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19.01.12 08:56 Uhr
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Fiasko in Griechenland: 70 Prozent der Firmen streichen Stellen

Auf die Griechen kommen noch düsterere Zeiten zu als bisher angenommen. Laut einer Umfrage von "ICAP People Solutions" haben über 70 Prozent der griechischen Firmen vor, massiv Stellen abzubauen.

Bisher haben bereits 66 Prozent der Firmen Sparmaßnahmen durchgeführt. Jedoch wurden nach Angaben der Firmen dadurch keine ausreichenden Ergebnisse erzielt.

Die Firmen sehen nur noch eine Lösung in einer radikalen Rationalisierung, unter anderem in massivem Stellenabbau. Die Arbeitslosenquote von über 18 Prozent wird demnach noch weiter ansteigen. Bisweilen ist jeder zweite Jugendliche ohne Arbeit.


WebReporter: Schinkenspalter
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: Griechenland, Mitarbeiter, Arbeitslosigkeit, Firmen, Fiasko
Quelle: www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Dann Brennt es dort wohl bald richtig   
 
+2 | -0
 
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19.01.2012 08:59 Uhr von SystemSlave
Das wird zwangsweise wieder zu neuen Protesten führen
Kommentar ansehen .   
 
+14 | -1
 
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19.01.2012 09:01 Uhr von Schinkenspalter
Den Griechen wurde alles genommen. Ihre Kultur, Ihre Häfen, Ihr erspartes. und das schlimmste ist, dass die 2000 reichsten famillien 80% des gesamten Vermögens besitzen... weniger als 0,1 % der Bevölkerung. naja so funktioniert halt der kapitalismus. Vermögenstransfer von unten nach oben... der Steuerzahler wird ausbluten
Kommentar ansehen War ja abzusehen, ...   
 
+9 | -1
 
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19.01.2012 09:09 Uhr von artefaktum
... wenn man alles kaputtspart, würgt man auch alles ab. Wahrscheinlich muss man Ökonom sein, diesen Zusammenhang nicht zu sehen.
Kommentar ansehen Dafür...   
 
+7 | -9
 
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19.01.2012 09:28 Uhr von BastB
haben sie jahrzehntelange über ihren Verhältnissen gelebt, wenig bis gar keine Steuern gezahlt etc.
Kommentar ansehen @Schinkenspalter   
 
+9 | -1
 
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19.01.2012 09:36 Uhr von a.maier
Sieht es in D nicht fast genau so aus? Unsere Kultur - von USA
Vermögen: 10% der Deutschen verfügt über 2/3 des Einkommens dagegen verfügen mehr als zwei Drittel der Bevölkerung nur über einen Anteil am Gesamtvermögen von weniger als zehn Prozent.
http://berlin.business-on.de/...
Kommentar ansehen Ich kann den Griechen .....   
 
+7 | -0
 
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19.01.2012 09:43 Uhr von Götterspötter
eigentlich nur dringend raten - auf die Strasse zu gehen und "alternativlos" einen Austritt aus dem Euro und auch aus der Eurozone zu fordern !!

Bei einer Staatspleite müssen sich Ihre Schuldner nämlich "plan B" überlegen !

Lieber jetzt noch halbwegs kontrollierbar aussteigen - als langsam im Chaos zu versinken !

Als eigenständiges Land - mit eigener Währung hat es wieder die eigene Kontrolle über Ihre Wirtschaft.

*****
Und wer Angst hat - das dadurch der Euro abstürzt und Europa wirtschaftlich auseinanderbricht, dem kann ich nur sagen "gut so" .... weil es wird sowieso passieren !
Kommentar ansehen Warum sollen denn die 80 oder 90%...   
 
+1 | -0
 
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19.01.2012 09:47 Uhr von derSchmu2.0
der Bevoelkerung auch so viel vom Einkommen kriegen..die haben doch schon die 70-90% an Leistung, die fuers Bruttosozialprodukt noetig sind...wenn diese Schere weiter auseinandergeht, wirds Zeit, die eine Seite mal ganz schoen fies runter auf die andere Seite zu ziehen...
Kommentar ansehen Ja, da wird bald wieder der Frankreich getanzt.   
 
+3 | -1
 
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19.01.2012 09:53 Uhr von Wil
Ich schäme mich dafür, dass in Deutschland nicht getanzt wird.

Och komm, setzen wir noch einen drauf.

Ist aber schön, dass die Griechen endlich auf unsere Merkel & die EU hören, und sparen. Ich hoffe nur, dass die künftigen Arbeitslosen auch weiter im gleichen Umfang unsere Waren kaufen werden, sonst fallen unsere Aktien. Im Gegenzug besetzen wir dafür im Sommer auch nicht Eure Urlaubsorte. Was ein Teufelskreis.


Kommt nehmts locker. Ändern werden wir nix, nurs Geld wird weniger da und hier unten.


Der der gleich einem Griechen persönlich hilft und ein Artikel aus Griechenland kauft, und heute Abend lecker Gyros ist.

[ nachträglich editiert von Wil ]
Kommentar ansehen Von den Südamerikanern lernen!   
 
+4 | -0
 
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19.01.2012 14:35 Uhr von ArrowTiger
Die griechische Regierung sollte sich evtl. mal mit denjenigen südamerikanischen Ländern in Verbindung setzen, die den neoliberalen Kahlschlag der Chicago Boys bereits hinter sich haben, und sich davon inzwischen weitgehend wieder erholten.

Diese Länder haben als Reaktion auf diesen Kahlschlag dem IWF und der Weltbank und ihren Privatisierungs- und Sparforderungen (teils wortwörtlich :-) den Stinkefinger gezeigt und ihre eigene Wirtschaftsgemeinschaft gegründet (->Mercosur), die sehr erfolgreich funktioniert - und vor allem wirklich allen Beteiligten zugute kommt.

Die Mercosur-Länder haben sicher einige Tipps für Griechenland auf Lager, wie mit IWF, EZB und Co am besten umzugehen ist... 8-D

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