19.01.12 07:30 Uhr
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Wechselkennzeichen bringt in Deutschland keine Vorteile

Mit einem Nummernschild zwei Fahrzeuge fahren, aber Steuern und Versicherung nur für eines bezahlen müssen - das war die Grundidee für das Wechselkennzeichen. Was in der Schweiz und in Österreich problemlos funktioniert, stellt offenbar in Deutschland eine große Hürde dar.

Denn Regierung und Versicherungen wollen nicht auf ihre Einnahmen verzichten. Die Kfz-Steuer muss für beide Fahrzeuge voll gezahlt werden. Auch die Versicherungen wollen keine größeren Rabatte einräumen, als bisher schon bei einem Zweitfahrzeug angeboten wurde.

Die Allianz argumentiert, dass auch ein stehendes Auto Gefahrenpotential habe. De facto hat man mit Wechselkennzeichen denselben finanziellen und bürokratischen Aufwand, wie mit zwei Nummernschildern. Auch der ADAC bestätigt: "Es ist kein großer Wurf".


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Deutschland, Auto, Versicherung, Kfz-Steuer, Wechselkennzeichen
Quelle: auto.t-online.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2012 07:30 Uhr von no_trespassing
 
+22 | -4
 
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Schafft das Wechselkennzeichen wieder ab. Es war doch klar, dass der Staat nicht auf seine Einnahmen verzichten will. CH und ÖS besteuern nur ein Fahrzeug.

So bringt das Kennzeichen nix und wird nur von Kriminellen verwendet. Autoschieberbanden klauen immer den gleichen Wagentyp und Farbe und schleusen mit einem Kennzeichen zigmal dasselbe Fahrzeug in den Osten.
Ist das Fahrzeug drüben, werden die Schilder mitgenommen und beim nächsten baugleichen Wagen gehts weiter.
Also lasst es ganz.
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19.01.2012 08:16 Uhr von John2k
 
+23 | -2
 
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So natürlich nicht: Ich habe mich eigentlich schon gefreut, denn endlich hätte man sein Fahrzeug dem Bedarf anpassen können. Ich muss ja nicht immer mit dem Kombi fahren, ein Kleinwagen tuts zur Arbeit auch. Wieder mal wird eine schöne Sache in Deutschland voll versaut und garantiert mit absicht.
Was man sich für Mehreinnahmen aus Wechselkennzeichen verspricht, wird mir wahrscheinlich bloß ein Wahrsager beantworten können. Diejenigen, die bereits mehrere Autos angemeldet haben, werden es weiterhin angemeldet lassen, weil sie zeitgleich mehrere Fahrzeuge benötigen und die, die sich mehrere Fahrzeuge zugelegt hätten, weil es nichts gekostet hätte, werden es jetzt nicht mehr tun.
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19.01.2012 08:39 Uhr von Bender-1729
 
+29 | -1
 
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Überraschung, Überraschung Das Wechselkennzeichen wird es in seiner ursprünglichen Form also nicht geben. Wer hätte das gedacht ... ? Aber warum sollte in Deutschland auch mal etwas klappen, was in anderen Ländern problemlos funktioniert? Scheinbar zuviel verlangt in unserem Bürokraten- und Lobbyistenstaat.

Da hat Berufsquerulant Wolfgang Schäuble ja wieder ganze Arbeit geleistet. Ich habe selten einen Politiker erlebt, der Deutschland in sämtlichen Beziehungen dermaßen ausbremst. Man kann nur hoffen, dass dieser Mensch sich zum Wohle Deutschlands bald (altersbedingt) aus der Politik zurückzieht.
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19.01.2012 09:11 Uhr von Mike_Nielo
 
+25 | -0
 
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Diese: gottverdammten Geldgeier kriegen den Arsch einfach nicht voll genug ! Als ob die verhungern würden ... dieser Staat hier kotz mich rundum nur an.
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19.01.2012 09:13 Uhr von KingPiKe
 
+13 | -0
 
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Geld Geld Geld: War klar, dass es an dieser einen "Hürde" hängen bleibt auf dem sonst freien Feld. Danke liebe Regierung. Wieder ein Schritt gegen das Volk.
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19.01.2012 09:18 Uhr von tutnix
 
+4 | -25
 
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19.01.2012 09:31 Uhr von Phillsen
 
+3 | -1
 
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@Bender: naja komm so schlimm isses hier nun auch nicht, es gibt schon ziemlich viele Sachen, die problemlos klappen. ;)#

Aber, dass das mit dem Wechselkennzeichen nix wird hab ich mir auch gedacht.
Es wäre zu schön gewesen. Einfach das teuerste der Autos versichern und versteuern und gut.

Ich glaube, dass das sogar zu Mehreinnahmen führen würde.
Die meisten Leute müssen sich doch aufgrund der Finanzen garnicht wirklich zwischen nem Boliden und nem Pampersbomber entscheiden, weil die laufenden Unterhaltskosten für den Boliden zu hoch wären. Ne Ps-Schleuder zusätzlich anzuschaffen wäre ja oft kein Problem, aber Warum Steuern und Versicherung für zwei Autos zahlen, wenn man eins davon nur an 8 Sommerwochenenden benutzt?

Könnte man sich aber die Steuer und Versicherung fürs Alltagsauto sparen, bin ich mir relativ sicher, dass viele von denen, die heute nur ein Alltagsauto haben, sich ein Spassmobil zutun und die paar Kröten p.a.drauflegen würden (Klar wärs teurer, aber wenn man die Steuer/Vers. vom günstigeren Auto abzieht dürfte das bei vielen machbar sein)

Ergo = Mehreinnahmen. Und komm mir jetzt keiner mit aber CO2 blabla. Wie gesagt, die PS-Schleuder würde eh hauptsächlich rumstehen.

Also evtl liege ich ja absolut daneben, aber ich würde es genau so machen. Mit meinem Volvo durch den Alltag schaukeln und wenns warm und schönes Wetter ist den Firebird auspacken...

http://www.auto-bilder.org/...

Ach wie schön wärs, schmacht...
Naja bleib ich halt bei meiner Bulldog.

[ nachträglich editiert von Phillsen ]
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19.01.2012 09:32 Uhr von John2k
 
+11 | -0
 
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@tutnix: Worin siehst du eigentlich den Zusammenhang in deiner Aussage?

Ich musste mein altes Auto leider verkaufen, was völlig intakt war, zu einem Preis, für den man es lieber behalten hätte sollen, weil ich mir die doppelte Belastung durch Steuer und Versicherung nicht hätte leisten können.
Außerdem verschwindet der Sinn eines Wechselkennzeichens ja völlig, da man ja dadurch nur ein Auto zur gleichen Zeit benutzen kann, aber für beide zahlen soll.
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19.01.2012 09:41 Uhr von PanikPanzer
 
+5 | -2
 
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@ tutnix: Geh hin und mach deinem Namen mal alle Ehre..

Zum Thema..
Wer sich in diesem Land auf etwas freut, was sich gut anhört und klappen könnte, ist selber schuld wenns dann doch nur wieder eine Enttäuschung gibt.
Man bekommt doch immer wieder gezeigt was die da oben von uns wollen..
Die wollen nur unser bestes; unser Geld. -_-
Sollen die im Grunde ja auch haben, nur die Wege wie man ausgebeutet wird sind typisch Deutsch und allerunterste Schublade.

Wird langsam echt Zeit DE und die EU zu verlassen.. -_-
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19.01.2012 09:49 Uhr von tutnix
 
+0 | -11
 
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19.01.2012 09:53 Uhr von T¡ppfehler
 
+1 | -1
 
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Nicht nur keine Vorteile, sondern auch viele: Nachteile. (Parken ist nur auf dem eigenen Grundstück erlaubt, ständiges Wechseln des Kennzeichens nötig.)
Sehr schade.
Wenn Steuern und Versicherung nur für das teuerste Auto bezahlt werden müssten, hätte ich mir noch ein alten 500er S-Klasse oder einen Kleintransporter gekauft, weil ich schon einen 500er mit nur zwei (nutzbaren) Sitzen hier rumstehen habe, der nur selten gefahren, aber trotzdem voll bezahlt wird.
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19.01.2012 10:01 Uhr von aquilax
 
+6 | -0
 
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diebstahl? mann, sind die leute doof. dann kauft man eben ein auto, das uninteressant für diebe ist.

ich mach das so. im sommer fahre ich ein 30 jahre altes oldtimercabrio
und übers jahr nen geländewagen aus korea.

diese kisten will keine sau stehlen.

sollen die doch ihre eigenen autos untereinander klauen.
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19.01.2012 10:04 Uhr von John2k
 
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@tutnix: In Österreich und der Schweiz ist dann also kein Diebstahlrisiko vorhanden? Wie fnanzieren die das dort? Auch da kann man wieder Ausnameregelungen treffen. Diebe sind eher an neueren Autos interessiert und nicht an gebrauchten 10 Jahre alten Kisten.
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19.01.2012 10:36 Uhr von SN_Spitfire
 
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Für mich wäre das absolut ideal gewesen. Fahre derzeit ein Alltagsauto mit 150 PS Diesel Aggregat.
Ich hätte - wohlgemerkt HÄTTE - mir dadurch für Kurzstrecken, oder für andere Ausflugszwecke einen kleinen Zweisitzer-Cabrio gekauft. Da dieser weniger PS hat und somit laut Wechselkennzeichen nicht besteuert werden würde, könnte ich diesen Problemlos an sonnigen Tagen und an Wochenenden fahren und den "dicken" Wagen zuhause lassen.
Natürlich hat das was mit "Funfaktor" zu tun, aber die Sache ist auch, dass man seine gefahrenen Kilometer auf 2 Fahrzeuge aufteilt. Die Versicherungen haben doch nur Schiss, dass der deutsche Michel dies ausnutzt.

Es hat bisher geklappt uns das Geld aus der Tasche zu ziehen und es soll auch zukünftig so bleiben...
Traurig traurig... Deutschland schafft sich immer mehr ab ;/
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19.01.2012 12:15 Uhr von Chuzpe87
 
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Wechselkennzeichen: War ja klar, dass sowas in Deutschland nicht geht. Wir brauchen ja auch noch viel viel viel mehr Geld für Europa.

"Die Allianz argumentiert, dass auch ein stehendes Auto Gefahrenpotential habe."

Welches denn? Das bei 2 Monaten stillstand sich ein Vogel im Motorraum eingenistet hat und man beim Starten des Motors das Vögelchen mit dem Keilriemen aus seinem Nest schleudert?
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19.01.2012 13:48 Uhr von Johnny Cache
 
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@Chuzpe87: Was wäre wenn ein stillgelegtes Fahrzeug z.B. Öl verliert und damit einen Unfall oder einen teuren Umweltschaden verursacht? Sowas kann man ja auch nicht immer ausschließen.

Letztendlich war das Konzept aber sowieso blödsinn, denn selbst wenn die Ausgaben die selben blieben weil ja nur maximal ein Fahrzeug bewegt werden darf, so sänken die Einnahmen ja wenn die Versicherung des billigeren wegfiele.
Da sowas aber nie passieren darf, wären logischerweise die Kosten für die teureren Fahrzeuge gestiegen um das auszugleichen, was letztenlich auf dem Rücken aller die sich nur ein Fahrzeug leisten können ausgetragen würde. Viel unsozialer geht´s ja wirklich nicht mehr.
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19.01.2012 16:00 Uhr von Miauta
 
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Tja! Ein Wichsland eben, wie ich immer wieder sage. Bloß abhauen!! Hab auch die schnauze voll von diesem Land....

@zackzackruckzuck

WORD


Naja war eine tolle Idee, aber im pissland Deutschland geht sowas nicht. Hier wird man nur abgezockt und mehr nicht.
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20.01.2012 09:42 Uhr von tutnix
 
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@John2k: finanziert wird das über eine prämienerhöhung für alle, andere einahmequellen hat so eine versicherung nicht.
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20.01.2012 14:12 Uhr von Maglion
 
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Hier jammern die, die keine Ahnung haben die wollen das Wechelskennzeichen, wie in Österreich - ist ja in Ordnung, aber sie wollen bestimmt nicht die Steuern, Abgaben und Versichrungsprämien bezahlen, die die Österreicher bezahlen müssen, denn die sind oft doppelt so hoch, wie bei uns und wer in österreich ein Wechselkennzeichen hat, zahlt nicht weniger, als ein Deutscher, der zwei vollangemedete Autos hat.

Man kann sich eben nicht immer die Rosinen herauspicken und nur das wollen was toll ist und das weg lassen, was einen stört.

Es ist echt komisch, dass sich so wenige WIRKLICH informieren. Viele sind doch zu faul und zu dumm, um auf die Idee zu kommen, um sich zu fragen, wieso das in Österreich geht und welchen Haken das hat.

ICH möchte keine Österreichischen Verhältnisse was Steuer, Maut, Versicherungsprämien und Wechselnkennzeichen angeht. Nur das Ö-Wechselknnzeichen wäre schön, aber so einfach geht das eben nicht.

Parkende Autos haben übrigens nicht nur die Gefahr durch Diebstahl, sondern es besteht auch die Gefahr von Schäden durch Unwetter und Vandalismus oder durch einen Defekt z.B. Kabelbrannt.

Hat sich auch schon jemand gefragt, wo die ganzen Autos stehen sollen, die es durch ein billiges Wechselkennzeichnen mehr geben würde? Und was für Folgen das hätte? Gerade in der Stadt wäre das ein großes Problem, es würde viel freier Parkraum verschwinden und der Parkraum (Stellplätze, Garagen) würden viel teurer werden.

Hinzu kommt ja noch, das wohl viele alte Autos behalten werden, die oft gerne mal ein paar Tröpfchen Öl verlieren oder bei benutzung, mehr Dreck in die Luft blasen, wie der neuere Erstwagen.
Wer sich wegen dem teuren Wechselkennzeichen keinen Zweitwagen leisten kann, sollte sich grundsätzlich keinen Zweitwagen zulegen und sein Geld vernünftiger investieren.
Ich bewzeifle auch, dass diese Leute auch das Geld fehlt um ein Auto richtig gut in Schuß zu halten, so dass es weder ein Sicherheitsrisiko noch ein Umweltrisiko darstellt. An diesen Punkten sparen schon jetzt zu viele Autohalter.

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