20.01.12 08:27 Uhr
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Astronom weist komplette Galaxie aus dunkler Materie nach

Dunkle Materie, ein Mysterium innerhalb unseres Universums, welches viele Fragen aufwirft. Rein optisch nicht nachweisbar, aber nun indirekt durch ihre Gravitationswirkung auf benachbarte Galaxien nachgewiesen.

Mit dem auf Hawaii stehenden Keck-Teleskop haben Wissenschaftler bis zu zehn Milliarden Lichtjahre ins All geschaut und dort die Galaxie entdeckt. Eine Galaxie im Vordergrund beeinflusst den Lichtfluss einer im Hintergrund stehenden Galaxie.

"Vielleicht befinden sich nicht viele Sterne in dieser kleinen Galaxie. Sicher ist, dass in ihr die Dunkle Materie die dominante Kraft ist. Deswegen ist die gesamte Galaxie so gut wie dunkel. Wir können viel Masse nachweisen, sehen sie aber nicht", sagte die Astronomin Simona Vegetti.


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WebReporter: Schinkenspalter
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Weltall, Galaxie, Materie, Astronom, Dunkelheit
Quelle: www.dradio.de

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20.01.2012 08:27 Uhr von Schinkenspalter
 
+1 | -0
 
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Es wird vermutet, dass dunkle Materie als Basis für alle Galaxien gilt, in dem sie Gase anziehen und so auf diese Art Sterne entstehen lassen.
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20.01.2012 08:35 Uhr von Nerdi
 
+5 | -12
 
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erloschene sterne=dunkle materie? Das glaube ich nicht.
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20.01.2012 09:16 Uhr von Joeiiii
 
+5 | -5
 
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Alles höchst spekulativ: Wir wissen ja leider noch nicht mal, was ein paar hundert Kilometer unter uns wirklich los ist, geschweige denn waren wir dort.

Aber was ewig weit weg ist, sollen wir wissen?

Die News an sich ist schon interessant und ich finde es auch gut, daß man sich darüber Gedanken macht was da draußen ist bzw. sein könnte-. Aber Fakt ist: Ahnung haben wir (fast) keine. ;-)
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20.01.2012 09:46 Uhr von Randall_Flagg
 
+11 | -3
 
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So genau können die Infos auch nicht sein, denn das Teil ist 10.000.000.000 Lichtjahre entfernt. Das heißt, das wir nur sehen, was vor 10.000.000.000 Jahren dort war. Falls ich jetzt falsch liege oder mich vertue, korrigiert mich bitte.

[ nachträglich editiert von Randall_Flagg ]
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20.01.2012 09:52 Uhr von Schinkenspalter
 
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randall: nein du hast schon recht. das licht hat sich vor 10.000.000.000 jahren auf dem weg gemacht
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20.01.2012 10:46 Uhr von Vat69
 
+1 | -0
 
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@randall wenn es denn nun Licht wäre, scheint es aber bei Dunkler Materie nicht zu sein.
Bei Licht kann man entfernte Galaxien durch die Rotlichtverschiebung messen, was aber bei Dunkler Materie nicht möglich ist, da man nur die Gravitation Nachweisen kann.
Ich frage mich jedoch wie durch die Gravitationswirkung die Entfernung gemessen werden kann? Vielleicht wenn man sozusagen 3 Galaxien mit dieser auf Weltallweise Trianguliert ? (nur ne Idee weil ichs nicht bisser weis)
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20.01.2012 10:57 Uhr von Norman-86
 
+1 | -3
 
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Wenn ich richtig ein gesoffen habe ist es auch Dunkel :D und sterne sehe ich dann auch wenn ich Hinfalle ;)

Trotzdem interessant was es so gibt da draußen..
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20.01.2012 11:22 Uhr von vulpecula
 
+5 | -1
 
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@vat69: Also, die Entfernung von dieser ominösen Galaxie lässt sich wie folgt bestimmen:
Das gelinste Licht der Hintergrundgalaxie kann in ein Spektrum zerlegt werden aus dem sich die Rotverschiebung (ähnlich Dopplereffekt) und damit die Entfernung berechnen lässt. Dadurch, dass wir dann die Entfernung der Hintergrundgalaxie kennen, und den Durchmesser des Einsteinringes lässt sich aus der Linsengleichung die Entfernung der Linse (der dunklen Galaxie) und deren Masse berechnen. Das Team hat dabei mehrere Modelle getestet und das in verschiedenen Wellenlängen um ein wirklich robustes Ergebnis zu bekommen.
Ich hoffe, ich hab dich jetzt nicht noch mehr verwirrt.

[ nachträglich editiert von vulpecula ]
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20.01.2012 11:31 Uhr von Phyra
 
+3 | -0
 
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@randall_flagg: ja, du liegst falsch, es wird zwar haeufig gesagt, dass wenn eine galaxie 1mrd lj entfernt ist, wir das licht von vor 1mrd jahren sehen, dass ist aber nicht richtig, da das universum sich kontinuierlich ausdehnt, und das licht welches wir auffangen aus einer zeit stammt, an dem die galaxie uns noch wesentlich naeher war.

[ nachträglich editiert von Phyra ]
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20.01.2012 11:46 Uhr von Leeson
 
+1 | -0
 
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Ich wäre ja für: eine große Ansammlung von Braunen und Roten Zwergen.
Da aber das gesammte "optische Spektrum" untersucht wurde und nichts entdeckt werden konnte, könnte man diese auch ausschliessen.

Es ist jedoch nicht einfach Sterne dieses Typs zu beobachten und dann auch noch in einer weitentfernten Galaxie!?!?

Hmm, Dunkle Materie oder kleine leuchtarme "Sterne" ?!?!
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20.01.2012 12:32 Uhr von Pr3dator
 
+2 | -2
 
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Die Entfernung: von astronomischen Objekten wird nicht über den Dopplereffekt berechnet sondern über die Leuchtstärke...
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20.01.2012 12:34 Uhr von Vat69
 
+1 | -0
 
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@vulpecula: hab das Prinzip verstanden, nach dem 2. mal lesen. Das ist dann reine Mathematik von der ich dann wieder nichts mehr verstehe
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20.01.2012 12:43 Uhr von Phyra
 
+1 | -4
 
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Pr3dator: als erstes mal gibt es nicht nur eine methode zur entfernungsbestimmung, und zweitens ist keiner dieser methoden eine in der die helligkeit eines sterns ausschlaggebend waere, es igbt zwar eine methode die mit der helligkeit arbeitet, diese ist aber auf erfahrungswerten aufgebaut und deshalb nciht sehr genau.
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20.01.2012 12:52 Uhr von Pr3dator
 
+1 | -2
 
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Die: Astronomie baut NUR auf Annahmen und Erfahrungswerten auf, das ist nichts neues.

Aber laut vulpeculas Aussage, nachdem die Entfernung über die Farbverschiebung gemessen werde ist schlichtweg falsch.

Oder sieht das Blau eines Blaulichtes in 50 metern Entfernung anders aus, als in 975 metern Entfernung?

Der Dopplereffekt beschreibt eine scheinbar veränderte Wellenlänge des lichtes aufgrund der Eigenbewegung eines beobachteten Objektes...

Sagt also nur aus, ob sich ein beobachtetes objekt auf den Beobachter zu oder von ihm weg bewegt bzw. ob das Licht und somit ebenfalls die Wellenlänge durch gravitative Einflüsse ´verlängert´ wird

[ nachträglich editiert von Pr3dator ]
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20.01.2012 13:26 Uhr von Leeson
 
+2 | -0
 
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Es gibt mehrere Entfernungsmessverfahren: Aber Pr3dator hat recht!
Sterne werden in Spektraltypen eingeteilt, somit ist die Leuchtkraft bekannt und es gibt Cepheiden die für die Entfernungsmessung als Referenz dienen...
Und dann gibt es noch eine mit einer Parallaxe.
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20.01.2012 14:12 Uhr von vulpecula
 
+2 | -0
 
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Cepheiden dienen ab dieser Rotverschiebung eigentlich nicht mehr zur Entfernungsmessung. Die werden nur im ´nahen´ Universum für die Entfernung bestimmt, genauso wie das Entfernungsmodul (absolute und relative Helligkeit). Bei diesen Distanzen wird die Rotverschiebung gemessen und dadurch die Entfernung angegeben.
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20.01.2012 14:47 Uhr von Phyra
 
+2 | -0
 
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@minus geber: als erstes mal misst man bei den cepheiden nicht die helligkeit sondern deren periodische aenderung, das ist ein unterschied!
Und auch wenn der begriff doppler effekt falsch war, werden entfernungen durchaus auch mit der rotverschiebung gemessen!
desweiteren: Spektraltypen != leuchtkraft !!
ausserdem baut astronomie auch cniht nur auf erfahrungswerten sondern eher großteils auf berechnungen auf.
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20.01.2012 15:06 Uhr von buluci
 
+1 | -1
 
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Transparenz: Na wer sagt´s denn. Mensch findet doch immer wieder irgendeinen Trick auch die unsichtbaren Dinge sichtbar und begreiflich zu machen.
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20.01.2012 15:08 Uhr von fumoffu
 
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Foto von der dunklen Galaxie, or never happened ! :x
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20.01.2012 15:25 Uhr von Pr3dator
 
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ohje: Rotverschiebung ist aber ein optisches Resultat des Dopplereffektes.
Das andere optische Resultat ist die Blauverschiebung (kann man deren Entfernung eurem Standpunkt nach auch messen?)

Aber weiter im Thema.

Die Rotverschiebung ist größer je weiter das beobachtete Objekt entfernt ist.

Demnach ist es möglich, dass

- hypothetische Galaxie ´GalA´ 1Mio LJ entfernt (näher), eher orange emittierend

und

-hypotetische Galaxie ´GalB´ 2 Mrd LJ entfernt (entfernter), eher blau emittierend

(beide geradlinig gleichförmig von uns entfernend)

beide eine identische Rotverschiebung aufweisen.
Wie willst du daraus die Entfernung berechnen?


Oder allgemein gesagt:
Wie willst du von einem Wert Y
(der theoretisch für alle gegenseitig unterschiedliche Objekte zutreffen kann) ausgehend, Ergebnis X korrekt berechnen?

[ nachträglich editiert von Pr3dator ]
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20.01.2012 17:08 Uhr von Phyra
 
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@Pr3dator: warum versuchen eigentlich personen die anscheinend keine ahnung von der materie haben ihren standpunkt zu verteidigen?
Sogar wikipedia kennt den unterschied <.<
http://de.wikipedia.org/...
lies es dir durch und informiere dich das naechstemal BEVOR du versucht falsche aussagen zu verteidigen.

[ nachträglich editiert von Phyra ]
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20.01.2012 17:54 Uhr von Frekos
 
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Frage: Da ich bei dem Thema, fast - nein, eher keine Ahnung - habe aber doch grosses Interesse hege
(nur leider kaum was verstehe von den ganzen Fachausdrücken)
stell ich einfach diese Frage in die Runde:

Wenn die Spetraltypen die Leuchtkraft definieren
(und somit die Entfernung/Zeit? - bitte korrigieren!) & somit wir Menschen auch anhang dessen erkennen würden , woher wissen wir dann , ob das uns nur bekannte Farbspektrum , nicht noch weitere Spektraltypen ausschliessen würde?

Vielleicht habe ich da auch was völlig falsch verstanden - kann mich da jemand fachlich eher bewanderter aufklären?

[ nachträglich editiert von Frekos ]
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20.01.2012 18:49 Uhr von Pr3dator
 
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Ja, kenn ich: "Als Rotverschiebung elektromagnetischer Wellen wird die Verlängerung der gemessenen Wellenlänge gegenüber der ursprünglich emittierten Strahlung bezeichnet..."


"Ursachen von Rotverschiebung sind:

Eine Relativbewegung von Quelle und Beobachter..."

"Wenn ein Beobachter eine sich entfernende Lichtquelle beobachtet, sieht er die Wellenzüge des Lichtes mit geringerer Frequenz, also etwas zum roten Ende des Spektrums verschoben."


Ist das nicht das, was ich geschrieben hatte?^^


Aber bla, bli, blubb - da du ja was von

"...weshalb man die Entfernungen durch Messung der Rotverschiebung ABSCHÄTZEN kann."

gelesen hast, meintest du das hier anbringen zu müssen und mich als uninformierten Flamer hinstellen zu müssen - zur Kenntnis genommen ^^


Aber ok, man sieht einem Objekt sofort an, welche präzise Rotverschiebung es hat und kann daraus die Entfernung bestimmen,

Wer ruft die ESA und NASA an, dass sie Hubble, WMAP und Chandra nicht mehr dazu vergeuden brauchen mit Hilfe der Cepheiden die Expansion der Raumzeit in Form der Hubble-Konstante zu präzisieren?
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20.01.2012 19:45 Uhr von Phyra
 
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entweder kannst dus nicht lesen oder hoffst, das andere es nicht anklicken und denkst dein gesicht zu wahren wenn du weiter stuss schreibst^^

ich habe gesagt mit dem doppler effekt hat das ncihts zu tun, NICHTS! und was machst du? schriebst mir nochmal hin wie die rotverschiebung beim dopplereffekt auftritt, also wirklich -.-

Tatsache ist, die ursache der rotverschiebung welche fuer die entfernungsmessungen genutzt werden ist direkt die ausdehnung des universums, bei welchem sich elektromagnetische wellen mit ausdehnen, waehrend das gravitativ gebundene system enicht machen. Deshalb erscheint das licht aus entfernten galaxien etc. eine groeßere wellenlaenge zu haben.

wenn du mir jetzt zum 3. oder 4. mal versuchst den doppler effekt zu erklaeren gebe ich die hoffnung fuer dich auf und lass dich einfach weiterschwafeln :/
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21.01.2012 00:29 Uhr von Leeson
 
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@phyra: Die Messung von Entfernungen mittels Rotverschiebung ist nicht sehr genau und wir deswegen nicht als solche verwendet.
Die Rot- oder Blauverschiebung sagt nur, ob sich ein Objekt entfernt, annähert und wielange es unterwegs ist.
Daraus kann man die Entfernung schätzen oder auch schlußfolgern.
Da sich das Universum oder besser gesagt die Raumzeit ausdehnt, was einen Einfluss auf das "Licht" hat, kann man die Verschiebung nur bedingt nutzen.
Um da etwas genau zu definieren, müsste man wissen ob sich die Raumzeit linear oder exponential ausdehnt.
Oder anders gesagt, weil man ja davon ausgeht dass sie beschleunigt expandiert, wann sie sich in welchem Ausmaß ausgedehnt hat.

Genaue und gängige Methoden in der Astronomie sind die Cepheiden und Parallaxen-Methode.

Dopplereffekt und Rot-Blauverschiebung sind sich sehr ähnlich wenn man mal von der verwendeten Größenordnung absieht.
Wellen werden bei Annäherung gestaucht und bei Entfernung gedehnt.
Egal ob Schall oder EM-Wellen!

Ich finde es sehr fazinierend, dass hier in einem allgemeinen Forum, in dem sich viele Laien bewegen, alles auf die Goldwaage gelegt wird.
Wenn man jemanden anhand eines Beispiels etwas erklären will, ist das doch in Ordnung.
Wer mehr wissen will muss sich genauer belesen.

UFO sind hier auch gleich Ausserirdische, was aber nicht so ist!

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