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Weltbank prognostiziert Rezession in Europa

Die Weltbank hat ihren globalen Wirtschaftsausblick für 2012 und 2013 deutlich abgesenkt. Für 2012 sei nur noch ein Plus von 2,5 Prozent zu erwarten. Die Prognose im Sommer sah noch ein Wachstum von 3,6 Prozent vor. Für 2013 wird mit einem Wachstum von 3,1 Prozent gerechnet.

Als Hauptgrund für die Absenkung benannte die Weltbank die Schuldenkrise in der Eurozone. Die Weltbank sieht die Wirtschaft innerhalb der Eurozone dieses Jahr um 0,3 Prozent schrumpfen. Im Juni war noch von einem Plus von 1,8 Prozent die Rede.

Auch die Bundesregierung legt heute ihre Prognose zur wirtschaftlichen Entwicklung vor. Laut Medienberichten soll Bundeswirtschaftsminister Rösler für dieses Jahr noch ein Wachstum von 0,7 Prozent sehen. Letztes Jahr waren es noch 3,0 Prozent. Rösler rechnet für 2012 mit einer Rekordbeschäftigung.


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Europa, Rezession, Philipp Rösler, Weltbank
Quelle: www.tagesschau.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2012 09:10 Uhr von gravity86
 
+2 | -0
 
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News 38: Was soll das? Das ist eine Seite über Parkour und hat rein gar nichts mit der News zu tun. Außerdem ist das jetzt die dritte News mit deiner Werbung. Habe deine Beiträge angezeigt, hoffe du wirst gesperrt!

EDIT: na da hat doch jemand schnell reagiert und den Link entfernt bevor ich auf Absenden geklickt habe - danke!

[ nachträglich editiert von gravity86 ]
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18.01.2012 09:35 Uhr von aquilax
 
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habs gemerkt: und der goldpreis steigt.............

jo, baby, jo!
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18.01.2012 10:35 Uhr von sv3nni
 
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kein wunder: wenn man sich jetzt weiter in die krise hineinspart statt konjunkturprogramme aufzulegen
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18.01.2012 10:40 Uhr von ArrowTiger
 
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@Autor: -- "Die ganze Welt schaut auf die Eurozone. Wir brauchen hier echte Lösungen für das Schuldenproblem."

Dafür wäre es schon mal hilfreich zu erkennen, daß das "Schuldenproblem" eine Folge der spekulationsbedingten Finanzkrise ist, und mit dem von interessierter Seite kolportierten Begriff "Schuldenkrise" von den eigentlichen Verantwortlichen dieser Krise (Banken/Spekulanten) abgelenkt werden soll.

Mich wundert die Rezessionswarnung der Weltbank nicht sonderlich. Wer wie die EZB ausschließlich auf Inflationsvermeidung und Sparmaßnahmen starrt, und wichtige Faktoren wie Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik außer Acht lässt, fördert eine Rezession in Zeiten wie diesen massiv.

Aber daß die Weltbank jetzt die Folgen der von ihr selbst ja ebenfalls praktizierten neoliberalen Politik anprangert, das hat irgendwie etwas "Wulff´sches"...
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18.01.2012 11:18 Uhr von ArrowTiger
 
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@ouster: Klar gab es die Schuldenproblematik schon früher, da hast du recht. Nur hatte sie da nicht diese gravierenden Auswirkungen. Die kamen erst mir der Finanzkrise und der verschärften Austeritätspolitik. Letztere wird sicher dafür sorgen, daß sich die Schuldenproblematik noch weiter verschärfen wird.

Möglicherweise hat Naomi Klein recht damit, daß hier gerade ganz bewußt eine neoliberale Schockstrategie gefahren wird, um einen massiven Umverteilungsprozess in die Gänge zu leiten.

Faktisch begehen die verantwortlichen Politiker m.E. Hochverrat, indem sie diese Prozesse nicht stoppen, sondern sogar tatkräftig unterstützen.

Viele Studien und Artikel zu diesem Thema sind z.B. bei den http://www.Nachdenkseiten.de zu finden. Stichwort "Finanzkrise" in das Suchfeld eingeben und sich von der Fülle der Informationen nicht erschlagen lassen! ;-)

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