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US-Vorwahlen: Millionenschwerer Favorit der Republikaner zahlt kaum Steuern

Mitt Romney, Favorit bei den Republikanern für die nächste Präsidentschaftskandidatur, besitzt ein geschätztes Vermögen von bis zu 350 Millionen Euro. Doch nun wurde bekannt, dass der Ex-Gouverneur von Massachusetts nur rund 15 Prozent Steuern an den Staat abführt. Viele US-Bürger reagieren überrascht.

Sein Reichtum, so Romney, rühre primär aus alten Investmentgeschäften, die laut US-Gesetz nur gering besteuert werden. Normalerweise sind auf Vermögen dieser Größenordnung in den USA 35 Prozent fällig. Gegner des Republikaners werfen ihm vor, mit "Heuschrecken-Kapitalismus" sein Geld gemacht zu haben.

Nun forderte Partei-Rivale Newt Gingrich demonstrativ eine "Mitt-Romney-flat-tax" auch für Nicht-Millionäre. Obama-Sprecher Jay Carney kritisierte die Ungleichbehandlung der Steuerzahler und erklärte, 50 Prozent aller Kapitalzinsen in den USA komme gerade einmal 0,1 Prozent der US-Bürger zu.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Steuer, Republikaner, Favorit, Mitt Romney
Quelle: www.abendblatt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2012 13:35 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -1
 
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Laut Artikel äußerte sich Mitt Romneys in der Öffentlichkeit des öfteren ziemlich überheblich in Bezug auf Geldvermögen. Dazu siehe Quelle.
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19.01.2012 13:47 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+2 | -3
 
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Check lässt wichtigsten Satz weg: Hier Kernaussage-3 noch einmal:

Nun forderte Partei-Rivale Newt Gingrich demonstrativ eine "Mitt-Romney-Flat-Tax" auch für Nicht-Millionäre. Obama-Sprecher Jay Carney kritisierte die Ungleichbehandlung der Steuerzahler: 50 Prozent aller Kapitalzinsen in den USA komme gerade einmal 0,1 Prozent der US-Bürger zu.

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Mir ist völlig unverständlich, wie man so unsensibel mit News und wesentlichen Aussagen umgehen kann. Ich denke, da ist jemand extrem mit dem Job überfordert.
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19.01.2012 13:55 Uhr von Schinkenspalter
 
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da sag ich nur: RON PAUL FOR PRESIDENT!
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19.01.2012 14:08 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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@DerBelgarath: Aus der Quelle und der News geht eigentlich recht deutlich hervor, dass es sich um die Vermögenssteuer handeln wird: In beiden wird zumindest auf das Vermögen Bezug genommen.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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19.01.2012 14:46 Uhr von derSchmu2.0
 
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Er ist und bleibt aber eine Heuschrecke das kann man durchaus als moralisch verwerflich betrachten...wenn sowas Praesident wird, kann man sich ja schon ausmalen, wohin das fuehren wird...
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19.01.2012 15:09 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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@DerBelgarath: Ich denke, es sind Vermögenssteuern. Scheint laut Wikipedia so, dass der Mann nur noch politisch tätig ist und nebenbei "privater Vermögensverwalter" ;-)
(Hab´s eilig überflogen, da gerade kaum Zeit).

Gewinne aus langfristigen Kapitalanlagen bilden in den USA einen Teil der Einkommensteuern (Bsp. Inmobiliengeschäfte) und diese werden in den USA offenbar sehr günstig versteuert (10-25%). In Deutschland werden sie im Unterschied dazu i.d. R. ja nicht mehr veranlagt (seit 3 Jahren Abgeltungssteuer).

Bei 350 Millionen Euro Vermögen wird jede weitere Einkommensquelle (etwa als Politiker) automatisch alles andere zur Nebensache und dürfte an der Quote nicht mehr viel ändern ;-)

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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19.01.2012 16:41 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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@DerBelgarath: Welt-Online:
"Damit zahle der Multimillionär an den Fiskus etwa so viel wie viele andere amerikanische Topverdiener, deren Einkommen sich größtenteils aus Dividenden und Investments speist. "Meine Einkünfte kommen größtenteils aus Geldanlagen, die ich in der Vergangenheit getätigt habe"
--------

...genau so habe ich mir es gedacht. Wie gesagt: Kapitalerträge sind in den USA offenbar GRUNDSÄTZLICH (das steht da) Teil des für die Bemessunggrundlage der Einkommenssteuer maßgeblichen Gesamtbrutto-Einkommens. In Deutschland ist es ja ein wenig anders. Alle weiteren Details sind für den Leser der News doch erstmal nebensächlich (lokale Unterschiede, Feinheiten). Was zählt, ist das Endergebnis: Rund 15%.

Zu dem Thema gibt es übrigens geeignetere Quellen als das Springerblatt:

http://de.wikipedia.org/...

"Seit Verabschiedung des Jobs and Growth Tax Relief Reconciliation Act of 2003 erstrecken sich die Grenzsteuersätze für natürliche Personen abhängig von der Bemessungsgrundlage stufenweise von 10 % bis 35 %. Dabei werden die Stufensätze jeweils nur für den zugehörigen Einkommensbereich erhoben. Bei einem zu versteuernden Einkommen von beispielsweise 20.000 US-Dollar werden also die ersten 7.825 US-Dollar zu 10 % und der Rest zu 15 % versteuert. Die Bemessungsgrundlage richtet sich dabei grundsätzlich nach der Gesamtmenge des in einem Kalenderjahr erwirtschafteten Bruttoeinkommens. Dazu zählen insbesondere Löhne und Gehälter, Renten, Unterhalte, Trinkgelder, Honorare, Provisionen und Boni sowie Zins- und Dividendenzahlungen. Ebenso gehören dazu Mieteinnahmen, Tantiemen und Lotterie- und andere Glücksspielgewinne. Gewinne aus langfristigen Kapitalanlagen werden zu niedrigeren Sätzen als andere Einkommen besteuert, die Gewinne aus langfristigen Immobiliengeschäften beispielsweise nur zu 10 bis 25 Prozent".

Wie gesagt - ohne akademischen Auswüchse an dieser Stelle:

Romney Haupteinnahmequelle sind Kapitalerträge. Und auf diese wird hier - unter der "Überschrift Einkommenssteuer" - Unterpunkt "Kapitalertragssteuer" hauptsächlich geguckt (Kapitalerträge aus 350 Mio. Euro Anlagen sind nun mal ein bisschen wesentlicher als irgendeine Politiker-Diät ;-)).

Denke mal, so ist das zu verstehen - alles andere macht wenig Sinn.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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