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Fiasko in Griechenland: 70 Prozent der Firmen streichen Stellen

Auf die Griechen kommen noch düsterere Zeiten zu als bisher angenommen. Laut einer Umfrage von "ICAP People Solutions" haben über 70 Prozent der griechischen Firmen vor, massiv Stellen abzubauen.

Bisher haben bereits 66 Prozent der Firmen Sparmaßnahmen durchgeführt. Jedoch wurden nach Angaben der Firmen dadurch keine ausreichenden Ergebnisse erzielt.

Die Firmen sehen nur noch eine Lösung in einer radikalen Rationalisierung, unter anderem in massivem Stellenabbau. Die Arbeitslosenquote von über 18 Prozent wird demnach noch weiter ansteigen. Bisweilen ist jeder zweite Jugendliche ohne Arbeit.


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WebReporter: Schinkenspalter
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Mitarbeiter, Arbeitslosigkeit, Firmen, Fiasko
Quelle: www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2012 08:59 Uhr von SystemSlave
 
+2 | -0
 
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Dann Brennt es dort wohl bald richtig: Das wird zwangsweise wieder zu neuen Protesten führen
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19.01.2012 09:01 Uhr von Schinkenspalter
 
+14 | -1
 
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Den Griechen wurde alles genommen. Ihre Kultur, Ihre Häfen, Ihr erspartes. und das schlimmste ist, dass die 2000 reichsten famillien 80% des gesamten Vermögens besitzen... weniger als 0,1 % der Bevölkerung. naja so funktioniert halt der kapitalismus. Vermögenstransfer von unten nach oben... der Steuerzahler wird ausbluten
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19.01.2012 09:09 Uhr von artefaktum
 
+9 | -1
 
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War ja abzusehen, wenn man alles kaputtspart, würgt man auch alles ab. Wahrscheinlich muss man Ökonom sein, diesen Zusammenhang nicht zu sehen.
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19.01.2012 09:36 Uhr von a.maier
 
+9 | -1
 
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@Schinkenspalter: Sieht es in D nicht fast genau so aus? Unsere Kultur - von USA
Vermögen: 10% der Deutschen verfügt über 2/3 des Einkommens dagegen verfügen mehr als zwei Drittel der Bevölkerung nur über einen Anteil am Gesamtvermögen von weniger als zehn Prozent.
http://berlin.business-on.de/...
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19.01.2012 09:43 Uhr von Götterspötter
 
+7 | -0
 
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Ich kann den Griechen eigentlich nur dringend raten - auf die Strasse zu gehen und "alternativlos" einen Austritt aus dem Euro und auch aus der Eurozone zu fordern !!

Bei einer Staatspleite müssen sich Ihre Schuldner nämlich "plan B" überlegen !

Lieber jetzt noch halbwegs kontrollierbar aussteigen - als langsam im Chaos zu versinken !

Als eigenständiges Land - mit eigener Währung hat es wieder die eigene Kontrolle über Ihre Wirtschaft.

*****
Und wer Angst hat - das dadurch der Euro abstürzt und Europa wirtschaftlich auseinanderbricht, dem kann ich nur sagen "gut so" .... weil es wird sowieso passieren !
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19.01.2012 09:47 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -0
 
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Warum sollen denn die 80 oder 90% der Bevoelkerung auch so viel vom Einkommen kriegen..die haben doch schon die 70-90% an Leistung, die fuers Bruttosozialprodukt noetig sind...wenn diese Schere weiter auseinandergeht, wirds Zeit, die eine Seite mal ganz schoen fies runter auf die andere Seite zu ziehen...
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19.01.2012 14:35 Uhr von ArrowTiger
 
+4 | -0
 
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Von den Südamerikanern lernen! Die griechische Regierung sollte sich evtl. mal mit denjenigen südamerikanischen Ländern in Verbindung setzen, die den neoliberalen Kahlschlag der Chicago Boys bereits hinter sich haben, und sich davon inzwischen weitgehend wieder erholten.

Diese Länder haben als Reaktion auf diesen Kahlschlag dem IWF und der Weltbank und ihren Privatisierungs- und Sparforderungen (teils wortwörtlich :-) den Stinkefinger gezeigt und ihre eigene Wirtschaftsgemeinschaft gegründet (->Mercosur), die sehr erfolgreich funktioniert - und vor allem wirklich allen Beteiligten zugute kommt.

Die Mercosur-Länder haben sicher einige Tipps für Griechenland auf Lager, wie mit IWF, EZB und Co am besten umzugehen ist... 8-D

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