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Costa Concordia: Vorwürfe verhärten sich gegen Kapitän Francesco Schettino

Die Vorwürfe gegen Kapitän Francesco Schettino häufen sich. Er soll in mehreren Fällen fahrlässig gehandelt haben, sowohl bevor das Schiff vor der italienischen Küste sank als auch danach. Während Schettino im Gefängnis sitzt ermittelt die Staatsanwaltschaft in mehreren Fällen.

Schettino funkte zur Hafenbehörde, während das Schiff sank: "Tutto ok, nur ein Stromausfall." Am Ende sind es dann die Passagiere, die die Polizei rufen. Auch wird ihm vorgeworfen das Schiff zu früh verlassen zu haben. Gestern distanzierte sich auch die Reederei von den Entscheidungen des Kapitäns.

Nach Zeugenaussagen soll Schettino den riskanten Kurs bewusst gewählt haben, um die Familie eines Angestellten zu grüßen. Dies sei nicht das erste Mal gewesen. 2008 steuerte der Kapitän ein Schiff in Spitzbergen absichtlich nah an den Eisbergen vorbei, um ein "Spektakel" bieten zu können.


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WebReporter: Lilly91
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Vorwurf, Schiff, Kapitän, Funk, Sinken
Quelle: www.bild.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2012 08:06 Uhr von BigWoRm
 
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mit dem leben von über 3000 menschen spielen.
14facher mörder.
dafür ist keine strafe groß genug.
und doch wird er wieder nach ein paar jahren frei sein
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17.01.2012 08:13 Uhr von CFMartin
 
+4 | -0
 
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Was soll das? Wenn ich ein Flugzeug fliege, dann fliege ich auch nicht ganz knapp an einen Hochhaus vorbei, nur um die Leute zu grüßen.
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17.01.2012 08:16 Uhr von alimehmethasan
 
+9 | -1
 
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Die italienischen Offiziere waren die ersten die: von Bord gehüpft sind. Warum überrascht mich das nicht?

Laut Spiegel.de waren es die asiatischen Kellner, Köche, Putzfrauen etc. die den Leuten geholfen haben.
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17.01.2012 08:31 Uhr von spencinator78
 
+1 | -1
 
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Vorwürfe: können sich nur ERhärten, und nicht VERhärten.. Hilfe Hilfe.. Minus
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17.01.2012 08:43 Uhr von Klecks13
 
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@ tsunami13: "Wie sonst, kommen die ganzen Biilligkreufahrten zustande?"

Kleiner Tipp: An den Gehältern der Käpitäne liegt´s nicht ;-)

Kapitän eines solchen Schiffes wird man nicht einfach per Arbeitsvertrag. Bevor du dich Kapitän nennen darfst, hast du schon etliche Jahre als Steuermann und 1. Offizier hinter dir.
Die einfachen Mannschaften mögen schlecht oder gar nicht ausgebildet sein. Aber diejenigen, die auf der Brücke stehen, sind durch die Bank erfahrene Seeleute.

Nein, die Bezahlung des Personals ist diesmal sicher nicht Schuld. Eher die Geltungssucht und der Leichtsinn der Verantwortlichen.
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17.01.2012 08:50 Uhr von Klecks13
 
+0 | -0
 
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@ U-ASG: Soweit ich auf den Fotos erkennen kann, hat das Schiff einen doppelwandigen Mehrkammerrumpf. Offensichtlich hat der Fels aber beide Wände aufgerissen, dadurch konnte Wasser in das Schiffsinnere dringen.

Aber auch auf hoher See wäre es nicht schneller gesunken; es hätte sich genauso zur Seite gelegt und wäre dann langsam, über mehrere Stunden hinweg vollgelaufen. Durch das Mehrkammersystem wäre es sogar möglich, dass es gar nicht vollständig gesunken sondern Kiel oben geschwommen wäre.
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17.01.2012 09:42 Uhr von Zephram
 
+1 | -0
 
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@tsunami13: Genau das passiert nicht, den Kapitän kennt in 3 Monaten niemand mehr, die Reederei auch nicht....

Wenn man die Reederei zu 20 Millionen Euro Schadensersatz pro Todesopfer an die jeweilige Familie der Hinterbliebenen und 300K Euro Schmerzensgeld pro Verletztem und nochmal 20K Schmerzensgeld an den Rest der Passagiere für den erlittenen Schreck zu zahlen verdonnert, dann merken sich das vielleicht die Geldgeber der Reederei und investieren von nun an nur noch an verantwortungsbewußte Reeder...

Der Kaptain sollte eine Strafe bekommen, ja, und zwar sollte man den Fall komplett rekonstruieren, und für jedes Todesopfer welches er durch seine Anwesenheit auf dem Schiff bzw. Kommandos von ihm, verhindert worden wäre, sollte er ne fahrlässige Tötung reingedrückt bekommen, also wohl die Höchststrafe ( in D 5 Jahre ) mehr bringt doch eh nix, macht die Toten nicht wieder Lebendig, sollte aber eine Reederei den versuchen wieder einzustellen sollte die gleich um 100 Millionen leichter gemacht werden... Die Geldgeber haben im allgemeinen ein viel besseres Gedächtnis als die gehirngewaschene Bevölkerung...

jm2p Zeph
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17.01.2012 09:53 Uhr von SN_Spitfire
 
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@BigWoRm: Er wird zwar frei sein, aber seinen Beruf wird er in keinster Weise mehr ausführen dürfen. Wer so riskant ge"schippert" ist, der hat für diesen Job gelebt. Eine härtere Strafe gibts für ihn daher wohl nich, dass er nun nicht mehr als Kapitän angestellt wird.
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17.01.2012 09:56 Uhr von Perisecor
 
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Und wieder haben die Italiener einen Haufen Deutsche in ein verrücktes Mittelmeer-Abenteuer gezogen und sind dann weinend weggerannt, als der ganze Scheiße den Bach runter ging :P
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17.01.2012 10:01 Uhr von CoffeMaker
 
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"und sind dann weinend weggerannt, als der ganze Scheiße den Bach runter ging :P"

Das früher so und ist auch noch heute so. Das gleiche berichtete schon mein Opa ^^

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