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18.01.12 08:58 Uhr
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Das sind die wirklich sparsamsten Miniautos

Wer denkt kleines Auto gleich kleiner Verbrauch, der irrt bisweilen. Die Zeitschrift "Auto Motor und Sport" hat sich jetzt die Klasse der Minis vorgenommen und geprüft, welcher von ihnen der Sparsamste ist.

Dabei wurden allerdings nicht wie sonst oft Prospektangaben zum Vergleich herangezogen, sondern der Verbrauch im Alltag ermittelt. Hier wurde zusätzlich unterschieden zwischen Benzinern und Dieseln.

Bei den Dieseln gewann ganz klar der VW Polo mit winzigen 3,3 Litern auf hundert Kilometern. Bei den Benzinern schaffte es der Daihatsu Cuore 1.0 auf Platz eins. Sein Verbrauch bei einer Testrunde unter realistischen Bedingungen: 4,2 Liter auf 100 Kilometern.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto / Straße & Verkehr
Schlagworte: Diesel, Sprit, Daihatsu, VW Polo
Quelle: www.auto-motor-und-sport.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2012 09:49 Uhr von derzyniker
Die Liste vergleicht nur Neuwagen. Spritmonitor.de zeigt mir als sparsamste Diesel-Autos den Audi A2 und den 3Liter-Lupo.

Die werden beide leider nicht mehr gebaut... wahrscheinlich waren sie ihrer Zeit vorraus und zu sparsam...

Man sieht, die ganzen neuen Spritsparer sind nicht wirklich eine Evolution, vor 10 Jahren konnten man das schon genauso gut... 200ml hin oder her...
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18.01.2012 10:14 Uhr von SN_Spitfire
eine Sendung in 3Sat, wo ein Golf I und der neueste Golf verglichen wurden in Sachen Spritverbrauch.
Der einser Golf hat den Test gewonnen!

Anfragen bei VW wurden direkt abgewiesen.

Neuwagen spritsparend? Vergesst es. Obiges Schema kann man mit allen Fahrzeugklassen durchführen. Nichtmal ansatzweise gegenüber vor 15-20 Jahren wurden Fahrzeuge spritsparender.
Natürlich kann man jetzt sagen, dass man damals keine Klimaanlage, kein Navi und keine anderen Komfortausstattungen hatte... Dennoch ist der Verbrauch nahezu gleich geblieben, also von spritsparenden Fahrzeugen noch nichts zu sehen. Vielleicht umweltfreundlicher, aber das hat mit spritsparend nichts am Hut!
Dieses ganze ecoTec, BlueMotion, BlueEfficiency ... Gefasel kann man getrost als Marketingtrick bezeichnen. Nicht mehr und nicht weniger. Hauptsache der Absatz stimmt.

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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18.01.2012 10:41 Uhr von Nobody-66
"unter realistischen Bedingungen: 4,2 Liter auf 100 Kilometern."
und aus dem grund habe ich ein auto, wo ich platz drin habe, das auch mal weiss was beschleunigung ist und bei sinniger fahrweise nicht mal das doppelte verbraucht. wohl gemerkt, bei x-mal mehr komfort.
und wenn ich dann noch E60 drin verheize, halten sich die kraftstoffkosten auch im rahmen

PS: mein "spritschlucker" ist BJ 1992
Kommentar ansehen @SN_Spitfire   
 
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18.01.2012 10:54 Uhr von BastB
Solche Vergleiche sind unsinnig. Natürlich muss man das höhere Gewicht, mehr Technik und die daraus resultierende deutlich höhere Sicherheit mit einbeziehen. Würde man einen 1er Golf Motor mit 75 PS in einen aktuellen Golf einbauen und den Energiebedarf sowie das Gewicht beibehalten, würde die Maschine deutlich mehr Sprit schlucken, als ein aktueller Motor.
Anfang der 90er Jahre hat ein Standard Kompakter mit 90 PS (Benziner) ohne viel Ausstattung seine 8-10 Liter gezogen, heute sind es bei deutlich mehr Ausstattung und mehr Leistung so um die 6,5 Liter.
Und einen ganz großen Sprung haben die Diesel gemacht. Ein alter Diesel aus den 80er Jahren war für damalige Verhältnisse auch schon recht sparsam, hatte allerdings das Temperament eines Faultiers. Heute lassen sich viele Mittelklasse Modelle mit deutlich unter 5 Litern bewegen und das alles andere als träge.
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18.01.2012 11:12 Uhr von Jaegg
glaubt mir jemand, dass schon in den 70ern pläne für 3 liter autos bei mercedes und co im schreibtisch lagen? ;)

also ernsthaft jetzt ... so revolutionär sind die autos heute überhaupt nicht!! der nächste WIRKLICHE sprung kommt dann eh erst mit den elektroautos, wenn die mal irgendwann angenommen werden(oder einfach mal mit vernünftigen reichweiten vernünftig vermarktet). im endeffekt ist es aber auch jacke wie hose, weil das pöse CO2 gar nicht so pöse ist :)

[ nachträglich editiert von Jaegg ]
Kommentar ansehen Der VW Golf I ...   
 
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18.01.2012 11:37 Uhr von Abdul_Tequilla
... wurde ab Mitte der 70er bis in die 80er Jahre gebaut.
Zugegeben: Der erste Golf wiegt ca. 2/3 von dem, was der neuste Golf wiegt. Und ja, da steckt mehr Technologie drin und die Motorisierung ist auch höher geworden.

Man darf aber nicht vergessen, dass wir hier
1. von über 30 Jahren Forschung und Entwicklung sprechen und 2. der Golf I, der zu diesem Vergleich herangezogen wurde, ein Auto ist, das bereits 30 Jahre auf dem Buckel hat. Quasi ne ausgelutschte Kiste, die gegen ein neues Auto antritt.

Das die Technik Energie verbraucht ist unbestritten. Auf der anderen Seite ist es aber auch nicht so, als hätte man während des Vergleichtestes die Klimaanlage voll aufgedreht und die el. Fensterheber unentwegt hoch und runter fahren lassen.

Das der neuste Golf mehr verbraucht als der Älteste, ist nach 30 Jahren Forschung und Entwicklung einfach nur beschämend für die dtsch. Automobilindustrie.

Ich kann nur hoffen, dass die dtsch. Automobilindustrie den Vorsprung, den die Japaner und die Franzosen im Bereich der Elektroautos haben, aufholen.
Kommentar ansehen @BastB   
 
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18.01.2012 14:57 Uhr von SN_Spitfire
Die Vergleiche sind mitnichten unsinnig!
Zeige mir ein Benziner, welcher damals seine 8-10 Liter gezogen hat.
Man hat damals wie heute grob gesagt in der Golfklasse 50-60 Liter Tanks gehabt und ist mit dieser Füllung seine 600-800 km gefahren. Sowas fährt man mit heutigen Fahrzeugen ebenfalls.
Als sparsam verstehe ich das in keinster Weise, weil hier die Leistung keine Rolle spielt bei so einem Vergleich.
Sonst müsste die Automobilindustrie sagen, dass sie leistungsstärkere Fahrzeuge gebaut hat, aber NICHT sparsamere, was sie aber nicht tut, weil so eine Werbung nicht gewünscht ist.

Das einzige Argument, was ich hier gelten lasse ist, dass die Fahrzeuge heute umweltschonender unterwegs sind als damalige Fahrzeuge und JA, hier merkt man bei Dieselfahrzeugen den größten Unterschied.
Alles andere ist geschicktes Verkaufsmarketing der Hersteller. Klebe BlueEfficiency oder was Anderes auf das Auto und ich behaupte, dass mehr als die Hälfte von Kaufinteressenten behaupten, dass sie ein sparsames Auto gekauft haben, weil es ja diesen Aufkleber hinten drauf hat.
von Sparsamkeit ist da noch lange keine Spur in Sicht.

@BastB: Sei mir nicht böse, aber die Behauptung, dass Mittelklassewagen deutlich unter 5 Litern fahren lassen ist gelogen. Was verstehst du denn genau unter "deutlich"?

Eine Übersicht über reale Verbrauchswerte findest du hier wohl am Besten: http://www.spritmonitor.de/...

Ich denke es gibt keine bessere Übersicht, an Realwerten von vielen Fahrzeug, als dort.
Selbst ein SmartRoadster, oder ForTwo wird als Benziner mit 5,8 bis 6 Liter Realverbrauch angegeben.
Einen VW Golf - was ich als Mittelklasse durchaus ansehe - kommt hier unter den Top50 nichteinmal vor!
Kommentar ansehen Kann meinen Vorrednern nur zustimmen.   
 
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18.01.2012 21:58 Uhr von Pils28
Mein erstes Fahrzeug war ein Golf II 1,8l. Satter Motor für eine Tonne Leergewicht und auch für heutige Kleinwagen mehr als ausreichend. Der wäre nun 22 Jahre alt und verbrauchte etwa 7l Normalbenzin bei zügiger Fahrweise. Im Zuge der Abwrackprämie ein paar kleine Probe gefahren und Bordcomputer zeigten mir bei Einstiegsbenzinern werte von 8l/100km aufwärts. Wollen die einen verarschen? Nach über 20 Jahren Entwicklung haben die es geschafft Motoren zu entwickeln, die ihre 60-80Ps aus 1-1,4l Hubraum verdammt gut verstecken, deutlich mehr verbrauchen und dazu noch hächst zickig in der Wartung sind. Baut mir bitte wieder einen Golf2!
Kommentar ansehen @SN_Spitfire   
 
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19.01.2012 16:30 Uhr von BastB
"Als sparsam verstehe ich das in keinster Weise, weil hier die Leistung keine Rolle spielt bei so einem Vergleich."

Die Leistung muss eine Rolle spielen, da es sonst gar nicht anders vergleichbar ist. Bei einem aktuellen Auto wird aus einem Liter Benzin deutlich mehr Leistung gezogen bzw. ist der Wirkungsgrad deutlich höher, als bei einem 20 oder 30 Jahre alten Wagen. Diese Leistung kann zum Teil natürlich in andere Bereiche fließen und wird sich nicht zu 100% auf die Reichweite auswirken. Ein großer Teil des heutigen Verbrauchs hängt von den persönlichen Gewohnheiten ab, die es bei alten Autos so nicht gab, da die technischen Vorrausetzungen nicht vorhanden waren. Die regelmäßige Benutzung der Klimaanlage kann schon mal mehr als 1 Liter auf 100 km ausmachen, oder die leistungsstarke Audioanlage etc.
Dazu kommt die Sicherheit, die auch ihren Anteil verbraucht, der es aber absolut Wert ist.
Viele Unfälle, die mit alten Autos tödlich endeten, überleben die Insassen heute größtenteils mit nur leichten Verletzungen.

"Sonst müsste die Automobilindustrie sagen, dass sie leistungsstärkere Fahrzeuge gebaut hat, aber NICHT sparsamere"

Wenn bei gleichem Einsatz mehr rauskommt, bedeutet das, dass man gespart hat, bzw. effizienter ist.

"Sei mir nicht böse, aber die Behauptung, dass Mittelklassewagen deutlich unter 5 Litern fahren lassen ist gelogen. Was verstehst du denn genau unter "deutlich"?"

Damit meinte ich aktuelle Diesel. Und fahren lassen bedeutet ja nicht, dass die Mehrheit auch darauf achtet. Gerade der Durchzug moderner Diesel verleitet schnell zum Bleifuß! ;)

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