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Schließung von Megaupload: Kim Schmitz in Neuseeland festgenommen

Der deutsche Internetunternehmer Kim Schmitz ist im Zuge der Schließung des Filehosters Megaupload zusammen mit drei weiteren Personen in Neuseeland festgenommen worden. Die Behörden werfen den Festgenommenen "massenhafte Urheberrechtsverstöße" vor.

Kim Schmitz wohnt seit einiger Zeit im neuseeländischen Auckland. Er nennt sich jetzt auch "Kim Dotcom" und führt dort ein millionenschweres Anwesen. Der Stadt spendierte er vor zwei Jahren einen erheblichen Betrag für ein Feuerwerk.

Indes beurteilte ein Sprecher von Megaupload den von den Ermittlungsbehörden angegeben Schaden des Filehosters von über 500 Millionen Dollar als "grotesk überzogen". Der Datenverkehr sei in erheblichem Maße legitim gewesen.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Festnahme, Neuseeland, Schließung, Megaupload, Urheberrechtsverletzung
Quelle: www.berliner-kurier.de

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20.01.2012 10:06 Uhr von vmaxxer
 
+29 | -1
 
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gespannt: Da bin ich mal gespannt. Bei Rapidshare hat es ja auch nicht geklappt (zumindest in Deutschland).
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20.01.2012 10:34 Uhr von Really.Me
 
+3 | -21
 
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20.01.2012 10:55 Uhr von SN_Spitfire
 
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Sind wir ehrlich: Alle größeren Filehoster (bspw. Rapidshare, Uploaded etc.) werden zu 80% mit illegalen Daten genutzt.

Jeder, der das anfechtet, scheint nicht wirklich den Zweck dahinter zu verstehen.

Rein theoretisch bräuchte ich gar kein Rapidshare oder Uploaded, denn ich könnte genauso gut meine Daten auf meinen Server hochladen und denjenigen die es haben wollen zur Verfügung stellen. Vom Prinzip her genau das Gleiche.

Kim Schmitz wusste seit jeher, dass seine Machenschaften nicht gesetzeskonform sind und er hat es bereits mehrmals bis zur Spitze getrieben.
Kann sich noch einer dran erinnern, als er groß propagierte, dass er seinen Tod live ins Internet stellen würde?
Jeder war auf dieser Seite und wollte es mit anschauen und was war? Reine Werbescripts auf der Seite, die ihm damals Geld in die Taschen gespült haben. Sein RollsRoyce kommt schliesslich nicht von ungefähr.
Der Typ macht durchweg immer eine Gratwanderung und steht mit einem Bein immer hinter Gittern.

Das Einzige, was der wirklich kann ist, sich geschickt zu vermarkten und daraus finanziellen Vorteil zu ziehen. Das klappt im Internet eben bestens. Nun schlägt eben die Justiz zu und man wird sehen, was daraus wird.
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20.01.2012 11:16 Uhr von Teffteff
 
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@SN_Spitfire: Filehoster sind virtuelle Festplatten, so wie es fast jedes größere Softwareunternehmen benutzt. Ich sehe da keinen Unterschied zu Adobe oder Microsoft, welche Cloud-Software anbieten. Wenn ich meinen Account zu einem Microsoft-Office-Cloud weitergebe ist es dann auch illegales Filesharing? Ich denke ja. Werden dann auch Microsoft-Server auf denen sich die Software befindet geschlossen? Ich denke nein.
Dass hier gegen Online-Festplatten vorgegangen wird, weil User ihre File-Links weitergeben, halte ich für grotesk. Was passiert wenn ich MP3 per Mail weitergebe? Wird der Mail-Provider geschlossen? Hier wird gegen eine sinnvolle Technologie vorgegangen, anstatt die Seiten zu sperren, die illegale Links veröffentlichen. Die Veröffentlichung der Links ist in den AGBs der Filehoster ausgeschlossen und verboten. Was soll der Hoster noch tun? Soll er sich jede Datei ansehen und nachrecherchieren?

[ nachträglich editiert von Teffteff ]
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20.01.2012 11:39 Uhr von Aminima
 
+14 | -0
 
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das ist echt der Knaller. "Kim Schmitz sowie drei weitere Personen seien am Donnerstag auf Veranlassung von US-Behörden in Neuseeland festgenommen worden"

Nun bin ich mal gespannt, wie die US-Behörden geschafft haben, trotz fehlenden internationalen Haftbefehls in ein fremdes Land Verhaftungen durchführen lassen konnte.

Jedes Land hat eigene Gesetze und so wie es aussieht, wird Kim demnächst wieder auf freien Fuss sein, weil Neuseeland & USA Gesetze verstossen haben. Und wenn der Anwalt gut ist, dann wird Kim mit Sicherheit erheblichen Schadensersatzforderungen & Schmerzengeld in Anspruch nehmen. Da bin ich mir sicher!
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20.01.2012 11:53 Uhr von SN_Spitfire
 
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@Teffteff: Grundsätzlich richtig, jedoch ist es bei wissentlichem Transfer von illegalen Daten eben doch nicht erlaubt.
aus einer anderen Quelle lese ich heraus:
"Den Vorwürfen zufolge geschah dies mit Wissen der Betreiber. Megaupload habe mehr als 175 Millionen Dollar illegalen Gewinn gemacht und den rechtmäßigen Eigentümern der Inhalte einen Schaden von deutlich über einer halben Milliarde Dollar zugefügt, erklärte das Justizministerium. Ein weiterer Vorwurf lautet auf Geldwäsche."
Wenn solche Vorwürfe bestehen und auch nachgewiesen werden können, dann war Megaupload alles andere, als ein korrekter FileHoster.
Und da Kim Schmitz dahinter steckt, welcher ja schon zuhauf in Verbindung mit illegalen/unerlaubten Dingen in Erscheinung getreten ist, liegt dieser Verdacht auch durchaus nahe. Er wurde ja bereits Insiderhandels und Veruntreuung zur Bewährung verurteilt. Als Tipp kann man sich ja mal seine Vita anschauen.
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20.01.2012 11:53 Uhr von Loxy
 
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Warum Megaupload? ...und warum erst jetzt? (ein möglicher Grund)
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Kommentar #113 Heute 09:54 von einem SPON-Leser
whatever ...
Der wahre Grund hinter dem Shutdown ist, dass Schmitz in Zusammenarbeit mit einigen der angesehensten Künstler im Music Business eine alternative Plattform für die Musikverwertung aufbauen wollte.
Diese Plattform sollte Megabox heissen und war schon ziemlich weit fortgeschritten.
Das hätte natürlich eine riesige Gefahr für die RIIA-Labels dargestellt, da die Künstler 90% (!!!) der Einnahmen erhalten und die Musik direkt vom Künstler an die Konsumenten (ohne Umweg und Wertschöpfung durch die Labels und andere) verteilt werden sollte.

Die Labels wären, wie die Dinosauriers, von einem Tag auf den nächsten den selektiven Tod gestorben und das mussten sie mit allen Mitteln verhindern. Deshalb die überharte Reaktion, die weltweite Koordinierung über Ländergrenzen hinweg, der Freudenausbruch von Sarkozy (Vivendi/Universal als eine der grössten franz. Labels).
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Hier eine passende News dazu vom 23.12.2011:

http://www.billboard.biz/...
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20.01.2012 11:57 Uhr von SN_Spitfire
 
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@Loxy: Es wäre genauso gelaufen wie damals mit letsbuyit.com.
Aufkaufen, Investitionen versprechen, Geld abgreifen und wenn der Sack voll ist, gleich wieder verschwinden.
Wenn sich ein Künstler von der RIAA hintergangen/zu wenig bezahlt fühlt, warum nutzt er dann nicht andere Wege der Vermarktung seiner Musik?
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20.01.2012 12:13 Uhr von Loxy
 
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"If Megabox has any advantage it is the ability to tap into Megaupload´s existing base of some 50 million users."

Könnte es nicht sein dass die Kombo Megaupload, Megavideo und Megabox und die zweifelsfrei vorhandene Beliebtheit und Bekanntheit bei den Usern, die zudem äußerst aktiv waren und sind, den alten Platzhirschen die Muffe hat sausen lassen?

Die Nachricht zu Megabox kam ja erst vor kurzem und zeitlich würde es perfekt passen das als Auslöser für die Aktion zu nehmen.

[ nachträglich editiert von Loxy ]
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20.01.2012 12:26 Uhr von Teffteff
 
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@SN_Spitfire: Was soll denn das Wort "wissentlich" für einen Unterschied bringen? Jeder Hoster, jeder Provider geht davon aus, dass ein gewisser Prozentsatz (mal mehr - mal weniger) für illegale Inhalte genutzt wird. Ich sehe da keine Möglichkeiten selbst einzugreifen, da die Datenmasse einfach zu groß ist. Die Strafverfolgungsbehörden machen es sich da schön einfach. Das wäre genauso, wenn die Polizei in Berlin die Hasenheide oder den Alexanderplatz sperren würde, weil dort Dealer ihre Drogen verticken.

Die "schillernde" Persönlichkeit" Schmitz hat mit meiner Kritik da garnichts zu tun. Dazu kann ich wenig sagen, bevor nicht Einzelheiten auf dem Tisch liegen. Was seine Vergangenheit angeht möchte ich mich aber Deiner Einschätzung anschließen.
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20.01.2012 12:36 Uhr von Maglion
 
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20.01.2012 12:36 Uhr von meli1861
 
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Da kommt was auf ihn zu: Na da kommt bestimmt etwas grosses auf ihn zu...wenn er Verurteil wird ist womöglich das ganze Vermögen weg!
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20.01.2012 12:37 Uhr von EvilMoe523
 
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@ Really.Me: FileHoster sind ja erstmal nicht illegal, aber wie bereits geschrieben wurde sind diese nunmal alle nur für den Zweck da, dass man an illegale Software gelangt bzw. Medien...

Das wissen die natürlich, die leben davon und Jeder weiß auch, dass Ausreden a la "wir können nichts dafür wenn" oder "wir wussten ja nicht dass" glatt gelogen sind aber man sie hinnehmen muss.

Bei 99% an illegalen Inhalten muss der FileHoster dagegen vorgehen? Gibt es das als fest gegebenen Wert? Weil 80% wären ja auch schon eine sichere Tendenz, dass da was getan werden muss.

Bzw. wie fleißig muss man da vorgehen? Reicht es wenn man von jedem Film z.B. wo es ja auch immer 10 verschiedene Uploads gibt , sagen wir 3 entfernt und dann einfach nicht mehr "hinterher kommt" oder müssen dann ALLE entfernt werden?

Irgendwie muss es ja anders gelaufen sein als bei Rapidshare und Co, die ja nichts anderes machen als von illegalen Inhalten zu leben :)
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20.01.2012 12:53 Uhr von SN_Spitfire
 
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@Maglion: Ich weiss nicht, ob sowas stattgefunden hat, aber wenn der Hoster auf illegalen Datenbestand hingewiesen wird, ist es zwingend, dass dieser gelöscht werden muss. Keine Ahnung, inwieweit da Megaupload darauf reagiert hat und ob so etwas stattgefunden hat. Hier müsste selbst ich nur Behauptungen ohne Belege aufstellen, was ich aber dann doch lasse.
Grundsätzlich sehe ich es aber durchaus genauso wie du.
Das Prinzip, dass jede hochgeladene Datei geprüft wird ist seitens heutiger Verschlüsselung und auch seitens der immens großen Datenmenge für einen Hoster so einfach gar nicht zu bewältigen.
Wobei es auch andere Beispiele gibt, bei denen es funktioniert. Schau dir Youtube an. Hier kann der Server erkennen, ob du ein geschütztes Musikstück als Hintergrundmusik zum Video abspielen lässt und die Folge davon ist, dass dir der Ton nicht wiedergegeben wird.
Jetzt denk aber mal an die Größe von Youtube und dann frag ich dich natürlich: Ist sowas nicht auch für FileUploads machbar?
Bestimmt, allerdings ist die Sache, nach was man filtert, zumal hier Bilder, Filme und auch Lieder darüber getauscht werden können. Zugegeben ist dafür der Aufwand etwas höher, aber ich denke nicht groß anders als bei Youtube.
Die Frage ist halt bei gepackten und verschlüsselten Dateien. Hier kann keiner mal auf die Schnelle nachschauen, was wirklich für Daten dahinter stecken. Und genau hier ist FileSharing heute angekommen. Du lädst .rar-Files herunter und entpackst sie mit einem Passwort und das wars.
Dagegen kommt man nicht an.
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20.01.2012 13:01 Uhr von Tolado11
 
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Und was passiert? Er bekommt 15 Jahre und vergewaltiger/Kinderschänder kommen nach 3 wieder raus
Kranke welt
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20.01.2012 13:15 Uhr von Really.Me
 
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@EvilMoe523: Schau dir die diversen *.to Seiten an wo das Angebot und deren Content angeboten wurde, direkt abgespielt werden konnte usw.

Bei Megaupload sieht man auf den ersten Blick das es darauf ausgelegt war!

Ich lade meine Daten z.b. bei Mydrive.ch, komisch das man von diesem Anbieter keine solchen Angebote wie von Megaupload findet.

Fakt ist das Megaupload genau zum Zwecke der verbreitung von geschützen Inhalten aufgebaut wurde, sonst hätte man Verlinkungen etc. welche seit Jahren bestehen entfernen lassen!

Desweiteren, ihr nehmt hier einen in Schutz der sich ein Millionenvermögen "angeeignet" hat ohne eine Gegenleistung - außer etwas Speicher - dafür zu bieten. Über jeden Unternehmer wird sich hier das Maul zerrissen aber so ein Pfosten wird in Schutz genommen?

Warum hat euch euer Held die Filme nicht ohne Werbung und billiger angeboten? Da wird Geld ausgegeben jemanden in den Rachen geworfen ohne eine Gegenleistung dafür zu erhalten.
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20.01.2012 13:27 Uhr von Teffteff
 
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@SN_Spitfire u. Maglion: Ihr bringt hier was durcheinander. Ein Filehoster soll kein Filesharing betreiben sondern meine Daten im Internet lagern, damit ich von jedem Rechner aus zugreifen kann. Da liegt der Unterschied z.B. zu Youtube, welches Daten ausdrücklich veröffentlicht.
Wenn ich also Kopien meiner Filme (z.B. Fernsehmitschnitte oder bezahlte Downloads) bei einem Hoster lagere, auch wenn es da ein Copyright drauf gibt, dann hat das erstmal niemanden zu interessieren. Der einzige UNterschied ist hier, dass ich mein bezahltes Download nicht auf meiner Festplatte sondern einer virtuellen Festplatte lagere. Wie soll ein Hoster unterscheiden, was meine legal erworbene Kopie ist und was nicht? Erst wenn ich die Links freigebe, wird daraus ein Filesharingsystem. Das dagegen vorgegangen wird ist ja einzusehen. Das geht ganz einfach: Gegen Verlinkungen und Anbieter von Verlinkungen vorgehen aber doch nicht gegen den Hoster.
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20.01.2012 13:49 Uhr von Really.Me
 
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@franz.g: Jetzt muss ich dich mal ernsthaft fragen wer von uns träumt.

Bekannte Künstler Fans? Glaubst du den Schwachsinn eigentlich selber? Geld, das war es dann auch schon. Geht Heidi Klum jeden Tag zu McDoof essen und macht darum Werbung dafür und die Klitschkos fressen eine Milchschnitte nach der anderen weil es so geil schmeckt?

Und das ist auch Sinn und zweck von eigenen Werken, das man damit macht was man will! Aber dort waren Filme abrufbar an welchen Mega Upload keine rechte hatte. Solltest du als "Künstler" eigentlich verstehen.
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20.01.2012 13:56 Uhr von Really.Me
 
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@franz.g: Ich find es immer toll wenn Leute mit "manipuliert durch die Medien" um die Ecke kommen und einem dann ein Bild o.ä. zeigen was ein Beweis für eine andere These sein soll ;-)

Ja du baust auf Granit!

Mal eine Frage an dich, was will Pepsi mit MegaUpload wo so eine Weltfirma eigene Server etc. besitzt welche zudem wesentlich sicherer sind? Oder hat Pepsi bei MegaUpload Videos von der letzten Weihnachtsfeier eingestellt?

Jede große Firma wird keine öffentlichen "Netzwerke" zum Datenaustausch verwenden sondern gesicherte FTP´s o.ä.

Aber du bist ja hier unser Experte ;-)
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20.01.2012 14:35 Uhr von groehler
 
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Hier mal ne Liste dessen was alles beschlagnahmt wurde. Schon krass ... Alleine die Fernseher haben nen Wert von gut ner halben Millionen xD

http://pastebin.de/...
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20.01.2012 14:43 Uhr von Maglion
 
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@Teffteff: Es kommt immer darauf an wer uploadet und wer downloadet.
Grundsätzlich dürften geschütze inhalte ja nicht vervielfältigt werden, um sie an Dritte weiter zu geben. Also darfst Du ohne Probleme über Deine Zugangsdaten, Daten hoch und runterladen, aber sobal ein Dritte, z.B. durch einen Downloadlink diese Daten herunter lädt, ist das eine illegale Vervielfältigung.

Es spricht überhaupt ncihts dagegen, dass man eigene Daten ins Web auslager und sebst von dort aus nutzt.

Aber die Dienstleister, um die es hier geht, bieten ja extra Möglichkeiten an, um Daten anonym zu vervielfältigen, da sie den Zugriff durch Dritte ermöglichen. Das gesamte Geschäftsmodell baisert auf diesem System und es ist auch offensichtlich, welche Zielgruppe damit angesprochen wird. Man muss ja nur mal sehen, wie diese Dienste beworben werden.

Ein Anbieter, der das nicht möchte, kann sowas sehr gut einschränken und er kann die Sache auch relativ transparent machen.

Hier geht es ja auch nicht darum, die letzten 10% an illegalen Inhalten zu kommen, die irgendwo bei seriösen Anbietern liegen, sondern um Anbieter, bei denen der Großteil aus illegalen Daten besteht und sie offensichtlich mit einer ganz bestimmten Kundengruppe ihr Geld verdienen.

Grundsätzlich ist es ganz einfach, es gibt Hersteller von Musik, Software und Filmen, die ihre Produkte nur kopiergeschützt anbieten. Diese Medien darfst auch Du nicht kopieren, egal wohin, denn das umgehen eines Kopierschutzes ist verboten. ;-)

Würdest Du wichtige persönliche Daten bei einem Anbieter wie Megaupload auslagern? Ich denke eher nicht. Anbieter, bei denen die Kunden wichtige und wertvolle Daten auslagern/sichern, gehören garantiert nicht zu den Unternehmen, bei denen hauptsächlich Raubkopien gespeichert werden und die im Visier der Behörden stehen.

Aus technischer sicht, sehe ich kaum ein Problem darin, die Masse an Raubkopien auf Servern zu erkennen. Klar, alles wird man nie finden, aber einen großen Teil ! Und das würde schon reichen, um dieses Geschäftsmodell auszubremsen.
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20.01.2012 14:44 Uhr von buluci
 
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thank you hoster for your risk: Es war eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis sie auf die Hoster losgehen, was ich immer befürchtet habe und schon lange drauf gewartet habe, daß das passiert. Vielleicht sollten wir sie zu Göttern erheben, denn immerhin sind sie die Vorfechter einer neuen Gesellschaftsordnung und als Götter wären sie unantastbar. Das tröstliche daran ist, daß der Siegeszug der Hoster unaufhaltsam ist.
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20.01.2012 15:31 Uhr von SN_Spitfire
 
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@TeffTeff: Du machst es dir aber ganz einfach.

Prinzip Kinderpornos...
Anstatt die Quelle (also deine Daten die du irgendwo speicherst) zu löschen, soll man die tausend und abertausend Seiten löschen lassen, welche diesen Link auf deine einzige Datei veröffentlichen.
Schön herausgeredet... Respekt! ;P
Gerade deswegen muss man - in gewisser Weise ja sogar verständlich - gegen den Hoster vorgehen und ihm die Daten melden. dieser muss dann entsprechend darauf reagieren bzw. nachfragen. Alles eine Sache der Organisation und Programmierung auf diesem FileShare.

Ich mach es mit meinen Daten genauso wie Really.Me und speichere diese bei mydrive.ch
Wozu soll ich meine ganzen bezahlten Downloads auf einer virtuellen Festplatte speichern, wenn es per USB Stick, MP3-Player etc. viel einfacher zu bewerkstelligen ist?
Richtig! Zum Tauschen von bestimmten Dateien (Excel-Sheets, Dokumenten, Bildern, Privatvideos) unter Freunden, welche weiter entfernt wohnen, kann man diese Speicher mehr als perfekt nutzen.
Für diesen Zweck wurden solche virtuellen Festplatten entwickelt. Zudem wäre das Speichern von Liedern, Filmen etc. auf einem Netzlaufwerk im Internet seitens der Geschwindigkeit deutlich beschränkt im Vergleich zur Speicherung im heimischen Netz (Netzwerkplatte, lokale Platte, USB Stick etc.)
Wenn man jetzt sagen würde, dass man seine MP3s quasi vom Internetspeicher streamen könnte, sind wir erneut bei besagter Problematik (diese Problematik gab es auch bei kino.to).

@franz.g
Warum nutzt du für deine "Werke" nicht einfach einen eigenen Server/vServer etc. und verteilst die Daten über diesen? Zu kompliziert? Jeder "Künstler" hat doch bestimmt eine Internetpräsenz, über welche er seine Werke veröffentlichen kann. Zumindest um sich bekannt zu machen, oder?

Wie Kim Schmitz angegangen ist, kann man ja mittlerweile überall lesen:
Quelle Handelsblatt:
"Der Internet-Unternehmer habe beim Auftauchen der Polizei versucht, sich in einen speziell gesicherten Raum im Inneren seines Hauses zu verstecken. so der leitende Polizeibeamte Grant Wormald. Er habe zunächst „eine Reihe elektronischer Schließsysteme betätigt“.

Als die Polizei diese „neutralisierte“, versuchte er sich in dem Raum zu „verbarrikadieren“."

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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20.01.2012 15:46 Uhr von groehler
 
+1 | -0
 
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Hätte auch einfach nen Sitzstreik machen können ... den hätten sie sicher nicht so leicht raus getragen bekommen ^^
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20.01.2012 16:08 Uhr von FranK.
 
+2 | -0
 
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R.i.P Megavideo wir hatten sooo viele schöne Stunden !

Kim hat wohl die besten Anwälte im voraus bezahlt, man darf gespannt sein..

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