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Falschparker sauer, weil er keinen richtigen Strafzettel erhalten hat

In der Nähe von Starnberg wütet ein Falschparker gegen die Staatsgewalt, weil er anstatt eines normalen Strafzettels lediglich eine Infokarte an seiner Windschutzscheibe vorfand.

Der Mann hatte tatsächlich falsch geparkt, was er auch nicht abstreitet. Doch aus Zeitgründen verteilen die Beamten an der Stelle (in Starnberg/Bayern) nur Infokarten, drei Wochen später hat man dann ein Bußgeldbescheid im Briefkasten.

Der Mann ist erbost. "Jeder normale Mensch muss sich immer ausweisen können. Das ist eine Frechheit und unverfroren von der Staatsgewalt", sagte er und will nun Dienstaufsichtsbeschwerde einlegen und einen Brief an Verkehrsminister Ramsauer schreiben.


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WebReporter: volo
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Peter Ramsauer, Strafzettel, Verkehrsminister, Falschparker
Quelle: www.tz-online.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2012 11:02 Uhr von Jaecko
 
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Aus der Quelle: "damit er in drei Wochen weiß, wieso er einen Bußzettel im Briefkasten hat".

Sollte in diesem Zettel nicht nochmal der genaue Grund drinstehen? Oder verschicken die seit neuestem einfach Zahlungsaufforderungen ohne weitere Angaben?
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19.01.2012 11:17 Uhr von Sir.Locke
 
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@Jaecko: in beischeid steht der genaue grund drinnen. die info an der scheibe dient lediglich als hinweis an den autofahrer ggf. eine beweissicherung durchzuführen. das beinhaltet unter anderem parkticket, oder ein foto vom geparkten auto zu machen (abstand zur nächsten kreuzung, ggf. verkehrsschilder, abstand zum bordstein).
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19.01.2012 12:23 Uhr von Dennis112
 
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Also in Karlsruhe ist das seit Jahren normal. Man bekommt einen Zettel an die Scheibe dass man falsch geparkt hat und einen Bußgeldbescheid per Post zugeschickt bekommt. Mehr nicht.
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09.02.2012 07:44 Uhr von mrshumway
 
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Er soll sich locker machen denn all die Sachen kriegt er doch in 3 Wochen: auf einem Bußgeldbescheid. Mit Namen, Adresse, Tatvorwurf, Aktenzeichen, Bußgeldhöhe, oben ein Zeichen der ausstellenden Behörde und ner Zahlkarte als Ergänzung.

Wozu will er einen Ausweis der ausstellenden Behörde? Wenn er wirklich so genau sein, dann soll er sich doch von den ausstellenden Mitarbeitern den Dienstausweis zeigen lassen, vorausgesetzt er trifft sie persönlich. Und wenn er wirklich ein wenig Ahnung vom Strafrecht hat, dann lässt er sich noch örtliche, sachliche und persönliche Zuständigkeit von den Mitarbeitern erläutern.

Manche Leute versuchen wirklich, aus purer Langweile in die Öffentlichkeit zu kommen.

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