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Schnelles Breitband-Internet: Deutschland zeigt zu wenig Initiative

Im Vergleich zu anderen Ländern ist der Ausbau des Breitbandnetzes in Deutschland nur im Mittelfeld anzusiedeln.

Das Fibre to the Home (FTTH) Council, eine Vereinigung zur Förderung des Breitbandnetz-Ausbaus, erklärte, dass Deutschland den Ausbau von Glasfaser-Leitungen nur sehr schleppend vorantreibe.

Führende Internetdienstleister wie die Deutsche Telekom bauen schnelle Internetleitungen nur sehr zögerlich aus, obwohl die Telekom ein gutes Geschäft mit der Vertreibung der DSL-Anbindungen hat.


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WebReporter: nightfly85
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Deutschland, Internet, Telekom, DSL, Initiative, Breitband
Quelle: winfuture.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2012 10:05 Uhr von Neroll
 
+39 | -7
 
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Wozu? Wozu auch Breitband-Internet? Wenn man jetzt grad alle Oneclick-Hoster schließt braucht man die Bandbreite doch auch nimmer!
<ironie off>
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20.01.2012 10:12 Uhr von Major_Sepp
 
+36 | -8
 
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Wieso: sollte die Telekom das Netz ausbauen?

Die Abzocke mit den bestehenden Netzen funktioniert doch wunderbar!

Ne 16 Mbit Leitung zahlen, und dann nur 3 Mbit zur Verfügung gestellt bekommen. Alltag in den ländlichen Gebieten Deutschlands.

Klar, sowas kannst nur in Deutschland bringen, daher wohl auch der fehlende "Antrieb" für die Telekom.
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20.01.2012 10:24 Uhr von sglietz
 
+16 | -3
 
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Anders: Deutschland ist offenbar nicht nur im Mittelfeld, sondern ganz hinten, zumindest im europäischen Vergleich steht zum Beispiel hier: http://www.zdnet.de/... Allerdings - und das geht aus der Meldung oben nicht wirklich hervor - handelt es sich dabei nicht um Breitband allgemein, sondern speziell um Glasfaser bis ins Haus (FTTB) oder die Wohnung (FTTH). Nur auf die Telekom zu schimpfen ist auch zu kurz gedacht: Viele haben ja in den Städten Breitband mit bis zu 100 MBit durch die Kabelanbieter. Da Glasfaser auch mit 100 MBit vermarktet wird, ist es da etwas schwierig. Und von der Telekom zu verlangen, in jeden Bauernhof Glasfaser zu verlegen ist auch etwas viel - kostet so ein Anschluss doch im Durchscnitt soweit ich weiß etwas über 3000 Euro. Es gibt auch schon einige Gemeinden, die das selbst erfolgreich in die Hand genommen haben und nicht nur rumjammern und auf die Telekom warten ...
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20.01.2012 10:39 Uhr von Floppy77
 
+19 | -6
 
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Warum soll immer die Telekom die Netze ausbauen? Die anderen Betreiber können sich auch mal ins Zeug legen. Die warten immer nur bis die Telekom alles finanziert hat und wollen dann nur dran verdienen.

Wenn ich teuer irgendwas finanziere und dann andere immer mit ran lassen müsste, dann würde ich auch keinen Finger mehr krum machen. Soll doch Vodafone & Co die ganzen Dörfer ans Netz bringen und dann der Telekom mal ihre Netze öffnen.
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20.01.2012 10:58 Uhr von Omega-Red
 
+8 | -1
 
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"obwohl die Telekom ein gutes Geschäft mit der Vertreibung der DSL-Anbindungen hat."


Tja, mit ISDN Anschlüssen lässt sich für die T-Kom deutlich mehr verdienen. Ich zahl für 50h online mit ISDN 20Eur im Monat. Und ich rede nur von einem Kanal(64KBit). Damit bekommt man heute kaum eine Seite geöffnet. Die Zuschaltung des 2. Kanals kostet dann natürlich auch extra.

Also. Egal wie viel sie mit DSL Verdienen könnten. Mit ISDN verdienen sie deutlich mehr.
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20.01.2012 10:58 Uhr von TeKILLA100101
 
+5 | -4
 
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@Floppy77: die telekom bekommt schließlich auch geld dafür, dass sie die leitungen "vermieten" und wie sich zeigt, können die anderen anbieter,obwohl sie diese mieten zahlen müssen, günstigere angebote machen als die telekom.
die telekom sollte einfach mal anfangen effektiv zu arbeiten und nicht mehr sonen riesen aufgeblasenen bürokratieapparat mitfinanzieren.
davon abgesehen gibt es einige anbieter, die ihr eigenes netz bauen (netcologne zum beispiel) ich bin netcologne kunde allerdings normales dsl. ich hab dann mal ne zeit lang probleme mim anschluss gehabt, an dem aber nur die telekom was machen durfte, also endlose termine mit der telekom gemacht, damit die vorbeikommen... die drecksäcke haben nicht mal die termine eingehalten. und die vorgegebenen zeiträume waren zwischen 8 und 17 uhr. heisst man muss also nen tag urlaub nehmen. dafür gingen bei mir letztes jahr 3 urlaubstage drauf. netcologne hat mich dafür entschädigt, nicht die telekom!
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20.01.2012 11:12 Uhr von vorhaengeschloss
 
+3 | -3
 
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@TeKILLA100101: Das Problem, dass die anderen Anbieter allesamt günsigere Angebote als die Telekom machen, liegt an der Bundesnetzagentur. Die hat geregelt, dass die Telekom über den Preisen der Mitbewerber liegen muss, wenn der Mitbewerber die Leitungen von der Telekom mietet.
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20.01.2012 11:17 Uhr von SN_Spitfire
 
+6 | -3
 
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Man muss: sich immer vor Augen führen, dass die Telekom EIGENES Geld in die Hand nehmen muss, um Glasfaserleitungen in die Erde zu legen. Grundsätzlich ja schön und gut, aber später soll dann der Markt für andere Teilnehmer auch erschlossen werden. Die Telekom bleibt daher auf den Infrastrukturkosten sitzen und darf nur einen Durchleitungsbetrag (durch die RegTP festgelegt) von anderen Providern verlangen.
Dass daher die Telekom nicht einen Zahn zulegt ist daher mehr als verständlich. Hier sollte der Staat deutlich mehr Zuschüsse beisteuern, aber wie uns dieser verarscht, sieht man ja in weiten Bereichen (Stichwort: Wechselkennzeichen usw.)
In Sachen FTTH ist die Telekom dennoch auf dem Vormarsch. In unserer Stadt ist ab Mai 2012 Glasfaser im Haus verfügbar. Zwar sind das alles Pilotprojekte, dennoch geht es voran.
Man sollte dennoch nicht vergessen, dass andere Nachbarländer in Bezug auf Erreichbarkeit noch ein deutlich größerer Flickenteppich sind, als Deutschland.
Oft werden nur die Bandbreiten verglichen und nicht die geografische Verteilung von Internetanschlüssen.
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20.01.2012 12:20 Uhr von pepper-shaker
 
+0 | -6
 
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Ja Klar: Wieder neue Leitungen legen lassen und wieder neue geräte Kaufen. nein Danke und alles für 1 Mbit mehr. und was ist mit dem Upload.... das würde mich interessieren
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20.01.2012 12:26 Uhr von KingPiKe
 
+6 | -2
 
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@SN_Spitfire: Man sollte aber auch nicht vergessen, dass die Telekom mal staatlich war und das Netz vom Steuerzahler finanziert wurde. Bei der Privatisierung gabs dann quasi schon ein fertiges Netz mit dem man sofort Geld verdienen konnte.
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20.01.2012 12:36 Uhr von ZephyrKT
 
+8 | -3
 
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6Mbit bezahlen und 384Kbit kommen an. Einfach nur geil :)
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20.01.2012 13:21 Uhr von TeKILLA100101
 
+1 | -0
 
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@vorhaengeschloss: ok also wenn dem so ist, frage ich mich wieso die telekom überhaupt noch dsl anbietet?! die können doch gar nicht konkurrenzfähig sein, wenn sie gezwungen sind höhere preise zu verlangen?!
hast du nen link oder sowas wo man das nachlesen kann?
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20.01.2012 14:05 Uhr von Phillsen
 
+1 | -7
 
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Glasfaseranschluss? Brauch ich nicht. ich hab hier auf dem Land ne 16k Leitung über 1&1 zur Verfügung gestellt von der Telekom. Ankommen tun zwischen 14k und 17k je nach Tagesform. Fürs Surfen ist das mehr als genug, Streaming und Downloads laufen damit für mein Empfinden flott.
Was soll ich mit ner 100k Leitung. Das einzige was mir einfällt, das ich damit beschleunigen könnte wären illegale Downloads.

Also ich finde Der Netzausbau sollte sich erstmal um die kümmern, die noch kein DSL bis 16k haben. alles was drüber ist, kommt in meinen Augen Luxus sehr nahe.
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20.01.2012 14:07 Uhr von spatenkind
 
+2 | -1
 
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frechheit: ich finde es ehrlich gesagt eine frechheit wie es hier in Deutschland abläuft. Hier in meiner Umgebung haben mehrere Gemeinden selbst Glasfaserkabel verlegen lassen, damit die Häuser nichtmehr auf DSL-light sitzen bleiben. Also haben die Anwohner sich selbst die Leitung bezahlt. Nun kommen aber die Anbieter mit absolut unverschämt hohen Angeboten. Als Beispiel soll man 120€ für eine asynchrone 6 MBit Leitung zahlen. Als Argument wir gesagt, man biete ja einen eigenen Funkmast mit UMTS an und das sei billiger. An diesem Funkmast liegen aber nur 7,2 MBit an. Das muss dann auf ca. 150 Häuser verteilt werden.
Ich sehe hier die Politik in der Pflicht dieser abzocke einhalt zu Gebieten. Die Telekom hat die Aufgabe vom Staat bekommen alle Haushalte mit bezahlbaren Breitband Internet versorgen zu können. Diese Aufgabe muss erfüllt sein um die neue Technik LTE in Großstädten zu etablieren. Hier knickt die Politik aber natürlich wieder ein. Wir auf dem Land haben keine Möglichkeit ausser sky DSL und das ist mit ca. 200€ im Monat alles andere als bezahlbar!
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20.01.2012 14:21 Uhr von slaveofstevo
 
+0 | -0
 
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Hoheitsrecht der Telekom: rest überlesen

[ nachträglich editiert von slaveofstevo ]
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20.01.2012 14:23 Uhr von Strulli.
 
+6 | -1
 
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Abenteuer Amerika: Vielleicht liegt es einfach nur daran, das die Telekom einfach kein Geld mehr hat um in Deutschland zu investieren. In den letzten 12 Jahren sind ca. 40-60 Mrd. Dollar nach Amerika geflossen. Nun ist der amerikanische Traum geplatzt und sie sitzen auf einen Scherbenhaufen den sie durch die dortige Kartell-Behörde nicht mehr los werden.

Hätte man das Geld in Deutschland investiert, würde jetzt wahrscheinlich schon jeder Kuhstall einen Glasfaseranschluss haben.

Es bleibt also alles beim alten, das Geld Deutscher Bürger wird weiterhin ins Ausland fließen, und hier wird man uns erzählen das das "gute deutsche Kupferkabel" noch lange nicht ausgehdient hat.
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20.01.2012 14:31 Uhr von Python44
 
+3 | -1
 
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@ sglietz: Hättest du 50 Jahre früher gelebt, würdest du behaupten, dass es der Post nicht zuzumuten wäre, einen Telefonanschluß in jeden Bauernhof zu legen, oder ?

Ich erlebe es Live in meiner Familie, wie diejenigen mit einem lahmen Anschluß immer weniger das Internet benutzen. Dadurch dass der Rest der Welt immer schnellere Anbindungen bekommt, werden alle Webseiten auch immer umfangreicher aufgebaut. Webseiten von 1997 waren ein paar KB groß, damit die jeder mit nem 28.8er Modem gut ansehen konnte. Heute in Zeiten von schicken Flash-Intros läd man erstmal ein paar MB bevor man überhaupt was zu sehen kriegt. Selbst mit DSL3000 krieg ich da Plaque vom Warten !!!

DIe Frage ist, we lange sich unsere Wirtschaft das noch leisten kann/will, dass Menschen kein schnelles Internet nutzen (können). Ohne Internet kaufen die Leute weniger, die kleinen Fachgeschäfte sind dank der großen Ketten fast alle tot und für die großen Ketten darf man dann auf dem Land eben mal 30 Km fahren, in der Hoffnung dass es den gewünschten Artikel vielleicht irgendwo gibt...
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20.01.2012 15:37 Uhr von Phillsen
 
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@Atze.friedrich: Du superschlaumeier. k=kilo=1000
ergo 16k=16000

wenn ich kb meine, dann schreib ich kb

http://www.trashselector.com/...
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20.01.2012 15:44 Uhr von TeKILLA100101
 
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@ Python44: die telekom ist ein gewinnorientiertes unternehmen (oder sie sollte es zumindest sein) und damit hat sie sicher kein interesse jeden bauernhof mit glasfaser zu versorgen... mal geschaut was 1m glasfaser legen kostet... jetzt nehmen wir mal deine 30km bis zur zivilisation (wo es große einkaufsketten gibt und damit auch dichter besiedelte gegenden) und überlege mal was da an kosten aufkommt...
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20.01.2012 15:56 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -0
 
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Ich würde auchnicht ausbauen wenn ich sofort danach jedem Pissanbieter für wenig Geld zugang gewähren muss und die Geiz ist Geil Spacken zu dem Pissanbieter gehen und ich dadurch meine Kosten nicht schnell genug reinkriegen.

Gebt doch dem der Ausbaut nen Monopol von nen paar jahren auf die Leitung in der Gegend und fertig. Dann lohnt es sich auch für die Telekom wieder Leitungen zu legen.
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20.01.2012 15:58 Uhr von Python44
 
+2 | -0
 
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@ TeKILLA100101: Das Problem ist, dass aufgrund intensiver Lobbyarbeit die Telekom in weiten Bereichen zwar immer noch quasi Monopolist ist, aber vom Staat gesetzlich nur zur analogen Grundversorgung verpflichtet wurde.
Jede einzelne Leitung die vor 1995 verlegt wurde (also im Prinzip 95% des deutschen Netzes), wurde vom Steuerzahler finanziert und der Telekom bei der Privatisierung vom Staat geschenkt !
Damit verdienen die sich seit 17 Jahren mit den Durchleitungsgebühren etc. dumm und dusselig, verweigern aber so gut wie jeden weiteren Ausbau, zu dem der Steuerzahler oder die einzelne Gemeinde nicht schon wieder Millionen und Milliarden dazugibt...
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20.01.2012 16:48 Uhr von Petaa
 
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Standard definieren und Strafe kassieren: Das bedarf nur einer kleinen Motivation für die Provider. Zunächst wird kabelgebundenes DSL mit 12 Mbit Downstream und 2 Mbit Upstream als Standard definiert.

Wenn Jemand einen Anschluss bestellt und dieser unter diesen Werten liegt ODER der Provider trotz Verfügbarkeit den Anschluss nicht zur Verfügung stellt, wird für jedes MBit im Downstream 2 Euro und für jeweils 128 kBit im Upstream 2 Euro Strafe pro Monat fällig.

Das ganze fließt in einen Fond der auf Antrag der Gemeinden in den weißen Flecken zu Gute kommt, wenn diese in Verhandlung mit TK Unternehmen treten um an eine KABELGEBUNDENE Breitbandtechnologie (kein LTE, SAT oder sonstiger Funkmist außer Point2Point Richtfunkstrecken) angeschlossen zu werden.

Wenn die Marktwirtschaft hier eindeutig nicht funktioniert muss man halt ab und an mal Fußtritte verteilen, damit die raffgierigen Manager den Gewinn nicht in die eigene Tasche stecken.

[ nachträglich editiert von Petaa ]
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20.01.2012 16:58 Uhr von TeKILLA100101
 
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@ Python44: naja es gibt ja ausbau, eben nur nicht da, wo es sich nicht lohnt...
die instandhaltung ist auch nicht grade günstig... ich will die telekom ja auch gar nicht verteidigen, das sind meiner meinung nach drecksäcke hoch 10, aber rein betriebswirtschaftlich lohnt es sich für die nunmal nicht für 50 oder 100 leute mal eben 30km glasfaser zu legen.
hab das grade mal gefunden.
http://www.it-times.de/...

das is ne ganze stange geld oder? dann müssen alle investieren und jeder will natürlich auch sein stückchen vom kuchen haben, wenn dann geld gemacht wird damit...
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20.01.2012 17:25 Uhr von SN_Spitfire
 
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@TeKILLA100101: Genau so wurde es bei uns abgefragt.
In unserer Stadt wurde jeder durch die Telekom angeschrieben und gefragt, ob ein Interesse an Glasfaser besteht. Da genügend Interesse gezeigt haben, hat die Telekom aufgrund der Wirtschaftslage, der regionalen Lage und aus vielen anderen Gründen unsere Stadt herausgesucht. Frag mich nicht, was dahinter steckt.
Wir müssen nun auch für das einmalige Legen der Faser ins Haus 150 € pro Faser bezahlen. Der Rest wird durch die Stadt bezuschusst.
Angebot ist dann später 200/100 MBit oder 100/50 MBit.
Natürlich fragen sich viele, wie man das jemals auslasten will. grundsätzlich sagt doch jeder, dass er an Bandbreite nicht genug haben kann.
Mir selbst bspw. gehts da nichteinmal direkt ums HD-Fernsehen. Da ich sehr oft im HomeOffice tätig bin und per VPN mit dem Konzern verbunden bin, ist für mich eine quasi direkte Netzwerkleitung geradezu ideal.
Ebenso kann ich große Downloads innerhalb kürzester Zeit transferieren, wo ich derzeit mit meinem 1 MBit Upload schon am aufamseln bin. Allein wegen dem Upload lohnt es sich für mich schon auf Glasfaser zu wechseln.
Der Download ist mir ehrlich gesagt hierbei vollkommen egal. Da ist man mit 16 MBit schon mehr als gut aufgestellt.

Ich bin durchaus auch nicht zufrieden, dass die Telekom in manchen Teilen sich nur schleppend bewegt, aber so, wie es viele Provider nämlich sehen, gehts einfach nicht. Die können sich nicht einfach ins gemachte Nest setzen, was durch hohen Kostenaufwand durch die Telekom erstellt wurde.
Wir sind später in gewisser Weise auch erst einmal min. 2 Jahre fest an die Telekom gebunden mit der Glasfaser, jedoch stört mich das kein bisschen. Nebenbei gibts derzeit eh noch keinen Anbieter, welcher auf Glasfaserbasis deutschlandweit Tarife anbietet.
Das ist eben alles derzeit noch in Entwicklung und man wird sehen, was beim Betrieb der Glasfaserverträge die RegTP machen wird.
Bin dahingehend selbst gespannt was passieren wird.
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20.01.2012 18:13 Uhr von Python44
 
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@ TeKILLA100101: Nur wo willst du da die Grenze ziehen ? 10 Anwohner ? 100 ? 1000 ? Gegenwärtig gibt es in der überwiegenden Mehrheit der Kleinstädte mit 10-50.000 Einwohnern maximal DSL16000 von denen dann meist nur 1500-5000 beim Verbraucher ankommen. Ein Stromversorger kann ja schließlich auch nicht sagen: "Tut uns leid, dass bei ihnen auf dem Dorf nur 80 Volt aus der Steckdose kommen..."

Dann muss entweder das Netz wieder komplett verstaatlicht werden und ALLE inkl. Telekom zahlen Netzgebühren an den Staat. Oder man gibt es komplett für den Wettbewerb frei und JEDE Firma darf soviele Kabel verlegen wie und wo sie will.
Denn so wie es jetzt ist, denkt sich die Telekom, wenn wir da Breitband hin verlegen können die Kunden abwandern. Lassen wir die Gegend unterversorgt, kommt die Konkurrenz da gar nicht erst hin. Und nutzt damit ihre Monopolstellung gnadenlos aus !

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