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20.01.12 08:56 Uhr
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Deutschland setzt finanzielle Sanktionen durch

Deutschland hat sich in der europäischen Fiskalpolitik durchgesetzt. Wenn ein EU-Mitgliedsland die Stabilitätskriterien verletzt sind in der Neufassung der Beschlussvorlage auch finanzielle Strafen möglich.

Der europäische Gerichtshof kann "einen Pauschalbetrag festlegen oder eine den Umständen angemessene Strafe, die 0,1 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts nicht überschreitet", heißt es. Die Strafe soll an den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) gezahlt werden.

Deutschland setzte sich mehrfach für diese Möglichkeit ein. Am 30. Januar werden sich die Staats- und Regierungschefs der EU mit dem Thema befassen. Nicht durchgesetzt hat sich Deutschland bei der Schuldenbremse, welche weiterhin nicht für die Unterzeichnerländer verpflichtend ist.


WebReporter: ouster
Rubrik:   Politik / Europa
Schlagworte: Deutschland, Schulden, Bundesregierung, Sanktion, Eurokrise
Quelle: www.welt.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Ein wirksames Mittel, um Länder zum Sparen zu bringen. Allerdings sind Strafen für Staaten, die ohnehin kein Geld haben, mit Vorsicht zu genießen.
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Naja.....   
 
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20.01.2012 09:01 Uhr von ImmerNurIch
....die Frage ist doch dabei, wie man einem Nackten in die Taschen greifen will??

Es mag ja bei den Staaten funktionieren, die NOCH "liquide" sind, aber -- wo nichts mehr ist, kann man auch nichts mehr bekommen.
Oder soll hier ein zukunftsorientiertes Bestrafen der Folgegenerationen greifen?

[ nachträglich editiert von ImmerNurIch ]
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20.01.2012 09:37 Uhr von ouster
wie das genau funktioniert, und wie es im Einzelfall behandelt wird, steht glaube ich noch nicht fest.

Aber zumindest ist es damit möglich, überhaupt Strafen zu erlassen. Nicht einmal das war bisher möglich.
Kommentar ansehen hahaha   
 
+12 | -0
 
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20.01.2012 10:40 Uhr von Jaegg
k l u k
:D
oh ihr habt zu wenig geld? dann zahlt mal schön noch ne strafe oben drauf!! :D
logik der politiker?! .. logik?! lokig ... ;)
Kommentar ansehen ganz schön   
 
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20.01.2012 11:08 Uhr von Rheinnachrichten
nationalistisch die Deutschen!
Wer hat denn als einer der ersten gegen die so genannten "Konvergenzkriterien" verstoßen?

Na, wer kommt drauf?

Kleiner Hinweis: Es war direkt nach der Einführung des Euro im Jahr 2002, also außerhalb des geläufigen Wissens....
Kommentar ansehen @Rheinnachrichten   
 
+4 | -0
 
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20.01.2012 11:32 Uhr von ouster
Und was ist dann passiert?

Genau! Deutschland (unter Rot-Grün!) )und Frankreich haben die Kriterien aufgeweicht, was dazu beigetragen hat, dass wir eben da stehen, wo wir heute sind.

Es ist Zeit, die Zügel wieder fester in die Hand zu nehmen.
Kommentar ansehen @ouster   
 
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20.01.2012 12:37 Uhr von Rheinnachrichten
stimme überein. haben viele vergessen.....

Folgender Versuch einer Ursachenanalyse.

Auslöser von Währungskrisen (oder Staatsschuldenkrise) sind Unterschiede in der Werschöpfung eines Staates. Am besten lässt sich das an der "Leistungsbilanz" oder etwas abgeschwächt an der "Zahlungsbilanz" ablesen. Und da liegt Deutschland, gemeinsam mit den Niederlande an der Spitze der "Geber-" und Griechenland am Ende der "Nehmerliste".

Wenn Griechenland also sparen muss und keine Investitionen mehr in die Infrastruktur tätigen kann, wie zum Henker sollen die Griechen jemals aufholen können.

Insofern stimme ich dem letzten Satz Deines Kommentars zum Artikel voll zu.

Übrigens:
Unterschiede in der Leistungs- und Zahlungsbilanz können auch durch (unentgeltliche) Zahlungen an internationale Organisationen angeglichen werden, sagt das Lehrbuch.

Es ist wohl ein Dilemma, auch wenn sich viele nun für einen rigorosen Sparkurs der Griechen aussprechen. Die Probleme liegen wohl etwas tiefer.
Kommentar ansehen das ist nur für die Volksverdummung   
 
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20.01.2012 14:15 Uhr von linuxu
gedacht.wenn ein Staat fast pleite ist wie Griechenland,Spanien,Irland ect. frage ich mich wovon sollen die das bezahlen.
Natürlich gibt es dann mehr Geld vom ESM.
Und wer zahlt das letztendlich,die Steuerzahler und am meisten wir doofen Deutschen.
Also last euch nicht verarschen.
Kommentar ansehen Idioten   
 
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20.01.2012 14:26 Uhr von no_trespassing
Kein Wunder, dass sich Deutschland mit dieser Lachnummer durchgesetzt hat.

Die anderen sagen sich: Wo nix ist, kann man auch nix holen.

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