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Osram: Zehn Prozent aller Stellen fallen bis 2014 weg

Der Lichtkonzern Osram, der Siemens gehört, plant, bis zum Jahr 2014 über 1.000 Stellen wegfallen zulassen. Insgesamt hat Osram derzeit rund 10.000 Beschäftige in Deutschland. Ausschlaggebend hierfür sei die Umstellung der Produktion von Glühbirnen auf Leuchtdiodentechnik LED.

Die ersten Stellenstreichungen finden im Lampenwerk Siemensstadt in Berlin-Spandau statt. Hier fallen 400 von 1.700 Jobs weg. 200 davon werden in anderen Siemens-Werken untergebracht, 150 gehen freiwillig und 50 suchen noch eine neue Beschäftigung.

Ein weiterer Grund für die Einsparungen beim Personal sei die Planung, Osram an die Börse zu bringen, so Klaus Abel von der IG Metall. Der erste Versuch im Herbst 2011 scheiterte aufgrund der Finanzkrise. Die Entlassungen sind der Start für den zweiten Anlauf. "Die Braut wird durch den Stellenabbau aufgehübscht", so Abel.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Siemens, Stellenabbau, Börsengang, IG Metall, Osram
Quelle: www.welt.de

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