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Sigmar Gabriel verteidigt Standard & Poor´s: Euro-Politik von Angela Merkel ist Schuld

Nachdem die Ratingagentur Standard & Poor´s einige europäische Länder herabgestuft hatte, hagelte es Kritik an dem Finanzriesen.

Nun stellt sich jedoch SPD-Chef Sigmar Gabriel auf die Seite der Agentur und verteidigt sie. Nicht die Ratingagentur sei Schuld, sondern die Euro-Politik der Kanzlerin: "Ihr Spardiktat droht die Krise zu verschärfen."

Gabriel sagte, Verschwörungstheorien seien Fehl am Platz, die USA haben kein Interesse daran, Europa finanziell kaputt zu machen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Euro, Schuld, Sigmar Gabriel, Standard & Poor´s
Quelle: www.spiegel.de

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17.01.2012 14:49 Uhr von souldrummer
 
+15 | -3
 
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LOL: Zitat :"Gabriel sagte, Verschwörungstheorien seien Fehl am Platz, die USA haben kein Interesse daran, Europa finanziell kaputt zu machen. "


Deutschland / Europa wird seit Jahrzenten klein geschnitten wie eine Planze die zu groß wird. das ist Geschichte .
Guten Morgen Herr Gabriel

P.S .: ich glaube auch nicht das Herr Gabriel denn Karren aus dem Dreck ziehen würde oder könnte denn dann muss man sich die Hände dreckig machen ! ....und das macht KEIN Politiker .
meine Meinung dazu .
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17.01.2012 15:19 Uhr von Sir.Locke
 
+8 | -0
 
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lol: selten zuvor hat sich ein poltiker finanzwirtschaftlich so ins abseits geritten mit einer aussage wie herr gabriel hiermit.

jeder (finanz-)politiker und sämtliche europäischen wirtschaftsexperten sehen in den ratingagenturen rein us-politisches und -wirtschaftliches kalkür, nur herr gabriel scheint da auf wolke7 zu liegen...
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17.01.2012 15:27 Uhr von derSchmu2.0
 
+7 | -2
 
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ich frage mich eigentlich nur noch warum ich mich die ganze Zeit schon frage, dass Merkel und ihre Partei so gut noch bei den Umfragen dastehen und Rotgruen es so nicht hinkriegen wuerden, das Ruder in die Hand zu nehmen.
Solche Antworten helfen mir dann aber doch weiter, was mich dann aber dazu bringt, weiterzufragen, wer denn nun ueberhaupt noch eine kompetente Regierung stellen koennte.
Die einen beharren auf ihre Poestchen und Pensionen, weitere drehen sich nur im Kreis, weil sie keine klare Position beziehen wollen, einige kriegen ihre Hose vor der Wirtschaft nicht mehr hoch,da hinten die, die denken nur an die naechsten Wahlen, die anderen verhartzten unser System zu einem Niedriglohnsektor und der Rest ist immer dagegen...so eine Demokratie ist schon was feines...
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17.01.2012 15:47 Uhr von quade34
 
+4 | -0
 
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als ob der Dicke: in der Finanzwelt sich auskennen würde. Hätte mal lieber POP-Beauftragter bleiben sollen, dort konnte er alles machen und niemand auf die Nerven gehen.
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17.01.2012 18:03 Uhr von RD61
 
+1 | -0
 
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Ich glaub mal: der saubere Herr hat sein Vermögen in Dollar angelegt und was passiert wenn die Euronen runtergehen ? Naja jeder kann sich sein Teil denken.
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17.01.2012 19:46 Uhr von xjv8
 
+1 | -0
 
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2013: sind Wahlen! Wir können nur zwischen Pest oder Cholera wählen. Mir graut es jetzt schon davor.
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17.01.2012 21:32 Uhr von Nothung
 
+4 | -0
 
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diese SPD-Lehrer: mit ihrer gewaltigen ökonomischen Kompetenz. Siegmal ist Lehrer für Germanistik, Politik und Soziologie. Zur Mahnung sollte ein anderer Lehrer aus der SPD dienen: Hans Eichel, Lehrer für Germanistik, Philosophie, Politikwissenschaft, Geschichte und Erziehungswissenschaften, durfte den Finanzminister spielen und großen Schaden anrichten: Euro für Griechenland, Schulden für Deutschland. Lehrer, die sich bequeme Laberfächer aussuchen, können es in der SPD erstaunlich weit bringen. Leider mit großem Schadenspotenzial.
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18.01.2012 00:29 Uhr von Zitronenpresse
 
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Auf welchem Planeten lebt der denn??? GERADE über Ratingagenturen lassen sich Staaten prima ausbluten. Hat ja bei Griechenland auch prima geklappt.

Im Übrigen ist die USA daran interessiert NACH der EU pleite zu gehen, das gibt ihnen etwas mehr Zeit zum Strampeln.

Vielleicht sollte der Herr Gabriel weniger Schlaftabletten einwerfen, dann klappt´s auch mit den grauen Zellen!
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18.01.2012 16:26 Uhr von ArrowTiger
 
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Was für ein impertinenter Wendehals! Gabriel sagt heute hü, morgen hott. Ich habe selten so einen verlogenen Opportunisten gesehen.

Wenige Wochen zuvor kritisiert er Merkels Sparpolitik als noch nicht weit genug gehend, jetzt stimmt er S&P zu, daß die EU sich zutode spart.

Weiteres hier, "Von einem selbstvergessenen SPD-Vorsitzenden": http://www.wirtschaftundgesellschaft.de/...

Gabriel war auch einer der großen Befürworter von Hartz IV und der Agenda 2010. Heute kritisiert er diese unsoziale Politik. Nicht zu vergessen: Gabriel ist Mitglied des Leitungskreises des neoliberalen Seeheimer Kreises der SPD! Seine Äußerungen erfolgen daher mit großer Sicherheit in betrügerischer Absicht.

Will Gabriel etwa unser nächster Kanzler werden, daß er plötzlich wieder scheinbar zu den sozaldemokratischen Wurzeln zurückfindet? Quasi ein Betrüger a la Schröder im neuen Gewand?

Nein danke, bloß das nicht!
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18.01.2012 16:34 Uhr von ArrowTiger
 
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@Sir.Locke: -- "selten zuvor hat sich ein poltiker finanzwirtschaftlich so ins abseits geritten mit einer aussage wie herr gabriel hiermit."

So nutzlos, wie ich diese Ratingagenturen halte: mit der Aussage, daß Merkels Sparpolitik weitaus mehr Schaden anrichtet als sie nutzt, hat S&P recht. Und liegt damit ganz auf der Linie der meisten Ökonomen weltweit (NeoCons und deren Mietfedern natürlich ausgenommen ;-).

Ich denke, hier sollte man differenzieren. Klar ist Gabriel ein opportunistischer Wendehals, und liegen die Agenturen meist daneben in ihren "Prognosen" und "Einschätzungen". Trotzdem liegen im genannten Punkt beide richtig.

Auch blinde Hühner finden mal Körner. ;-)

Wobei sich natürlich der Eindruck breit macht: wenn Gabriel hier plötzlich einer Meinung zustimmt, die ggf. der Bevölkerungsmehrheit zugute kommt - warum handelt er dann anders? Ist ihm also bewußt, daß er die Bevölkerung betrügt und Maßnahmen a la Agenda 2010 dieser schaden? Das wäre dann wohl Hochverrat!

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