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Steve Wozniak: Android hat bessere Spracherkennung

Der Apple-Mitbegründer Steve Wozniak hat in einem Interview zugegeben, dass er die Sprachsteuerung bei Android besser findet als Apples eigene Steuerung Siri. Diese funktioniere auf seinem iPhone 4S wesentlich schlechter als sie es noch auf dem iPhone 4 tat.

Zum Beispiel konnte er früher ohne Probleme Siri nach den 5 größten Seen der USA fragen und bekam die richtige Antwort. Mit dem neuen iPhone erhält er hingegen Immobilien Angebote. Außerdem erklärt er, seien die Server der Spracherkennung häufig nicht erreichbar.

Nichts desto trotz empfiehlt er jedem, der ihn fragt ein iPhone, da es leichter zu bedienen sei. Er sagte aber auch: "Wer bereit sei, Android ein bisschen zu verstehen, erhalte dann mehr als ein iPhone-Besitzer."


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WebReporter: Keylon
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: iPhone, Android, Siri, Steve Wozniak, Spracherkennung
Quelle: www.golem.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2012 08:55 Uhr von Keylon
 
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Ich finde es klasse mit welcher Einstellung der Herr Wozniak an die Thematik geht. Es ist erfrischend mal aus einem Apple Lager nicht die Typischen Atomkrieg Kommentare zu lesen.
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18.01.2012 09:20 Uhr von usambara
 
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Wer bereit sei, Linux ein bisschen zu verstehen erhalte dann mehr als ein Windows.
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18.01.2012 09:31 Uhr von scRs
 
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... das halte ich für ein Gerücht.
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18.01.2012 09:31 Uhr von bimmelicous
 
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hmm: Atomkriegkommentare ließt man hier eher von den Bashern..

Zum Thema: Ich frage mich von welcher früheren version er spricht? Siri gibt es nur auf dem iPhone 4S und ist nachwievor in der Beta-Phase. Auf dem iPhone 4 gibt es Siri gar nicht.

Von was spricht der Gute?!
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18.01.2012 09:38 Uhr von SniperRS
 
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@usambara: Netter Vergleich - stimmt nur so nicht. Grund: Nahezu sämliche Linux-Software ist auch für Windows verfügbar, den Rest kann man mit Cygwin und Konsorten unter Windows kompilieren. Das wirklich "tolle" an Linux ist nämlich die große Menge an kostenlosen Anwendungen. Die Architektur hingegen ist hoffnungslos veraltet, weshalb auch jeder Distributor seinen eigenen Flickenteppich an Sicherheitslösungen aufsetzt.

Owner-Group-World-Sicherheit nur auf Dateiebene ist eben lange nicht mehr der Stand der Dinge, genauso wie die Tatsache, dass man mitunter Dutzende verschiedene mögliche CONF-Dateien abgrasen muss (z.B. wenn man den Hostnamen zuverlässig ändern will), weil auch da kein einheitlicher Standard in den Distris herrscht.

Die Zersplitterung ist sowohl beim Desktop-Linux wie auch bei Android das größte Problem und wird auch weiterhin zuverlässig den Durchbruch im Desktop-Bereich verhindern.

[ nachträglich editiert von SniperRS ]
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18.01.2012 09:41 Uhr von SniperRS
 
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"sämtliche" sollte es natürlich heißen. KwT.
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18.01.2012 09:44 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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@sniper: hoffnungslos veraltet? äh du benutzt mehr windows als linux oder?

der kernel (also das eigentliche linux) ist im gegensatz zum windows kernel ziemlich modern enthält aber auch noch treiber für alte geräte also maximal kannst du da von aufgebläht reden

und der vergleich mit den distris hingt aber gewaltig denn du vergisst da eine sache linux ist nur der kern alles andere ist jeweils sache der distributionshersteller .. und übrigens um einen hostname zu ändern reicht ein einfacher befehl in der konsole ;)

[ nachträglich editiert von schwarzerSchlumpf ]
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18.01.2012 09:55 Uhr von gravity86
 
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bimmelicous: Die News ist leider etwas unvollständig, er spricht von der Siri App, die es wohl früher gab. Diese wurde dann mit einführung des 4s aus dem Store entfernt. Zudem hat er kritisiert, dass die 4S Version zwingend mit dem Server verbunden sein musste im Gegensatz zu der vorherigen App.

[ nachträglich editiert von gravity86 ]
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18.01.2012 09:57 Uhr von SniperRS
 
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@schwarzerSchlumpf: >"hoffnungslos veraltet? äh du benutzt mehr windows als linux oder?"

Nicht wirklich, denn wir haben hier im Unternehmen so ziemlich alle wichtigen Enterprise-Linux-Distris im Einsatz, und da geht es ein wenig mehr um Sicherheit als bei den Distris die sich nur an Heimanwender richten. Es sind aber natürlich auch proprietäre UNIXe im Einsatz. Die Linux-Distris sind teilweise nicht mal da, wo UNIX schon vor 20 Jahren war. Weil das die großen Hersteller selbst stört haben sie auch immer wieder erheblich zur Linux-Entwicklung beigetragen, indem sie eigens entwickelten Code offengelegt und zum Linux-Code beigesteuert haben (Dateisysteme wie GPFS, Sicherheitslösungen wie AppArmor usw). Zu Hause braucht das niemand, aber im Unternehmenseinsatz ist Sicherheit UND Performance das Wichtigste überhaupt. Und wartbar soll das Ganze natürlich auch noch bleiben.

>"der kernel (also das eigentliche linux) ist im gegensatz zum windows kernel ziemlich modern enthält aber auch noch treiber für alte geräte also maximal kannst du da von aufgebläht reden"

Nein, der Kernel ist alles andere als modern, denn er basiert auf UNIX-Designentscheidungen die teils mehr als 30 Jahre alt sind. Natürlich entwickelt er sich ständig weiter, aber das tut der NT-Kernel auch. Der Unterschied ist nur, dass der in den 90ern komplett neu entwickelt wurde, und in der aktuellen Version selbst damit kaum noch etwas gemein hat.

Windows ist längst nicht mehr so anfällig für Angriffe wie es immer wieder gebetsmühlenartig behauptet wird. Geht man durch die Security-Bulletins findet man meist sogar mehr kritische Lücken im Linux-Kernel als bei Windows. Das Einfallstor ist aber generell sowieso eher die 3rd-Party-Software und das mangelnde Sicherheitsbewusstsein der Anwender.

[ nachträglich editiert von SniperRS ]
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18.01.2012 10:01 Uhr von httpkiller
 
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@schwarzerSchlumpf: Die architektur ist alt. Wenn auch nicht veraltet, bzw müsste man sich dann die generelle Frage stellen wie aktuell, die aktuelle PC Architektur ist.

Linux hat ganz andere Probleme.

Aber mal was anderes, wie schon jemand hier angemerkt hat erschliesst es sich mir nicht von was er da redet. Siri gab es ja nicht auf dem iPhone 4. In der Quelle steht zwar etwas davon, das Siri mal im Appstore war aber das muss wenn überhaupt nur sehr kurz gewesen sein. Und selbst wenn es eine entwickler beta gab liegt der unterschied nicht zwischen den zwei Geräten, da Siri ja serverseitig ist. Also würde die Aussage Stimmen, das Siri eventuell dümmer geworden ist aber das hat mit den Geräten an sich nichts zu tun.
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18.01.2012 10:04 Uhr von SniperRS
 
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@schwarzerSchlumpf: >"und der vergleich mit den distris hingt aber gewaltig denn du vergisst da eine sache linux ist nur der kern alles andere ist jeweils sache der distributionshersteller"

Nichts anderes habe ich behauptet. Ich sagte ja: Die Zersplitterung ist das Problem, und damit auch die Tatsache, dass zu viele Dinge, die eigentlich Kernel-Bestandteil sein sollten, dem Distributor überlassen werden. Daher wird die Zersplitterung auch immer größer.

>" .. und übrigens um einen hostname zu ändern reicht ein einfacher befehl in der konsole ;)"

Der war gut! Du kennst nur Ubuntu und denkst Du wärst der Linux-Held oder? Beschäftige Dich mal ein wenig mehr mit Linux um Unternehmenseinsatz, mit verschiedenen DNS- und DHCP-Servern und Clients, und dann erzähle mir noch mal, dass EIN Befehl IMMER und ÜBERALL reicht, um den Hostnamen zu ändern.

@httpkiller
Okay, ich gehe in so weit mit, dass man nicht zwangsläufig von "veraltet" sprechen muss. Dennoch läuft es eben oft darauf hinaus, dass die Architektur in bestimmten Punkten nicht mehr aktuellen Anforderungen entspricht. Natürlich entspricht auch die Architektur von Windows nicht immer allen Anforderungen, aber der NT-Kernel ist vom Design her definitiv weit aktueller als Linux.

[ nachträglich editiert von SniperRS ]
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18.01.2012 11:23 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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Sniper: sorry ich benutze slackware, ubuntu ist zwar nett aber wenn da mal ein größeres problem auftritt oh weiha.. also bitte nicht so ich denke wir sind zivilisierte computerdeppen *grins* [Edit]Hey nicht Deinen Beitrag editieren wenn ich gerade drauf antworte ;)

nun gut unternehmeneinsatz muss ich dir zustimmen mit vielen diensten wird das lustig aber das ist auch bei windows nicht unbedingt einfacher bzw. windows hat an andererseite so seine tücken

was die zersplitterung angeht gut ich hab deine aussage anders interpretiert so ist es die gleiche aussage

so was das zu viel unix im kernel angeht, äh in der aktuellen kernelreihe ist das nicht mehr ganz so und wird mit dem nächsten versionssprung auch behoben sein und natürlich wird auch der nt kernel weiterentwickelt (wobei mal so als frage da bin ich mir nicht sicher.. gabs für 7 nicht einen kompletten neuen kern? mir war so als hätte microsoft damals irgendwas dazu gesagt gut dann ist dieser aktueller und mein argument verpufft aber egal ) die anforderungen an die heutige zeit decken beide kernel eigentlich zufriedenstellend ab auch wenn es immer besser geht aber seien wir ehrlich wäre es perfekt wären viele von uns arbeitslos ;)

ich will windows auch gar nicht schlecht machen 7 ist ein super system (endlich mal wieder) schön schnell und schön stabil

im großen und ganzen ist es immer noch geschmackssache was man privat einsetzt im unternehmen ist es halt die kosten/nutzungs frage und wenn wir mal ehrlich sind linux hat einige nette änderungen auch in der windowswelt bewirkt und wirklich viel unterschied gibt es bei beiden system auch nicht (vom design mal abgesehen) alles hat halt seine vor- und nachteile

[ nachträglich editiert von schwarzerSchlumpf ]
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18.01.2012 11:53 Uhr von MC_Kay
 
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Leute Ihr kommt vom eigentlichen Thema ab!
In der News wird in erster Linie der Vergleich von drei Spracherkennungsprogrammen und deren Analysesoftware gesprochen. Siri-App für das iPhone 4, Siri für iPhone 4S und das für Android (Name entfallen ^^).

Des weiteren spricht er (Wrosniak) an, dass ein iOS einfacher zu bedienen sei, als ein Android, ABER ein Android mehr Möglichkeiten für den Benutzer eröffnet.

Euer "Streit" von Windows und Linux/Unix hat damit nicht soooo viel zu tun.
Im Übrigen hat JEDES (!) Betriebssystem Stärken und Schwächen. Jeder hackt auf den Schwächen des "konkurierenden" herum und glorifiziert Teile des "Eigenen".

Welches nun wirklich besser ist, hängt in Endeffekt vom Benutzer ab was er braucht, bedienen kann, was er für Sicherheitseinstellungen vornimmt UND was er alles installiert!
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18.01.2012 12:07 Uhr von Keylon
 
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kein Unsinn: Es gab Siri als App im Appstore und damit auch für das iPhone 4. Die App wurde aber rausgenommen, da Siri 4S exklusiv werden sollte. Hab das nur nicht mit reinbekommen. Sorry dafür
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18.01.2012 13:20 Uhr von MC_Kay
 
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Gründer / Mitbegründer: Ich verstehe das nicht.
Fast immer wenn von Steve Jobs die Rede ist, wird er als "Applegründer" bezeichnet obwohl er ein Mitbegründer ist/war.
Geht es aber Steve Wozniak, wird er "nur" als Applemitbegründer bezeichnet.
Es gibt auch noch Ron Wayne, aber der ist eher in Vergessenheit geraten.
Alle drei (Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne) haben Apple gegründet.
Wozniak als technologisches "Genie", welches den Bau, die Entwicklung, Weiterentwicklung, etc. durchgeführt hat und Jobs, der einfach nur bei den Banken um Geld "gebettelt" hat, damit die Geräte gebaut werden können. Obendrein kümmerte er sich um die Vermarktung.
Ron Wayne designte das Firmenlogo und schrieb das Handbuch/ die Anleitung für den Apple I.

Also ist Wozniak das "Gehirn" im Bereich der Technik.
Jobs "nur" der Marketingexperte.

PS. Bin kein Applefan ... Beschäftige mich aber mit der Historie. Denn so kann man sich ein Bild machen und nicht einfach was nachlabern, was mal ein "Hater" oder "Fanboy" gesagt hat.

@ ouster
"Es gibt kein SIRI auf dem iPhone4... das ist exklusiv im iPhone4S"

Es geht auch nicht explizit um Siri, sondern um die Siri-App. Hinzu kommt noch, dass das "Siri des 4S" nicht mehr exklusiv nur auf diesen verfügbar ist. Siri gibt es nun auch für das iPhone 4.

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]
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18.01.2012 13:23 Uhr von SniperRS
 
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@schwarzerSchlumpf: Ist schon okay - ich denke ich habe mich wieder mal "hinreißen" lassen. Wir kamen wirklich ein wenig vom Thema ab, also beenden wir das am besten auch wieder. ;-) Hast schon recht, und zudem haben natürlich praktisch alle etablierten Systeme auch ihre Daseinsberechtigung.

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