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IPv6-Start am sechsten Juni

Am sechsten Juni ist der alljährliche IPv6-Tag an dem viele Website-Betreiber und ISPs ihre Dienste auch über IPv6 anbieten. In diesem Jahr soll der Tag dazu genutzt werden um IPv6 offiziell zu starten.

Zu diesem Anlass haben sich Website-Betreiber wie Google, Facebook, Bing oder Yahoo dazu verpflichtet auch nach dem sechsten Juni ihre Dienste über das IPv6 Protokoll anzubieten. Auch ISPs wie AT&T, KDDI oder Free Telecom wollen nach dem sechsten Juni Internetzugänge über IPv6 anbieten.

Unter den Hardwareherstellen haben sich bislang nur Cisco und D-Link dazu verpflichtet ihre Heimrouter standardmäßig mit beiden Protokollen auszuliefern.


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WebReporter: Meister89
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Start, Website, Betreiber, Juni, IPv6
Quelle: www.heise.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2012 12:03 Uhr von Meister89
 
+2 | -15
 
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18.01.2012 12:11 Uhr von Neroll
 
+21 | -0
 
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verschwenderisch Soweit ich dass weiss, kann man mit den v6-Adressen ruhig verschwenderisch umgehen. Gibts dann wie Sand am Meer...
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18.01.2012 12:22 Uhr von Jaecko
 
+13 | -1
 
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Da braucht man wirklich nicht mehr sparen.
Bei den aktuellen IPv4 haben die Adressen 32 Bit. IPv6 hat 128 Bit, etwa Faktor 7,9E+28 mehr.

Umgerechnet auf die Menschheit hätte bei IPv4 durchschnittlich jeder Mensch 0,6 IP-Adressen.
(Wobei hier nicht berücksichtigt wurde, dass einige Addressen nur für lokale Netzwerke verfügbar sind)

Bei IPv6 hätte jeder Mensch 4,85E+28 Adressen.

Würde mich nicht wundern, wenn dann die nächste RFID-Tag-Generation schon die IPv6 verwenden.

[ nachträglich editiert von Jaecko ]
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18.01.2012 12:41 Uhr von JesusSchmidt
 
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da ich gerne auch mal filehoster verwende mag ich dynamische ip-adressen, um bei bedarf schnell nacheinander ohne wartezeit dowloaden zu können. das wird wohl mit ipv6 nichtmehr möglich sein. irgendwie doof. :)
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18.01.2012 13:34 Uhr von MC_Kay
 
+6 | -1
 
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Hersteller: "Unter den Hardwareherstellen haben sich bislang nur Cisco und D-Link dazu verpflichtet ihre Heimrouter standardmäßig mit beiden Protokollen auszuliefern."

Kann mich jetzt auch irren, aber die Router die ich bereits hatte (SpeedPort w501v, SpeedPort w701v, SpeedPort w723v, Fritzbox 7270 und Fritzbox 7390) hatten alle schon IPv6 Unterstützung. Nur im LAN ging fast nur IPv4.
Nur wer braucht Lokal mehr als 2^32 = rund 4Mrd IP-Adressen, sodass man auf IPv6 umsteigen muss? ^^

Warum die IPs unter IPv4 so "mager" geworden sind, liegt/lag in der oft falschen Vergabe. Da mietet man sich einen Webserver und bekommt gleich 64 verschiedene IPv4 Adressen. Oder man meldet eine Domain an und kann auch über mehrere IPs verfügen. Man hätte da deutlich weniger IPs vergeben dürfen!
Normalerweise würde der Adressbereich von IPv4 dicke ausreichen.

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]
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18.01.2012 13:36 Uhr von SniperRS
 
+8 | -0
 
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@JesusSchmidt: Wer sagt das? Es gibt doch unter IPv6 immer noch DHCP(v6). Die statische Adressvergabe wäre auf Grund des riesigen Adressraumes zwar MÖGLICH, es wurde aber von den großen Providern schon signalisiert, dass man auch in Zukunft auf die dynamische Adressvergabe setzt. Schon aus Gründen der Privatsphäre wäre es nicht ratsam, wenn die Provider statische Adressen verteilen, denn dann könnte nach relativ geringem Aufwand JEDER herausbekommen, wer sich hinter einer bestimmten IP verbirgt. Momentan ist das etwas umständlicher und bringt auch nur wenig, weil die Adressen ja ohnehin nur vorübergehend gültig sind.
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18.01.2012 13:56 Uhr von Meister89
 
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MC_Kay: 1.Die Hersteller der router die du da aufzählst haben das alle von sich aus freiwillig gemacht ohne sich zu verpflichten das auch dauerhaft weiter in ihren geräten zu implementieren.

2. Stimmt wohl zuhause brauchst keiener 4Mrd IP-Adressen aber ein Router is dafür auch ncith zuständig. Die einige aufgabe des Routers iste s datenpackete von einem Netz in ein anderes zu Überführen, im falle deines Heimrouters halt von deinem heimnetzwerk in das internet und umgekert. Wenn jetzt alle im Internet auf IPv6 aumstellen würde von heut auf morgen und dein router keine IPv6 unterstüzung hat wars das dann mit dem Internetzugang.
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18.01.2012 13:57 Uhr von no-smint
 
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@Jaecko: Kleine Korrektur:

Es sind sogar nur etwas über 0,6 IP-Adressen pro Mensch, statistisch gesehen. Wenn man deinen Ansatz zurückrechnet landet man bei 5,4 Milliarden. Da aber unlängst durch die Medien gegangen ist dass mittlerweile rund 7 Milliarden Menschen die Erde bevölkern, ergibt sich ein neuer Ansatz.

IP6 hab ich mal nicht nachgerechnet, es ist Mittag, ich hab hunger und keine Lust auf so große Zahlen :D
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18.01.2012 15:54 Uhr von MC_Kay
 
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@ Meister89: "2. Stimmt wohl zuhause brauchst keiener 4Mrd IP-Adressen aber ein Router is dafür auch ncith zuständig. Die einige aufgabe des Routers iste s datenpackete von einem Netz in ein anderes zu Überführen, im falle deines Heimrouters halt von deinem heimnetzwerk in das internet und umgekert."

Fail xD
Wenn der Router kein IPv6 in LAN kann, wie will er dann bitte die Daten ins Netzwerk übertragen, wenn dieses nur auf IPv6 ausgelegt ist? Der Router ist dann, aufgrund der mangelden IPv6-Unterstützung LAN-Seitig, einfach nicht ins Netzwerk (LAN) zu interieren.

Dann würde das zutreffen was du sagtest:
"Wenn jetzt alle im Internet auf IPv6 aumstellen würde von heut auf morgen und dein router keine IPv6 unterstüzung hat wars das dann mit dem Internetzugang."
Nur halt nicht auf Inernet, sodern auf Lokaler ebene.

@ no-smint
Was sollen nun an den ca. 0,6 IP-Adressen pro Mensch falsch sein?
2^32/7*10^9 = 0,613566756...
Also rund 0,6
Wenn man mit dem genauen Wert von 0,6 rechnet, käm man auf 4,2*10^9 IP-Adressen. Somit bleiben noch rund 95 Mio IP-Adressen für Server, etc. übrig.
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18.01.2012 16:46 Uhr von SN_Spitfire
 
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@SniperRS: Prinzipiell richtig, jedoch verwenden Provider heute schon teilstatische Adressen.
Wer seine IP-Adressen mal beobachtet, welche er immer bei der Einwahl vergeben bekommt, der wird schnell merken, dass diese grundsätzlich immer ähnlich sind.
Meistens sind es (bei der Telekom zumindest so) die ersten 32 Bit der Adresse, welche immer gleich bleiben und sich nur die letzten 8 Bit ändern.
Oftmals werden 2x 32Bit-Adressen vergeben, wo sich dann immer die letzten 8 Bit davon ändern.
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18.01.2012 17:08 Uhr von MC_Kay
 
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@SN_Spitfire: Das liegt aber an den IP-Bereichen, die der jeweilige Provider gekauft hat und darüber verfügen kann.
Je nach Gebiet in dem man Wohnhaft ist, werden dort auch gewisse Teilbereiche verwendet.
Also bekommt man als Kunde bei diesem Provider grundsätzlich nur eine IP-Adresse aus dem Bereich, den der Provider selber hat. Da nicht alle IP-Adressen vergeben werden und welche auf Reserve vorhanden sein müssen ist der des Providers bereitgestellten IP-Bereichs immer größer als die Anzahl der Kunden.
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18.01.2012 17:31 Uhr von SN_Spitfire
 
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@MC_Kay: Natürlich korrekt.
Ich wollte auch darauf hinaus, dass es heute trotzdem anhand der nicht genau zugewiesenen IP-Adressen möglich ist, den Nutzer zumindest ansatzweise einer Region zuzuordnen. Wenn dies einem Webseitenbetreiber bekannt ist, kann durchaus eine Zensur auf regionaler Ebene stattfinden.
Zugegeben sehr weit hergeholt, aber im Endeffekt jederzeit umsetzbar.
An meinem Server wird dies bei der eMail Kommunikation bereits als Filter verwendet.
Hier sind IP-Netze aus Russland oder China bereits direkt geblockt. Es könnte aso keiner aus China mir direkt Mails schicken.
Über iptables kann man so im Grunde genommen jederzeit beliebig filtern. Sowas verringert sehr zum Wohle meines MailServers das derzeitige SPAM-Mailaufkommen ;)
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18.01.2012 18:33 Uhr von sno0oper
 
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DynamischeIP vs. /48 (65,536-Adressen): An diejenigen die sich vor Filehoster IP-Sperren fürchten:

Mit IPv6 wird man von seinem Provider mitnichten nur eine einzige jämmerliche IPv6 Adresse erhalten ;) Es werden immer ganze Subnetze zugewiesen.

Wer es ganz genau wissen will kann sich ja mal den IPv6 Wikipedia Artikel ansehen: http://de.wikipedia.org/...
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18.01.2012 21:49 Uhr von Randall_Flagg
 
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sno0oper: Du kriegst aber eigentlich dennoch nur eine einzige Adresse. Du kriegst das Präfix vom Provider, während du den Interface Identifier selbst stellst (ursprünglich basierte der Interface Identitier ja auf der MAC der Netzwerkkarte, ob die das geändert haben weiß ich allerdings nicht, laut Wiki sind auch andere Quellen zur II-Bildung möglich). Das Suffix bzw. II wird also meist gleich bleiben, während sich höchstens das Präfix ändern kann, liegt aber am Provider, ob er sagt, dass nach dem 24h Reconnect ein neues Präfix vergeben wird oder nicht.
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19.01.2012 09:19 Uhr von SniperRS
 
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@SN_Spitfire: Wären die ersten 32bit einer IPv4-Adresse statisch, dann wäre die gesamte IPv4-Adresse statisch, da sie nur aus 32bit besteht. Zudem ist es logisch, dass ein gewisser Teil der IP statisch ist. Das hat absolut nichts mit bösen Absichten der Provider zu tun, sondern mit Adresszuteilungen und Netztopologie. Die Provider bekommen nun mal gewisse IP-Bereiche zugewiesen, und somit stammt die vom Provider zugewiesene IP logischerweise auch immer aus demselben Pool. Auch bei IPv6 wird das ähnlich sein, denn natürlich werden nicht alle theoretisch verfügbaren Adressen für die dynamische Vergabe frei verfügbar sein, sondern jeder Provider bekommt wieder unterschiedliche IP-Blöcke zugewiesen.
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19.01.2012 09:23 Uhr von SniperRS
 
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@Randall_Flagg: Das Suffix wird sich - wie schon erwähnt - ändern, weil die Provider dynamische IP-Adressen vergeben wollen. Auch die automatische Änderung des Präfix ist kein Problem und wird softwareseitig bereits von vielen Routern unterstützt. Somit gibt es hier auch kein wirkliches Problem und die IP ist komplett zufällig.

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