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Griechenland im Sparzwang - Obdachlosigkeit und Armut macht vor niemandem halt

Die Armut in Griechenland wächst dank der Schuldenkrise des Landes. Nun trifft die Krise den griechischen Mittelstand. Immer mehr Menschen aus dem Mittelstand leben auf der Straße, führen ihr Hab und Gut in einem Einkaufswagen mit sich.

Laut einem Bericht des orthodoxen Priesters Ignatius wird das Problem immer größer. Der Staat verschlimmere die Situation mit seinem Handeln nur noch. Die Zahl der Obdachlosen hat seit dem Jahr 2009 um 25 Prozent zugenommen.

Vater Ignatius berichtet weiter, dass die Obdachlosigkeit alle Schichten des Landes treffe. Die Arbeitslosigkeit liegt derzeit bei 18 Prozent. Trotzdem müsse Griechenland weiter sparen. Ein Fünftel der Bevölkerung Griechenlands ist verarmt.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Armut, Obdachlosigkeit, Sparzwang
Quelle: www.tagesschau.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2012 18:23 Uhr von thatstheway
 
+5 | -1
 
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Das soll uns WARNUNG sein, sofern dies alles so stimmt, was ich mir nicht richtig vorstellen kann.
Egal, wenn es wirklich so ist, schaut alle genau nach Griechenland, denn DE ist auf dem besten Weg in das gleiche
Malheur.
Das bringt uns allen der T€uro, die Gelder wechseln nur noch von unten nach oben und bleiben dort, es kommt nichts mehr zurück.
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18.01.2012 19:19 Uhr von meisterthomas
 
+6 | -3
 
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Gerettet werden die Reichen, aber mit dem Geld der: Gerettet werden die Reichen, aber mit dem Geld der Armen!

In diesen Trend ist Deutschland nicht nur seit Jahrzehnten Vorreiter, auch will der Bund sich aus seiner Beteiligung an der Arbeitslosenversicherung zurückziehen, um so 12 Milliarden Euro einzusparen.

Unsinn ist aber, dass uns der Euro das bringt. Ohne die EU wäre der Sozialabbau in Deutschland nicht minder stark, eher noch stärker. Und nicht zuletzt geschieht in Amerika und Japan gleiches, ist da etwa der Euro dran schuld?

Schuld ist die Rettung der Banken und jetzt auch Staaten, sowie seit den Achtzigern nicht nur bei uns sinkende Steuersätze. Aber was auch immer, der Deutsche Untertan wird daran nichts ändern, bevor wir nicht griechische Verhältnisse haben und bis dahin auf den Euro schimpfen.
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18.01.2012 19:23 Uhr von shadow#
 
+6 | -1
 
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Während anderswo Hedgefonds reicher werden durch Wetten gegen den Euro.
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18.01.2012 20:38 Uhr von Zitronenpresse
 
+6 | -0
 
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Ich fürchte, die einzige Möglichkeit: die Katastrophe zu verhindern ist, die Verursacher gnadenlos zu enteignen.

Das wird vermutlich nicht geschehen, ergo gehts bald richtig ab in Europa. Die Griechen haben wenigstens nicht so einen kalten Winter wie die Staaten weiter im Norden.
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18.01.2012 20:40 Uhr von thatstheway
 
+3 | -0
 
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@ meisterthomas: in vielen Punkten muss ich dir recht geben,
aber der Euro ist Mittel zum Zweck damit das Alles ein bisschen schneller geht.
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19.01.2012 11:48 Uhr von p0rtal
 
+1 | -2
 
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wieso: ist grichenland eigentlich immer noch teil der eu? die haben doch beim bewerben dafür "gemoggelt" raus mit dennen wieder. ;D
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19.01.2012 14:51 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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@thatstheway: -- "aber der Euro ist Mittel zum Zweck damit das Alles ein bisschen schneller geht."

Stimmt, zumindest aus der Sicht, daß souveräne Staaten nicht mehr ab- oder aufwerten können, um ihre Wirtschaft zu stabilisieren.

Auch fehlt Eurostaaten eine starke Verhandlungsposition gegenüber Banken, wie man derzeit in GR sieht. Mit eigener Währung hat man viel mehr Druck auf diese ausüben, sodaß unverschämte Forderungen (Bankenrettungsschirm) nicht so einfach zu stellen sind.
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19.01.2012 14:52 Uhr von meisterthomas
 
+0 | -0
 
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Nicht das Geld ist schlecht, sondern Nicht das Geld ist schlecht, sondern seine Verteilung und Umverteilung. Und diese ist die Folge unserer Globalisierung und somit Entdemokratisierung. Nicht nur eine Entwicklung in der EU, sondern in allen traditionellen Industrieländern, zu gunsten neuer Mächte, Kapitalmärkte und eines Geldadels, der in fast allen Booten sitzt.

Dieser Weltkrieg ist ein kalter Krieg, aber auch ein alter Krieg und seit der französischen Revolution auch wieder ein Neuer. Dass das Volk diese eigentlich verloren hat und sei es auch nur in der Gestalt Napoleons, ist der Grundstock aller nachfolgenden Kriege und Konflikte. Und dieser tobt seit den sechziger Jahren zwischen Kapital und Arbeitskraft.
Und wieder hat das Volk ihn so gut wie verloren.

Aber zurück zu unserem Deutschland, das seine nationale Unabhängigkeit verloren hat. Diese ist unwiederbringlich dahin, weggefegt von internationalen Märkten und Verträgen.
Hochverrat den das Volk nicht glauben wollte und auch heute noch nicht glauben will.

Diese Entwicklung ist nicht umkehrbar und die Behauptung, dass wir auf uns alleine, besser gestellt wären, die stimmt nur noch für eine Welt von gestern, als es noch unabhängige Nationalstaaten und Märkte gab. Selbst wenn wir dadurch kurzfristig Vorteile hätten, sie können nicht von Bestand sein.

Was bleibt ist die eigenen Kräfte zu sammeln, um gegen die Welt bestehen und einen europäischen Staat bilden zu können. Und gerade daran mangelt es uns, auch weil uns Europa zum Feind geworden ist.
Es ist uns zum Feind geworden, weil wir nun auch für unsere Verbündeten aufkommen müssen, aber vor allen auch weil unsere Politiker und Manager in vielen Booten sitzen und unseres doch eher untergehen lassen.

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