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Google und Facebook sollen in Indien Internetzensur üben, aber sträuben sich

Die indische Regierung fordert Facebook und Google dazu auf, "anstößige Inhalte" aus ihren Angeboten zu zensieren. Beide Unternehmen haben dagegen beim High Court Delhi Beschwerde eingelegt. Googles Argumentation fußt auf der Meinungs- und Informationsfreiheit. Sperren könnten zudem Legales erfassen.

Als "Mittlerinstanz" biete Google auch nicht selbst Inhalte an, sondern verweise lediglich auf solche und könne daher auch nicht zur Verantwortung gezogen werden. Facebook trug vor, sie könnten nicht die Inhalte einzelner Nutzer identifizieren.

Google, Facebook sowie 19 weitere Unternehmen wurden bereits im Dezember 2011 angewiesen, Mechanismen zur Blockade "obszöner Inhalte" zu entwickeln. Geklagt wurde von einem muslimischen Geistlichen, der sich an Bilder stört, die seiner Meinung nach Gläubige beleidigen.


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WebReporter: Peter Piksa
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Facebook, Google, Indien, Google+, Internetzensur
Quelle: www.heise.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2012 19:56 Uhr von Peter Piksa
 
+4 | -1
 
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Die ganzen religiös Verblendeten sollen mal langsam erkennen, welchen Stellenwert die Meinungs-, Presse-, und Informationsfreiheit hat. So sehr ich die ganzen Datenfresser-Unternehmen wie Facebook, Google und Co. oftmals kritisiere so sehr stelle ich fest, daß sie zumindest im Kampf gegen die Einschränkung des Internets auf der richtigen Seite der Barrikaden stehen. (Auch wenn sie es möglicherweise bloß aus rein finanziellen und nicht aus ethischen Gründen tun - da mache ich mir keine Illusion.)
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17.01.2012 20:52 Uhr von Justus5
 
+2 | -0
 
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Teile Deine Meinung im Kommentar.
Vor allem was die Datenfresserei von Facebook anbelangt:
http://www.shortnews.de/...

Ob aber religiös Verblendete den Stellenwert von Meinungs-, Presse- und Informationsfreiheit langsam erkennen sollten, bezweifle ich. Jeder hat seine Meinung, und die ändert er nicht wegen Facebook oder Google.
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18.01.2012 15:06 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -1
 
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@Justus5: Doch sollen solten sie schon: >Ob aber religiös Verblendete den Stellenwert von Meinungs-, Presse- und Informationsfreiheit langsam erkennen sollten, bezweifle ich. Jeder hat seine Meinung, und die ändert er nicht wegen Facebook oder Google.<

Jene Leute sollten den höheren Stellenwert von Meinungs- und Informationsfreiheit schon anerkennen. Ob sie´s tun, ist eine andere Sache.
Wenn sie´s nicht tun, bedeutet das im Umkehrschluss, dass WIR den höheren stellenwert von religiösen Dogmen anerkennen. Und das wird nicht passieren. Dafür haben wir bereits zu viel von unserem eigenen Blut vergossen, um eben diese Freiheit zu erreichen.

Momentan sind wir noch reichlich träge, aber dass wir für Freiheit, Vaterland und ähnlich abstrakte Dinge zu kämpfen bereit sind, haben wir Europäer bereits zu Genüge bewiesen. Das ist das, woran die Glaubensfanatiker nicht so recht glauben. Sie gehen davon aus, dass wir nichts haben, wofür wir kämpfen würden. Aber im Gegensatz zu jenen haben wir unseren Kampf für Demokratie schon hinter uns uns und führen derzeit unseren zweiten, im herkömmlichen Sinne waffenlosen Krieg zur Erhaltung eben dieser Demokratie im Widerstand gegen Großkonzerne und die Wirtschaft allgemein.

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