DOSB: UV-Bestrahlung von Eigenblut bei Sportlern ist verboten
Seit Anfang 2012 ermittelt die Strafverfolgungsbehörde in Erfurt gegen einen Sportmediziner, den sie wegen umstrittener Behandlungsmethoden mittlerweile vom Olympiastützpunkt Erfurt suspendierten. Der betreffende Arzt sieht jedoch in seinem Vorgehen nichts Verwerfliches oder Ungesetzliches.
Sportler/innen wurde das Blut abgenommen, einer UV-Bestrahlung unterzogen und als Eigenblut zurück injiziert, um die Sauerstoffaufnahmefähigkeit des Blutes zwecks Leistungssteigung zu verbessern. Der Arzt widerspricht: "Diese Behandlungsmethode ist seit über 20 Jahren als Infektbehandlung bekannt."
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), Pharmakologen und Anti-Doping-Experten sehen darin eine rechtswidrige Handlung. Denn seit 01.01.2011 sind jegliche Art von Manipulationen von Eigenblut - Abnahme, Behandlung und Rückführung - verboten, darunter auch die UV-Bestrahlung von Eigenblut.