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Apple: Mit iBooks 2 den Schulbuchmarkt revolutionieren

Apple stellte gestern auf dem "Media Event" iBooks 2 vor, mit dem sie den Schulbuchmarkt in Zukunft revolutionieren wollen.

Kern der neuen Basis ist, dass Schüler in Zukunft ihre Schulbücher elektronisch lesen können und deren Inhalt ständig aktualisiert wird. Neue Features: Volltextsuche, Fachbegriffeglossar, Notizen und Markierungen, Anmerkungen direkt auf den Seiten inklusive Querverweisen, 3D-Grafiken, Videos und Quiz.

Ein iPad 2 vorausgesetzt, soll die neue Software Inhalte spannender und einfacher darstellen. Ein Schulbuch soll nicht mehr als 15 Dollar kosten.


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WebReporter: sebastian_thies
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Apple, Schule, Buch, iBook
Quelle: www.pcgameshardware.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2012 07:01 Uhr von sebastian_thies
 
+0 | -0
 
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Dann bin ich mal gespannt ob sich Apple damit durchsetzt. Viele haben sich in der Vergangenheit hier probiert und sind gescheitert...
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20.01.2012 08:04 Uhr von Pils28
 
+10 | -9
 
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Langsam bekomme ich so ein unschönes: Gefühl in der Magengegend. Unsere Kindheit sollte möglichst objektiv und unvoreingenomme gestaltet sein, um eine möglichst freie Entwicklung zuzulassen. Aber mit von Apple gesteuerten Bildungseinheiten sehe ich da schwarz. Auch wenn sie die Bildungssysteme versuchen mit kostenfreien Geräten zu bestechen. Hoffe, dass man es verhindert, schon die Kinder an die Nadel von Apple zu hängen. Schulbuchverlage sind prinzipiell eher mafiös organisiert aber Apple versucht auch hier den Markt noch weiter zu korrumpieren. Eulas und Geschäftsgebaren sind noch schlimmer als von Cornelsen und Co.
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20.01.2012 08:20 Uhr von bimmelicous
 
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news: jeder kann dort schulbuecher OHNE prüfung seitens apples reinladen. so kann jeder lehrer individuell seine unterlagen zusammend fassen dort fuer seine klasse exklusiv bereitstellen. wo mischt sich da also apple wieder in den content ein?!

und was spricht dagegen solche geraete in der schule zu nutzen? waere es anders wenns von samsung waere? wqs soll der bloedsinn von meinem vorredner?

abgesehen davon, dass kinder grundsaetzlch solche geraete nicht brauchen. frueher gabs bei uns mal als besonderes schmankerl einen film in der schule. das war aber schon die seltenheit und die waren meistens aus den 70ern. wenn sowas nun durch das ipad oä ersetzt wird halte ich das fuer eine gute sache. kann den unterricht interessanter machen. also warum nicht.

aber ich verstehs schon. weils von apple ist ist es wieder scheisse.
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20.01.2012 08:26 Uhr von Kodiak82
 
+9 | -1
 
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Gute Idee: Wenn reaisierbar gefällt mir die Idee.
Besser als unzählige Tonnen an uralten Büchern, ne Zettelwirtschaft an Handouts, etc mit sich rumzutragen.
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20.01.2012 09:06 Uhr von Major_Sepp
 
+4 | -3
 
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bimmelicous: "aber ich verstehs schon. weils von apple ist ist es wieder scheisse."

Nein, es ist eher scheiße weil das Vorhaben in einer durchschnittlichen Klasse (20 Schüler) zunächst einmal 10.000 Eier für die Hardware verschlingen würde. Komplett ohne Unterrichtsmaterial, aber das versteht sich ja bei Apple von selbst...

Darüber hinaus ist es natürlich so, dass Tablets (ob nun das iPad oder entsprechende Geräte anderer Hersteller) zunächst einmal REINE Unterhaltungs- und Spielplattformen sind. Darauf sind auch sämtliche App-Markets hauptsächlich ausgerichtet. Für den professionellen Einsatz taugen die Geräte nur ganz bedingt.

Aber gut...20 Spiele vorinstalliert, eine Anzahl von Musiktiteln drauf die selbst Chuck Norris in hinter Gittern bringen würden etc...

Da konzentrieren sich die Schüler natürlich voll und ganz auf die Lehrbuch App...^^
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20.01.2012 09:30 Uhr von GiKei
 
+1 | -4
 
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Fortschritt es wird immer nur negatives über Apple geschrieben, warum traut sich kein anderes Unternehmen an diese Bereiche ran ?
Kaum hat Apple die Finger im Spiel, glauben alle die wollen uns versklaven. Der Anfang ist gemacht und eröffnet die nächste Runde im Spiel : Apple vs. der Rest.!
Wer ist der Erste der dieses Konzept kopiert und als TextBook/iBook Killer darstellt ? Wetten werden hier gerne angenommen!
Als Favoriten gelten:

1.Samsung
2.Google
3.Android
4.Amazon
5.Wikipedia
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20.01.2012 09:31 Uhr von Sir_Waynealot
 
+2 | -0
 
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natürlich brauch man ein ipad das 600€ kostet

~20 schüler x 600€ für das iPad = 12000€

12000€ x ~25 Klassen = 300000€ Pro Schule

300000€ x 36.888 öffentliche Schulen = 11.066400000 MRD €


Wäre wohl ein sehr gutes Geschäfft für den Apfel.
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20.01.2012 10:18 Uhr von Shoiin
 
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LCD: Lehrbücher auf nem LCD-Bildschirm zu lesen ist sowas von fail für die Augen. Das weiß jeder, der schonmal über 100 Seiten am Stück lesen wollte und dann beispielsweise mal mit einem eReader mit eInk-Technologie verglichen hat. Es müsste eine neue Entwicklung für digitale Lehrbücher her, die eine entsprechende multimedial Aufbereitung ermöglicht und gleichzeitig die Augen schont.
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20.01.2012 11:26 Uhr von spatenkind
 
+0 | -1
 
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oh man Ich versteh euch nicht...
Würde Samsung dieselbe Idee vorstellen, würden alle jubilieren. Aber weil Apple diese Idee vorgestellt hat ist es böse, wir werden alle versklavt und die Idee ist ja sowieso scheisse.
ICH finde die Idee ziemlich gut. Somit hat man als Schüler immer alle Bücher dabei.
Die Anschaffung der Hardware würde sich im laufe der Schulzeit auch relativieren. Wenn ich mal darüber nachdenke was ich bzw. meine Eltern im laufe meiner Schulzeit für ein heiden Geld für unnötige Schulbücher ausgegeben habe....
Als Beispiel der Weltatlas den wir unbedingt brauchten. kostete damals 160 Mark. gebraucht haben wir ihn kein mal, benutzt haben wir ihn 1 mal.
Ein Politikbuch was 40 Euro kostete -> kein mal aufgeschlagen.
Ein Mathebuch für 30 Euro -> kein mal benutzt
und die liste lässt sich so fort führen.

Auch was diese Bücher für ein Gewicht hatten.... Hatte man mehr als 2 Fächer an einem Tag musste man am Rucksack schon anbauen.

So alles in allem finde ich die Idee garnicht schlecht.
Zum Beispiel in Erdkunde sind die Möglichkeiten mit der richtigen App viel größer als wir damals mit dem Weltatlas hatten. Die Möglichkeit Informationen direkt von den Lehrern zu erhalten und Klausurtermine auf den Geräten fest einzuspeichern ist klasse.
Ein Ipad2 gibt es schon für 450€ (quelle notebooksbilliger) und nicht 600+ wie weiter oben behauptet. Die Schule könnte die Dinger ja kaufen und an die Schüler vermieten. Somit hätte die Schule die Macht über die Geräte und die Schüler bzw. die Eltern würden finanziell nicht mehr belastet werden als sie sowieso schon belastet werden.

Also legt mal eure Scheuklappen beiseite und denkt mal über die Idee nach anstatt wieder auf die pöse pöse Firma Apple zu schimpfen.
Apple "Fanboys" mögen vielleicht naiv sein und ständig die teure Hardware kaufen mit eine Schrott OS (nicht meine Meinung), aber von ihnen kommt nicht ständig so ein gebashe wie von Android Usern. Diese ach so verhassten "Fanboys" sind deutlich toleranter!

[ nachträglich editiert von spatenkind ]
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20.01.2012 11:49 Uhr von Phyra
 
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@apple fanboys: "wer ist der erste der das konzept kopiert?"
ich weiß es :D es ist apple...

absolut nichts neues und shcon mehrfach von utnerschiedlichen firmen vorgeschlagen aber bisher immer wegen zu hoher kosten o.ä. abgelehnt, aber wer weiß, die hatten natuerlich cniht so viele ressourcen fuer beamtengeschenke wie apple :D
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20.01.2012 13:09 Uhr von Maglion
 
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Mist weil zu teuer: Das Problem ist nicht dass es von Apple kommt, sondern weil das Gerät auf dem es realisiert werden soll viel zu teuer ist.
Wer soll das bezahlen? Die Schulen, die kein Geld haben oder die Eltern, die sich das oft auch nicht leisten können?

Außerdem ist ein iPad mehr ein Produkt, das durch seine vielvältigen Möglichkeiten, mehr vom Lernen ablenkt, als es das Lernen fördert. Ich stelle es mir im Unterricht auch als extreme Störquelle vor, da viele mit ihrem iPad was anderes machen werden und der Lehrer das kaum kontrollieren kann.

Der Ansatz, alle Schulbücher in ein Gerät zu packen, halte ich aber für gut, aber dafür reicht auch ein guter eBook-Reader, der viel günstiger ist, als ein iPad.
Das müsste man so gestalten, dass im Unterricht der Lehrer die Kontrolle über die Geräte hat und auch Inhalte auf die Geräte übertrage kann, z.B.wie eine virtuelle Tafel zu denen jeder Schüler seine eigenen Kommentare dazu schreiben und abspeichern kann, evtl. sogar noch mit den gesprochenen Erklärungen vom Lehrer.

Da Apple sein System nicht für andere Hardwareanbieter öffnen möchte, kann so eine Lösung nur auf einem System basieren, das viele Hardwarehersteller einsetzen, was zur Zeit z.B. Andoid wäre.
Denn nur so kann man dafür sorgen, dass die Kosten durch eine Konkurrenz unter den Hardwareanbietern in einem vernünftige Rahmen bewegen und die Kosten dann für die Schulen/Schüler/Eltern nicht höher werden, als sie aktuell mit normalen Büchern schon sind. Es könnte sogar für Kostensenkungen sorgen !

Apples Plan ist doch ein Monopol bei Lerngeräten und das möglichst frühe Positionieren ihrer Produkte bei Kindern, die diesen Produkten natürlich auch als Jugendliche und Erwachsene treu bleiben.
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21.01.2012 23:21 Uhr von mymomo
 
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wieso zu teuer? 1. tablet´s sind im kommen und mehr oder minder die zukunft... vielleicht nicht die teile die es heute noch auf dem markt gibt, aber so in etwa passt das schon...
ob das wiederrum ein kind bereits braucht....... ka... aber da jedes zweite kind inzwischen mit nem NDS durch die gegend rennt, ist es gar nicht so abwägig statt dem NDS ein tablet anzuschaffen, womit man auch daddeln kann...

2. warum zu teuer?
hier rechnen ja alle so gerne... wenn ein schulbuch (wie in der quelle steht) immer unter 15 dollar kostet, ist man meist deutlich billiger dran... und das über jahre hinweg, da kommt dann schon einiges beisammen...
gut, bleiben wir realistisch... das gerät wird bei so intensiver nutzung auch nicht die ganze schullaufbahn halten... da werden sicherlich 3-4 geräte draufgehen...

aber die dinger haben ja auch mehrnutzen... es sind ja nicht nur schulbücher, sondern multifunktionell einsetzbar... und diese ganze schlepperei, zettelwirtschaft etc, hat ebenfalls ein ende - oder ist zumindest stark eingedämmt...

jedes kind hat dann die möglichkeit bei bedarf in JEDE seiner früheren unterlagen zu schauen... dazu noch multimediaunterstützung... fallbeispiele die tutorial-mäßig angeschaut werden können... oder man könnte auch schlicht die unterrichtsstunden auf video aufnehmen und jederzeit wieder aufrufen... das würde heute zwar noch ein wenig zu platzintensiv werden, dürfte sich aber in 5 jahren auch schon wieder erledigt haben...

und von wegen der tatsache, dass die kinder vom unterricht abgelenkt werden könnten... ich bin mir ziemlich sicher, dass sich entsprechende tools basteln lassen, welche nur die möglichkeit zulassen unter bestimmten bedingungen auch nur bestimmte sachen öffnen zu lassen...
wie das genau auszusehen hat weiß ich nicht, aber dafür bin ich auch nicht zuständig^^... könnte mir vorstellen das sich ein jeder schüler zb in ein netzwerk einzuklicken hat... der lehrer gibt dann irgendwo vor, auf welche daten zugegriffen werden darf und auf welche nicht... nur als beispiel mal ;o)

[ nachträglich editiert von mymomo ]
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22.01.2012 00:37 Uhr von dajus
 
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Nun, Apple bringt jetzt die Idee.
Durchsetzten wird sich am Ende wohl ein Pad was Android hat.
Zum einen wird es in der Anschaffung günstiger sein, dann kann man mit nem Stift auf dem Bildschirm schreiben, so können Kinder es ab der ersten Klasse schon nutzen.
Ich finde es eine grandiose Sache!
Kein Kind muss mehr viel zu schwere Schultaschen mit sich rumschleppen müssen.
Es können lehrschritte viel plastischer vermittelt werden.
Das Interesse, sich dann nach der Schule weiter sich mit dem Schulstoff zu befassen, wird sich steigern.
Hausarbeiten und Klassenarbeiten können auf dem Gerät geschrieben und per Wlan zu Übertragen und so für den Lehrer kontrollierbar.
Grandios- wie gesagt.

Aber, die hier auch schon angesprochene Kehrseite der Medaille.
Wenn es normal ist, mit diesen Geräten umzugehen, wird es sicher ebenso normal zu sein, eine Diebstahsicherung wie zum Beispiel U-Track.
Somit ist der Diebstahlgedanke dank der unmittelbaren verfolgbarkeit unattraktiv.

Die Schulbuchverlage werden sich auf die neue Entwicklung anpassen, sonst werden sie untergehen. Aber es ist auch eine Chance für die Verläge.

Dann noch was:

Habt ihr mal überlegt, wieviel weniger Holz zu Papier verarbeitet würde? Ist also auch noch gut für die Umwelt.

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