China übt scharfe Kritik an Teheran wegen Blockadeandrohung (Update)
Der Iran ist zunehmend international isoliert. Nun hat auch Chinas Ministerpräsident Wen Jibao deutliche Worte in Richtung Teheran gesendet und die Androhung der iranischen Regierung, die Straße von Hormuz zu blockieren, scharf kritisiert. Das sei ein "extremer Akt".
Der chinesische Spitzenpolitiker hält sich derzeit in den Golfstaaten auf. Die Aktionen des Iran widersprechen seiner Meinung nach "dem allgemeinen Willen der internationalen Gemeinschaft". Dabei gibt es durchaus unterschiedliche Signale aus den Reihen der iranischen Verantwortlichen.
Während Außenminister Salehi Kompromissbereitschaft signalisierte, bestätigte der iranische UN-Botschater Khazaee die grundsätzliche Bereitschaft seines Landes, den Seeweg in den Golf abzuriegeln. Wegen der Erdöllieferungen aus dieser Region mache sich China keine Sorgen, hieß es dazu abschließend.