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Japan: Raumfahrtbehörde JAXA mit Malware infiziert

Nach einem Bericht von "ZDNet" wurde ein Computer der japanischen Raumfahrtbehörde Japan Aerospace Exploration Agency, kurz "JAXA" von zwei Schadprogrammen angegriffen. Der Computer hatte dem Bericht zu Folge Zugriff auf Frachtdaten der internationalen Raumstation ISS.

Die Behörde teilte mit, dass bereits im August vergangenen Jahres ein Schadprogramm detektiert worden war, woraufhin dieses entfernt wurde, das System sich aber immer noch auffällig verhielt. Nun stellte sich heraus, dass ein zweites Schadprogramm installiert war, welches auch Daten versendet hat.

Nach Aussage der Behörde wurde eine Untersuchung eingeleitet, um herauszufinden, wie die Schadprogramme in das System der Behörde gelangen konnten.


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WebReporter: Peter Piksa
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Japan, Computer, Raumfahrt, Malware, Infizierung, JAXA
Quelle: www.zdnet.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2012 16:41 Uhr von Peter Piksa
 
+2 | -1
 
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Ich sage ja immer wieder: Wenn du kritische Systeme betreibst, versuche es nach Möglichkeit nicht über Computer zu machen. Und wenn Du schon Computer brauchst, dann koppele sie nicht ans Internet. Es besteht eben ein Unterschied zwischen dem PC einer Privatperson und einer Behörde. Überhaupt sollte man mal die Betriebssystemhersteller in die Pflicht nehmen, bessere Software zu schreiben, die nicht dauernd von Malware-Autoren angegriffen werden kann weil sie an allen Ecken & Enden verbuggt ist.
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17.01.2012 18:23 Uhr von Slingshot
 
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@ Autor: Betriebssystemhersteller in die Pflicht nehmen, wenn man Scheiße baut? Die nur die Plattform bereitstellen?

Autohersteller in die Pflicht nehmen, wenn man einen Unfall verursacht? Die nur die Autos bauen?
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17.01.2012 19:23 Uhr von Peter Piksa
 
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@Slingshot: Der Vergleich zwischen Autobauern und Softwareherstellern hinkt: Wenn Du Dir ansiehst, welche Anforderungen an einen Autobauer gestellt werden, wirst Du feststellen, daß Autobauer eben in die Pflicht genommen werden, anständige Autos zu bauen.

Bei Softwareherstellern gibt es sowas nicht. Da kannst Du auch den letzten Schrott auf den Markt bringen. Bananensoftware ist so ein Stichwort: Software, die beim Kunden reift. Man liefert erstmal ein völlig verbuggtes Produkt aus, weil man vorher kein Geld in die Fehlersuche investiert hat und wartet dann, bis die ganzen Kunden sich melden.

Stell Dir einmal vor, die Autobauen würden es genauso machen und Autos bauen, bei denen alle Naselang der Motor explodiert, die Bremsen versagen, hin und wieder mal die Airbags aufspringen. Die investieren Zeit und Geld damit sowas nicht passiert. Und zwar BEVOR sie ihr Produkt auf dem Markt werfen.
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19.01.2012 08:56 Uhr von Slingshot
 
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Woho! Im Autorenkommentar ist ganz klar von Betriebssystemherstellern die Rede! Die sind für Software von Dritten nicht verantwortlich. Denn häufig sind die BS in Ordnung und werden regelmäßig gewartet/mit Updates versorgt. Das trifft mit Sicherheit nicht auf jeden Spiele- oder Softwarehersteller zu.

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