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Marssonde Phobos-Grunt: Russland rätselt über Verbleib der Trümmerteile

Auch nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre und dem Verglühen der 13,5 Tonnen schweren Marssonde Phobos-Grunt über dem Pazifischen Ozean, herrscht bei der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos und dem Verteidigungsministerium in Moskau immer noch Unklarheit über den tatsächlichen verbleib der Marssonde.

Dass die Raumsonde Phobos-Grunt am Sonntag über dem Pazifik, circa 1.250 Kilometer westlich der chilenischen Insel Wellington, runterging, sei bekannt. Anatoli Schilow, Vizechef der Raumfahrtbehörde, sagte: "Keiner hat die Zerstörung der Sonde beobachtet und deshalb gebe es keine visuelle Bestätigung."

Sogar US-Militärs können nur den Absturz bestätigen, aber nicht den genauen Ort. Die Russen brauchen aber die restlichen Teile der Marssonde, sofern vorhanden, um sie zu untersuchen. Deshalb will man herauszufinden, wo der Fehler lag und wer dafür als Sündenbock herhalten muss.


WebReporter: Deniz1008
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Russland, Suche, Sonde, Raumfahrt, Verbleib, Phobos
Quelle: www.welt.de

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17.01.2012 14:47 Uhr von Deniz1008
 
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Die betreffende Marssonde startete am 9. November 2011 und nach bisherigen Informationen zündeten die Triebwerke nicht rechtzeitig. Details zum Ablauf http://de.wikipedia.org/... und http://www.russianspaceweb.com/...

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