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Streit um Falkland-Inseln: Großbritannien wirft Argentinien "Kolonialismus" vor

Der alte Streit um die Falkland-Inseln ist zwischen Argentinien und Großbritannien neu entfacht, denn Buenos Aires beansprucht die Inseln für sich, die derzeit britisches Überseegebiet sind.

Der britische Premier reagierte empört auf diese Forderung und antwortete scharf: "Was die Argentinier vor kurzem gesagt haben ist, wie ich sagen würde, weit mehr als Kolonialismus, weil diese Leute britisch bleiben wollen, und die Argentinier wollen, dass sie etwas anderes tun."

Der argentinische Außenminister Timerma konterte, dass es doch recht zynisch sei, dass ausgerechnet Großbritannien sich über Kolonialismus beschwere, "während das Land doch ein Synonym für Kolonialismus ist."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, Streit, Argentinien, Falkland, Kolonialismus
Quelle: www.welt.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2012 14:20 Uhr von ElChefo
 
+11 | -4
 
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Zwar klingt es schon ein wenig seltsam, aber die Aussage für sich genommen ist korrekt. Die Bewohner der Inseln haben dafür votiert, britisch zu bleiben und damit sollte das Thema eigentlich erledigt sein.

Das Argentinien ausgerechnet dann ein Fass um eine an sich erledigte Geschichte aufmacht, als britische Forscher Öl fanden, gibt dem ganzen dann den restlichen, entlarvenden Touch.
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19.01.2012 14:21 Uhr von sicness66
 
+7 | -1
 
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Geht das schon wieder los ? Sollen sie die Falkland-Inseln einfach autonomisieren...
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19.01.2012 15:10 Uhr von sicness66
 
+2 | -1
 
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DerBelgarath: Naja, die Bevölkerung und auch die ökonomischen Strukturen sind britisch geprägt durch die Kolonialisierung. Dass man sich dann in den 80ern nicht zu Argentinien bekennt, war zu erwarten. Aber was solls. Das Verhalten insgesamt ist wieder mal mehr als peinlich, von beiden Seiten.
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19.01.2012 15:21 Uhr von ElChefo
 
+2 | -1
 
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sicness immerhin reden wir von Inseln, die nach ihrer Entdeckung von Briten besiedelt wurden - und vorher unbewohnt waren.

Ein Bekenntnis bzw. dessen Ausbleiben zu egal wem war gar nicht nötig... zu dem Zeitpunkt waren die einzigen Argentinier auf den Inseln die Besatzungstruppen, die 1982 einmarschierten.
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19.01.2012 15:43 Uhr von architeutes
 
+1 | -0
 
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Um Pinguine zu erforschen ist sowieso keiner dort . Wer auf dem
kalten Felsen wohnt und friert , hat einen "guten" Grund.
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19.01.2012 16:37 Uhr von Hind_K
 
+1 | -1
 
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Die Falklandinseln: waren keineswegs unbewohnt und wurden auch nicht von von den Engländern entdeckt.

Quelle: http://en.wikipedia.org/...

< QUOTE > Argentina claims that it acquired the islands from Spain when Argentina became independent in 1811 and that the United Kingdom exceeded their authority by expelling the Argentine settlers in 1833 < / QUOTE >
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19.01.2012 16:46 Uhr von custodios.vigilantes
 
+1 | -0
 
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1982 revisited: die argentinische Junta versuchte sich mit der Rückeroberung zu retten. Bilanz: über 900 Tote wegen einer winzigen Insel

http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von custodios.vigilantes ]
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19.01.2012 19:24 Uhr von ElChefo
 
+1 | -1
 
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Hind_K: Dein Zitat hat nicht mal ansatzweise einen Bezug auf die Entdeckung bzw. die Besiedlung. Dort geht es NUR darum, das Argentinien _behauptet_ ("...claims..."), die Inseln von Spanien bekommen zu haben, als es unabhängig wurde. Hier verschweigst du allerdings süffisanterweise, das es schon vorher zwischen spanischer und englischer Krone Dispute um die Inseln gab, die ebenfalls nie endgültig beigelegt wurden.

Unstrittig ist jedoch folgendes:

"Vor der Ankunft europäischer Siedler waren die Falklandinseln unbewohnt – vor allem wegen ihres rauen Klimas. Sie wurden 1592 vom englischen Seefahrer John Davis entdeckt, der sie jedoch nur sichtete. Er hatte sich von Puerto Deseado aus auf die Suche nach den anderen drei Schiffen unter dem Kommando von Thomas Cavendish gemacht, war jedoch in einen Sturm geraten, der ihn nach Falkland führte. Es dauerte weitere 98 Jahre, bis die Inseln erstmals 1690 von John Strong betreten wurden."
http://de.wikipedia.org/...
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19.01.2012 20:42 Uhr von Hind_K
 
+0 | -2
 
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@ElChefo: Jedenfalls beansprucht Argentinien die Inseln nicht ohne Grund und die Inseln sind heute deshalb nicht mehr von Argentiniern bewohnt, weil sie 1833 von den Engländern vertrieben wurden.

My Wiki is better than yours :D
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19.01.2012 20:51 Uhr von ElChefo
 
+1 | -1
 
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Hind_K: "Jedenfalls beansprucht Argentinien die Inseln nicht ohne Grund und die Inseln sind heute deshalb nicht mehr von Argentiniern bewohnt, weil sie 1833 von den Engländern vertrieben wurden. "

Ändert nichts an der Inkonsistenz deiner Angaben. Ändert auch nichts an der Tatsache, das die Inseln von Briten besiedelt wurden - und vorher unbewohnt waren. Sagt auch "deine Wiki".

"My Wiki is better than yours :D "

Was dir ja anscheinend nicht hilft. Du verstehst ja nicht mal deine eigenen Zitate.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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19.01.2012 21:34 Uhr von Hind_K
 
+1 | -2
 
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Kannste das nochmal erklären? So in einfachen Worten :)

... und arbeite mal an deiner das/dass Rechtschreibschwäche! Hoffe, ich hab dir damit nicht das Wochenende versaut ... du Honk! Tschüüüühhhüüüsss :D
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19.01.2012 21:44 Uhr von ElChefo
 
+1 | -1
 
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Hind_K äh?
Rechtschreibung kritisieren... aber simple Sätze nicht verstehen? Keine Sorge, das versaut mir den Abend und erst recht das Wochenende nicht, es sorgt eher für mildes Amusement.

Was ist dir denn unklar? Inkonsistenz? Das bedeutet Zusammenhanglosigkeit. Du hast mit einem Wiki-Zitat etwas belegen wollen, das aber in keinem Zusammenhang mit dem zu Belegenden stand.
Dein Standpunkt:
- Die Inseln waren nicht unbewohnt.
- Die Inseln wurden nicht von Briten entdeckt.
Dein Zitat:
- behandelt den Erwerb der Inseln und
- die Ausweisung von Siedlern.

Kein Zusammenhang = Inkonsistenz. Verständlich genug?

...aber es ist doch deutlich bezeichnend für deinen argumentativen Zustand, wenn du nicht mehr ins Feld führen kannst als Rechtschreibkritik und Beleidigungen.

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