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Kita-Wahl von Eltern beeinflusst die Entwicklung von Migrantenkindern

Wichtig für die Integration von Migrantenkindern ist die frühe Bekanntschaft mit der deutschen Sprache. Politiker wissen das spätestens seit der Pisa-Studie und versuchen schon lange, den Sprachkontakt so früh wie möglich herzustellen.

Offensichtlich scheitert das Vorhaben allerdings an den konträren Vorstellungen der stark auf gute Bildung bedachten Eltern deutscher Kinder. Diese wählen nämlich für ihre Sprösslinge wenn immer es möglich ist migrantenfreie Kitas.

Ein am Donnerstag vorgestelltes Diskussionspapier des Berliner Institutes für Bevölkerung und Entwicklung, vorgestellt von den Wissenschaftlern Tanja Kiziak, Vera Kreuter und Reiner Klingholz, verdeutlicht dies.


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WebReporter: Hák Kíssas Kûndüs
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Eltern, Integration, Migrant, Sprachförderung
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2012 17:33 Uhr von magnificus
 
+15 | -2
 
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Also ich find den Titel: etwas irreführend. Sind also die Eltern der "anderen" Kinder Schuld an der mangelnden Sprachentwicklung, ja sogar an der schlechten Integration einiger? Oder wie soll man das verstehen?

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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19.01.2012 17:39 Uhr von CoffeMaker
 
+13 | -2
 
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Die Studie ist Blödsinn. Sieht aus wie ein Versuch den Schwarzen Peter jedem zu geben aber nur nicht den Migranten. Alleine der Satz in der Quelle läßt aufmerken, da wird doch tatsächlich gesagt das wenn die Eltern nicht gutes Deutsch können sollen sie lieber in der Heimatsprache sprechen. Als wenn deutsche Kinder im Kindergarten schon perfektes Deutsch könnten. Außerdem gibt es auch genügend deutsche Eltern die Deutsch nicht perfekt können. Schlechtes Deutsch ist jedenfalls erstmal besser als garkein Deutsch wenn die Kids dann in die Schule kommen, können sie wenigstens erstmal den Lehrer verstehen. Richtig ausgeprägt wird die Sprache sowieso dann in der Schule, dafür ist sie ja schließlich da.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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19.01.2012 17:43 Uhr von Lucianus
 
+18 | -4
 
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@magnificius
Ja so verstehe ich das auch, auch nach lesen der Quelle.

Die Eltern der deutschen Kinder sind Schuld daran das Migranten kein/schlecht Deutsch Sprechen, weil die Deutschen lieber unter sich bleiben.

Da bleibt einem doch echt die Spucke weg.
Anstatt zu sagen das die Migranten doch bitte ihre Kinder besser auf die Kitas verteilen sollen, wie z.B. schon mal angeregt: Geschwister nicht in den selben Kindergarten/Grundschule zu schicken, sollen jetzt die Deutschen das machen. Damit die Migranten besser Deutsch lernen. Und im schlimmsten Fall mein Kind "Ey kuckst du, lan?" sagt wenn ich nach hause komme.

Verzichte.

Auf 20 Kinder in kita-/schul-klasse maximal 3 Migranten. Sollte machbar sein, und das hätte sinn.

Aber ich schicke meine Kinder ganz sicher auf keine Kita/Schule wo der Faktor umgedreht ist.

So egoistisch das klingen mag:

Ich bin NICHT verantwortlich für die Sprachkenntnisse ANDERER Kinder.
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19.01.2012 17:49 Uhr von culturebeat
 
+1 | -14
 
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19.01.2012 17:52 Uhr von Curio
 
+11 | -3
 
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Vielleicht: sind es die Migranten, die ihre Kinder in KiTas schicken, wo es überwiegend nur Migranten gibt??!

[ nachträglich editiert von Curio ]
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19.01.2012 19:44 Uhr von sooma
 
+5 | -3
 
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Andere Quellen erklären, dass letzendlich ca. 10% weniger Kinder "mit Migrationshintergrund" Kitas besuchen als deutsche Kinder. Soviel zu Frühförderung und Integrationswillen... (http://www.focus.de/...)

"Auch der Bildungsforscher Klaus Klemm mahnte, der Schulerfolg hänge entscheidend mit dem Kita-Besuch zusammen. „Das gilt für Migranten und Nicht-Migranten gleichermaßen“, sagte er. Für Zuwandererkinder verschärfe sich wegen der Sprachbarrieren aber der ´Startnachteil´, wenn sie nicht in einer Kita gefördert würden."

Wenn dann (lt. einer Bertelsmannstudie aus 2011) von Migrantenseite, insbesondere der Türken, bezüglich Schule bessere Bildungschancen gefordert werden, kommt mir das schon etwas diametral vor. immer gehen doch die Eltern mit gutem Beispiel voran: "An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?" (Mth. 7,16)".
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19.01.2012 20:20 Uhr von Aggronaut
 
+10 | -1
 
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hört doch mal deutsche kinder: sprechen die auch nur einen bruchteil an migranten in den gruppen haben. hab das einige male im bekanntenkreis mitbekommen, das brauch jahre um das defizit wieder aufzuholen.

und das man mittlerweile aus fadenscheinigen gründen auf schweinefleisch verzichtet ist sowieso der gipfel der idiotie
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19.01.2012 21:54 Uhr von Butter-Milch
 
+6 | -3
 
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Tja Multi-Kulti halt, überall bekommt das BRD-Gutmenschenvolk doch den "Befehl" dazu dieses zu wollen. In der heutigen Zeit hat doch der größte Teil der deutschen Bürger doch keine eigene Meinung zum Thema Multi-Kulti und Integration.
Alles was das Volk wissen sollte (muss) wird doch von den ganzen Pro-Multi-Kulti Medien veröffentlicht.

Klar schreibt hier und da mal z.B. eine Zeitung das die meisten Hartz IV Empfänger Ausländer oder Menschen mit Migrationhintergrund sind, aber wenn man dann in Zukunft die Integration kritisch betrachtet, dieses dann in seiner persönlichen oder politischen Einstellung verankert, kann und wird meistens als "Rechts" tituliert und läuft Gefahr mit einer "toleranzeinprügelnden" Gruppierung Bekanntschaft zu machen.

Heute zucken die meisten Menschen schon zusammen wenn einer das Wort Ausländer sagt. Wie soll denn da vernünftig über ein wichtiges Thema geredet werden ?
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19.01.2012 22:42 Uhr von CrazyWolf1981
 
+7 | -2
 
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Würde ich auch so machen: Wobei das mit Migranten so ne Sache ist. Wenns ne Kita is wo Deutsche, Asiaten, Franzosen, Schweizer, Spanier und was noch zusammen ist, sehe ich kein Problem. Sprich die ausländischen Gruppen, die hier nicht durch Gewalt, aufzwingenden Glauben und sowas negativ auffallen. Hab das auc gesehn in ner Kita wo meine Cousine gearbeitet hat. Ein paar türkische Kinder, mehrheitlich aber Deutsche. Aber schon gabs Probleme. Die durften an Weihnachten keine Weihnachtsgeschichten mehr vorlesen geschweige denn Weihnachtslieder mit den Kindern singen, weil das den tolleranten Muslimen ja gegen den Strich ging. Also alles christliche abschaffen, aber alle sollen Rücksicht auf deren Glauben nehmen. Wo man hinschaut immer wieder das gleiche Bild.
Daher finde ich es auch unfair dass immer nur allgemein von Migranten gesprochen wird wenns Probleme gibt, obwohl es nur bestimmte Gruppen von Migranten sind, die ein friedliches Zusammenleben einfach verhindern und gegen die sich die Menschen immer mehr auflehnen.
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19.01.2012 23:04 Uhr von Butter-Milch
 
+6 | -1
 
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@CrazyWolf1981: Richtig ! Aber solche Menschen die sich anpassen/angepasst haben sehen viele Menschen mit deutschen Wurzeln nicht als Migranten oder "den Ausländer". Das sind einfach Menschen die hier ihr Leben führen und "angekommen" sind. Vorallem solche die einen Christlichen Glauben haben, oder einen der auf das Christentum aufgebaut ist. Es kommen sogar Menschen aus Israel hier her um in Deutschland zu leben
( trotz der 30/40er Jahre ).

Es sind nur 3 Bevölkerungsgruppen die hier in Deutschland massiv auffallen.

[ nachträglich editiert von Butter-Milch ]
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20.01.2012 01:35 Uhr von Butter-Milch
 
+4 | -1
 
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@Fox70: Ok...wie wäre es denn mit diesem Vorschlag :

Dann bringen Sie Ihr Kind in einer Kita unter, die sich in Duisburg-Marxloh befindet.

Dann können Sie erstmal schön die türkische Sprache lernen um sich mit den Eltern anderer Kinder unterhalten zu können, wie es Teile der Bevölkerung dort schon machen !müssen! um z.B. überhaupt einkaufen gehen zu können...

Integration : Ein Mensch der in einem anderem Land leben will und diesen dann auch darf passt sich den dortigen Gegebenheiten an...Was die Deutschen seit Jahren schon machen ist Unterwerfung.

[ nachträglich editiert von Butter-Milch ]
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29.01.2012 12:06 Uhr von dajus
 
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Moment mal: Die Tochter meiner Ex war in einer Kita. In ihrer Gruppe waren 28 Kinder. Davon DREI deutsche. Sie hat immer bemängelt, nicht richtig mit den anderen Kindern spielen zu können, da es massive sprachprobleme gab. Als wir die Kita Leitung daraf ansprachen, bekamen wir nur als Antwort:" Was sollen wir machen? In deren Familien wird nun mal kein Deutsch gesprochen. Die Mütter können es zum großteil auch gar nicht."

Zu: Der Blonde:

Die Rede von Erdogan kam mir auch direkt in den Sinn!
Aber wenn wir mal überlegen:
Was ist denn für die Kinder die eigene Sprache?
Die Eltern dieser Kinder sollten endlich akzeptieren, das dieses Land die Heimat dieser Kinder ist. Ihnen Deutsch nur als "Fremdsprache" lernen zu lassen, bedeutet, diesen Kindern von klein auf Steine in den Weg zu legen. Denn den wenigen deute´schen Kindern in diesen Kitas wird von klein auf implmentiert, Kinder von Einwanderern können kein deutsch.
Integration beginnt bei den Menschen, die zu uns kommen. Sie müssen sich integrieren. Ich denke, die deutsche Regierung hat mehr als genug Möglichkeiten geschaffen, Integration zu ermöglichen. Jetzt ist es an denen, die Möglichkeiten zu nutzeen!

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