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Klimaschutz: Handel mit Verschmutzungszertifikaten in der Krise

Unternehmen müssen für jede ausgestoßene Tonne CO2 ein Emissionszertifikat vorweisen. Diese Verschmutzungszertifikate können von den Unternehmen an einer Börse gekauft werden oder es kann in eine Maßnahme investiert werden, die den Ausstoß des klimaschädlichen Gases verringert.

Der Preis für die Zertifikate ist im Keller. Nur noch sechs Euro muss derzeit für eine Tonne CO2 bezahlt werden - noch vor einem halben Jahr war der dreifache Preis zu zahlen. Damit eine Investition in den Klimaschutz sinnvoll ist, wäre ein Preis von knapp 30 Euro nötig. Die Gründe für die Krise sind vielfältig.

Zum einen wurden in früheren Jahren Zertifikate verschenkt, zum anderen wird durch die Wirtschaftskrise weniger produziert, folglich auch weniger CO2 ausgestoßen, so dass der Markt überflutet ist. Das Problem ist: die Einnahmen aus dem Emissionshandel sollten für den Klimaschutz ausgegeben werden.


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WebReporter: Nilkaras
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Krise, Handel, CO2, Klimaschutz
Quelle: www.zeit.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2012 17:40 Uhr von ptahotep
 
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So ein Schwachsinn: IMHO sollte ein Betrieb in umweltverbessernde maßnahmen investieren und dafür dann von einer Kontrollstelle die in der öffentlichen Hand ist durch Emissionszertifikate belohnt werden.
Jeder Betrieb soll bei der Kontrollstelle die Zertifikate erwerben und wer halt weniger braucht - Pech gehabt. Sind halt nicht übertragbar
Wer zu wenig EZ hat und über das Kontingent hinaus kommt muss dann halt so viel zahlen das lebens- und umweltschützende Maßnahmen durchaus rentabel wären.
Mir schwebt da was vor von wegen das sich ein Kontrolleur die Anlage anschaut und die fällige Nachgebühr dann das dreifache dessen kostet was die Investition in Umweltschutz gekostet hätte.
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19.01.2012 19:41 Uhr von Man1
 
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dito @ptahotep: alles schön und gut, aber wirklich Sinnvoll wird die Sache erst, wenn ALLE Länder an einem Strang ziehen.

So wie es jetzt läuft, wird nur uns Geld aus der Tasche gezogen.....

Mich würd mal interessieren, ob Eni Italien (Agip) für das abfackeln von Gas in der Sibirischen Tundra Geld bezahlt... denke nicht.
Dort wird jeden Tag soviel Gas abgefackelt wie z.B. Kroatien brauchen würde, nur weil Gazprom es nicht gestattet es in seine Leitungen fließen zu lassen (Quelle: Gas Monopoly/ARTE)

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