebührt.
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20.01.2012 17:41 Uhr von firtina87
 
+11 | -4
 
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@buluci: das ist doch recht egal wen du etwas positives in dem news siehst so lang ein teil von ihnen hier ein türken news haben über den sie herziehen können -.-
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20.01.2012 19:53 Uhr von AdiSimpson
 
+2 | -3
 
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@BastB: scheisse hast du mal keine ahnung...

ich suche so einen in möglichst orginal zustand.
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20.01.2012 21:00 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -10
 
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buluci: "Also die Türkei hier als Entwicklungsland zu bezeichnen, erscheint ja wohl ein bißchen lächerlich angesichts der Vorgeschichte und des Altertums bis hin zum großen osmanischen Reich"

Hm, der aktuelle Status ob Entwicklungs-, Schwellen- oder Industrieland hängt NULL von der Vorgeschichte im Altertum ab. Außerdem wäre das in dem Fall wohl eher die griechische Vorgeschichte ;-)

Aber schauen wir uns mal die Merkmale eines Entwicklungslandes an:

- geringes Pro-Kopf-Einkommen: check
- extrem ungleiche Einkommens- und Vermögensverteilung (siehe auch Gini-Koeffizient): check
- niedrige Spar- und Investitionstätigkeit: Sparrate sehr gering, Investitionen hauptsächlich aus dem Ausland - check
- bedeutende Rolle des primären und des informellen Sektors: Textilindustrie check
- passive Handelsbilanz: CHECK
- einseitige Exportpalette: dank vieler ausländischer Firmen die dort produzieren nicht mehr
- außenwirtschaftliche Ausrichtung auf die Industrieländer: check
- schlechte Handelsbedingungen (Terms of Trade): wurden in den letzten Jahren stark verbessert, man will ja ausländisches Geld
- hohe Auslandsverschuldung: CHECK
- Kapitalflucht: ne, eher im Gegenteil
- starke regionale Disparitäten zwischen Zentrum und Peripherie: CHECK
- hohe Arbeitslosigkeit: Geht so, niedrig ist was anderes.
- unzureichende Infrastruktur: im Osten definitiv

Im Großen und Ganzen also deutlich. Im allgemeinen spricht man aber bei der Türkei von einem Schwellenland, da die Industrialisierung gerade läuft.


"Der eigentliche Schachzug der Türkei besteht ja darin ein zwar überholtes aber dennoch voll entwickeltes Fahrzeug und dessen Produktion ohne Entwicklungskosten ins Land zu holen"

Schachzug würde ich das nun nicht gerade nennen...:
Der Fiat Albea wurde seit jeher in der Türkei produziert. Man hat nun einfach die Produktionsstätten übernommen und darf das olle Ding umlabeln. Man erhält damit die Arbeitsplätze, die Fiat bisher dafür "bereitgestellt" hat.

Also, viel "ins Land geholt" hat man sich damit nicht.... ;-)


"was einer so kulturell reichen Nation zur Ehre gebührt. "

Amen....!

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