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42 Millionen Einwohner: China will die größte Weltmetropole aller Zeiten errichten

China plant nahe Hongkong und Macao durch infrastrukturelle Fusionierung der Städte Guangzhou, Dongguan, Foshan, Zhuhai, Zhongshan, Huizhou Jiangmen und Zhaoqing eine riesige Weltstadt mit einem neuen Namen zu gründen.

Damit die Städte, die bereits jetzt 42 Millionen Einwohner zählen, zu einer Megacity besser zusammenwachsen, wird China die Energie-, Wasser-, Telekommunikations- und Transportsysteme der Städte zusammenlegen.

221 Milliarden Euro sollen für die Fusionierung ausgegeben werden. Unter anderem werden dafür 29 weitere Zugstrecken gebaut, auf denen die Einwohner zu einem gemeinsamen Tarif im gesamten Großraumgebiet herumfahren könnten. Die neue Metropolis würde 26-mal größer als London sein.


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WebReporter: Rechthaberei
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Fusion, Hong Kong, Macau, Weltmetropole
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2012 09:27 Uhr von Rechthaberei
 
+3 | -2
 
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London war im 19. Jahrhundert die Welthaupstadt so wie im 20. Jahrhundert es New York war.
Die chinesische Superstadt würde Großtokio als bevölkerungsreichste Stadt der Welt heute schon bevölkerungsmäßig übertreffen:

http://www.citypopulation.de/...
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19.01.2012 09:31 Uhr von architeutes
 
+16 | -3
 
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Bei all der Superlative nach außen , sollten sie vieleicht
auch mal im innern für Menschenrechte sorgen .
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19.01.2012 09:43 Uhr von symphony84
 
+10 | -2
 
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@BastB: Da gebe ich dir recht. Man stelle sich das mal vor.

Überall Stadt, man muss ewig fahren um in die Natur zu kommen. Im Sommer die ganzen Abgase, Smog etc. Überall nur Menschen Verkehr, alles laut und dreckig. Nichts geht über das Dorf-dasein, das lobe ich mir.

China geht einfach weiter seinen weg.

architeutes schrieb es bereits.
Keine Menschenrechte, aber Wirtschaft Wirtschaft Wirtschaft.
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19.01.2012 09:53 Uhr von Urrn
 
+3 | -0
 
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Wird das ein ähnlich trostloses Produkt wie die deutschen Satellitenstädte und die Mietsbunker, die in der Wohnungsnot nach dem Krieg hochgezogen wurden? Betonwüsten ohne Historie und ohne Identifikationsmerkmale, Planstädte anstatt gewachsener Strukturen. Mhh, mit meiner Mentalität wäre das nicht vereinbar...
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19.01.2012 09:55 Uhr von John2k
 
+0 | -1
 
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@symphony84: Das stimmt. Es ist in Hamburg schon ziemlich schlimm. Selbst wenn man am Rand von Hamburg wohnt, muss man immer noch ca. 30km fahren, bis man irgendwo ankommt, wo man nicht jede Minute einen Menschen trifft. Städte sind nervig. Es ist zwar praktisch, dass alle in der Nähe ist, aber wenn man ehrlich zu sich ist, dann braucht man die ganzen geschäfte und Läden sowieso relativ selten. Allerdings überwiegen die Nachteile. Wenn es selbst bei einigen Millionen EInwohnern schon nicht ehr schön ist, wie wird es wohl erst bei 42 Millionen Einwohnern sein?
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19.01.2012 10:01 Uhr von Götterspötter
 
+3 | -2
 
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Ich hab schon wieder :): den Weltuntergang verpasst .......

Mal ein Tip
Die Bezeichnung "aller Zeiten" darf man nur benutzen wenn die Sonne explodiert und die Erde in einem Feuerball verschlingt :)

erst dann macht es wirklich Sinn :D
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19.01.2012 10:11 Uhr von Götterspötter
 
+1 | -1
 
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und zur Metropole ??? Warum macht die Menschheit es der eigenen Ausrottung so einfach ??

Nur mal so als Gedankenmodell ....
Eine so riesige Ansammlung von Menschen gibt auch enorm viel "Futter" für zukünftige "Pandemie-wellen"
Aus genau dieser Gegend stammen nämlich die letzen lustig-agressiv-mutierten Virenstämme.

Und obwohl die Chinessen ein "Ruddelvolk" (nicht negativ gemeint) sind - glaube ich nicht das die Regierung hier noch für Sicherheit und "soziale Ruhe" sorgen wird können.
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19.01.2012 10:23 Uhr von dashandwerk
 
+0 | -1
 
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ähmm: In der Quelle steht sie nehmen 9 Großstädte und vereinen sie.

Also errichten sie keine neue Stadt.
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19.01.2012 10:33 Uhr von Didatus
 
+5 | -1
 
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Das ist für mich keine Grossstadt: Meine Schwiegereltern wohnen in Zhongshan und wenn wir dahin fliegen, landen wir immer in Guanzhou, weil der Flughafen direkt von Frankfurt aus angeflogen wird. Von Guangzhou nach Zhongshan fährt man zwei Stunden mit dem Auto und da sind große Landzüge zwischen, wo kein Haus steht. Wenn die Städe also alle zu einer Stadt zusammen gefasst werden, dann mag es verwaltungstechnisch eine Stadt sein, aber bei dem was ich unter eine Stadt verstehe, nämlich auch eine geografisch näher zusammeliegende Ansammlung von Städten, dann ist das für mich keine einzelne Stadt.
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19.01.2012 10:34 Uhr von grandmasterchef
 
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Bissle wenig Geld für deartige Dimensionen...

Ist irgendwie so, als würde man aus dem Ruhrpott eine eigene Stadt machen, nur 10x so groß. Bescheuert.

Da brauchen die schon ne Stadtautobahn mit 8 Fahrspuren & Grüner Lunge im Stadtzentrum. Städte die man aus Cyberpunkfilmen kennt mit weniger Dystopie damit das funktioniert.
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19.01.2012 10:55 Uhr von ElkCloner
 
+3 | -0
 
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voraussichtliche: Fertigstellung: 01.02.2012
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19.01.2012 11:02 Uhr von don_Zoltan
 
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Definitionssache: Alles reine Definitionssache !!!

Klar kann man ein ganzes Gebiet unter einer Verwaltung zusammenschließen, dadurch wird es dann zu einer Stadt (Chongqing ist nur der Fläche nach die größte Stadt, genau aus diesem Grund).

Dann könnet auch das Ruhrgebiet zu einer Stadt zusammengeschlossen werden.

Für mich bleibt allerdings Tokio die größte Stadt !!!

http://www.wissenschaft-online.de/...
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19.01.2012 11:33 Uhr von Fre4kshOw
 
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Als ich: die Überschrift gelesen hab, dacht ich die wollen schon wieder Milliarden ausgeben um ne Geisterstadt zu bauen.
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19.01.2012 12:08 Uhr von STYLE4YA
 
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Haha 221 Milliarden Euro für die Katz!

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