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DOSB: UV-Bestrahlung von Eigenblut bei Sportlern ist verboten

Seit Anfang 2012 ermittelt die Strafverfolgungsbehörde in Erfurt gegen einen Sportmediziner, den sie wegen umstrittener Behandlungsmethoden mittlerweile vom Olympiastützpunkt Erfurt suspendierten. Der betreffende Arzt sieht jedoch in seinem Vorgehen nichts Verwerfliches oder Ungesetzliches.

Sportler/innen wurde das Blut abgenommen, einer UV-Bestrahlung unterzogen und als Eigenblut zurück injiziert, um die Sauerstoffaufnahmefähigkeit des Blutes zwecks Leistungssteigung zu verbessern. Der Arzt widerspricht: "Diese Behandlungsmethode ist seit über 20 Jahren als Infektbehandlung bekannt."

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), Pharmakologen und Anti-Doping-Experten sehen darin eine rechtswidrige Handlung. Denn seit 01.01.2011 sind jegliche Art von Manipulationen von Eigenblut - Abnahme, Behandlung und Rückführung - verboten, darunter auch die UV-Bestrahlung von Eigenblut.


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WebReporter: Deniz1008
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Doping, Blut, Mediziner, Bestrahlung, Eigenblut
Quelle: sport.t-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2012 08:40 Uhr von Deniz1008
 
+4 | -1
 
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Weitere Details siehe Originallink, da sehr umfangreich. Schon interessant das mit der UV-Bestrahlung von Eigenblut und was in der Sportbranche so alles unternommen wird, um die eigene Leistung zu steigern. http://de.wikipedia.org/... und http://en.wikipedia.org/...
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17.01.2012 09:28 Uhr von fuDDel@
 
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warpilein: Richtig früher hat es kaum jemanden so richtig interessiert, mit teilweise langfristigen Folgen für die Sportler.
Diese Hexenjagd hat ja nicht nur den Grund der Chancengleichheit im Sport, sondern dient auch zum Schutz der Sportler.

[ nachträglich editiert von fuDDel@ ]
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17.01.2012 10:14 Uhr von Aggronaut
 
+2 | -0
 
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die sollen: das legalisieren, sport ist eh zum event verkommen wo es auf leistung nur bedingt ankommt.

sollen die sich mit dem zeug vollpumpen, dann können die noch gleich werbung dafür schalten. und wir zuschauer wissen woran wir sind.
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17.01.2012 10:15 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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Interessant: Noch nie davon gehört, muss ich zugeben....
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17.01.2012 15:39 Uhr von dziebel
 
+1 | -0
 
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@ fuddel: kannst kniggen, sorry. aber ich denke nich, dass es hierbei um die gesundheit oder chancengleichheit geht. eher geht es wohl um den profit der sponsoren; ein gedopeter sportler könnte ja leistungsfähiger sein als ein ungedopeter und somit mehr geld einfahren. is aber alles nur meine spekulation!

warpilein hat da allerdings auch recht: früher hats kein interessiert, aber dafür haste früher bei nem fussball-wm-titel auch grad mal 1000 mark (oder so ähnlich) bekommen ;)

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