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Warum Lästern wichtig für die Gesellschaft ist

Eine neue Studie zeigt, wie wichtig Klatsch und Tratsch in unserer Gesellschaft ist und warum viele Menschen gerne lästern. Hier die drei Gründe: Nach dem Lästern fühlt man sich besser, man solidarisiert sich mit anderen und es fördert die gesellschaftliche Harmonie.

In der Studie wurden die Probanden mit Situationen konfrontiert, bei der sich negative Eigenschaften eines anderen Menschen zeigten, jedoch nicht offenbart wurden, das frustrierte die Probanden. Wenn die Probanden diese Eigenschaften jemand anderem erzählten konnten, fühlten sie sich danach ruhiger.

Die gesellschaftliche Harmonie wird gefördert, wenn negatives Verhalten eines Einzelnen schnell an andere weitergegeben wird und er aus der Gruppe ausgeschlossen wird. Wenn dieser Einzelne nicht ausgeschlossen werden will, lohnt sich das negative Verhalten für ihn nicht mehr.


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WebReporter: Nilkaras
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Gesellschaft, Psychologie, Lästern
Quelle: www.alltagsforschung.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2012 13:18 Uhr von artefaktum
 
+9 | -3
 
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Je selbstbewußter ein Mensch ist desto häufiger und derber lästert er. Fällt mir immer bei sehr ausgeglichenen Menschen auf: Die haben gar kein Bedürfnis zu Lästern. Lästern ist somit auch immer ein Zeichen persönlicher Schwäche.
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18.01.2012 13:31 Uhr von no_trespassing
 
+4 | -1
 
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Ohne Lästern und Tratschen würde man ja schnell merken, wie trist und beschissen das eigene Leben ist.

Wenn jeder den Gesprächsstoff reduzieren würde, den er über andere in schlechter Absicht tratscht, dann hätten die Leute sich untereinander fast kaum noch was zu sagen.
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18.01.2012 15:58 Uhr von freaked
 
+6 | -0
 
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Mir egal, was die Studio sagt. Seien Sie nett zu Ihren Nachbarn, vermeiden Sie fettes Essen, lesen Sie gute Bücher, gehen Sie spazieren und versuchen Sie, mit allen Menschen in Frieden zu leben. - Monty Python

Genau so versuche ich das zu handhaben. Von Menschen, die meinen sich über andere stellen und diskreditieren zu müssen, halte ich mich fern.
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18.01.2012 17:03 Uhr von Djerun
 
+4 | -0
 
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@artefaktum: so wie du das schreibst ist ein ausgeprägtes selbstbewußtsein ein zeichen persönlicher schwäche.......
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18.01.2012 19:40 Uhr von sicness66
 
+1 | -0
 
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artefaktum: Ich glaube, es zeugt von großem Selbstbewusstsein, wenn man sich einen Dreck darum schert, was andere (außer Familie und Freunde) über einen denken.
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18.01.2012 22:59 Uhr von limasierra
 
+3 | -1
 
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Schön und Gut aber scheiße, wenn die Gesellschaft nicht mehr weiß was gutes Verhalten ist... Naja, deswegen bilden sich wohl immer mehr Parallelgesellschaften in allen Schichten...
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18.01.2012 23:18 Uhr von limasierra
 
+1 | -0
 
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@ sicness66: Pass auf, dass keiner denkt, du meintest ein starkes Selbstvertrauen. Das wird irgendwie ziemlich oft gleichgesetzt, obwohl es ja völlig unterschiedliche Bedeutungen sind.

Ich denke, Leute die wirklich lästern und nicht nur tratschen haben ein Problem mit ihrem Dasein, weil sie von der modernen Gesellschaft stark fehlgeprägt wurden. Es liegt wohl auch oft daran, dass viele Menschen vergeblich mit den, durch die Medien induzierten, Schönheitsidealen konkurrieren wollen. Da sie ihr Selbstbewusstsein daraus schöpfen, dass sie einen oberflächlichen Abgleich zu beliebigen beliebten Menschen durchführen und sich dessen "fiktivem", selbstbewusst wirkenden Charakter immer mehr anpassen. Die Personen sind grundsätzlich neidisch gegenüber bestimmten Menschen und das Lästern ist wohl eher eine routinäre als eine bewusste Handlung.
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23.01.2012 15:37 Uhr von mayan999
 
+1 | -0
 
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ich: wage mal zu behaupten, dass "klatsch und tratsch" vollkommen unwichtig ist und bereits in großen teilen der "gesellschaft" tiefgreifende schäden hinterlassen hat ;-)

anstatt diese sogenannten "negativen verhaltensweisen" an andere weiterzugeben, sollten die leute DAS EIGENE verhalten überprüfen, um mal ERNSTHAFT etwas in richtung harmonie und solidarität zu fördern. wenn immer die jenigen ausgegrenzt werden, die der von der mehrheit diktierten "norm" grundlegend wiedersprechen, entsteht eine spaltung, die der harmonie in der gesellschaft sogar eher entgegenwirkt, als sie zu fördern.

übrigens ist dieser klassenkampf eine altbewährte taktik, die bevölkerung unter kontrolle zu halten.
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31.01.2012 13:08 Uhr von SaxenPaule
 
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naa? wer lästert denn hier über Menschen, die gerne lästern?

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