BAföG soll nicht angehoben werden - Opposition übt Kritik
Die Bundesregierung hat in ihrem BAföG-Bericht empfohlen, dass man trotz steigender Lebenshaltungskosten den Satz des Ausbildungsgeldes nicht anheben solle. Von 2008 bis 2010 waren die Kosten für die BAföG-Förderung um 600 Millionen Euro gestiegen.
Durchschnittlich hätten die Studenten im Jahr 2010 436 Euro erhalten. Im Vergleich zu den beiden Vorjahren war dies ein Anstieg von nahezu zehn Prozent.
Die Opposition kritisierte das Vorhaben der Regierung, den BAföG-Satz nicht anzuheben. Der bildungspolitische Sprecher des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Kai Gehring, sagte, dass die Studiengänge weiterhin "an Arbeiterkindern" vorbeigehen würden.