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Bundesregierung erwartet Jobrekorde für 2012: 220.000 neue Stellen

Ausgehend vom Jahreswirtschaftsbericht 2012, der am morgigen Dienstag vorgestellt wird, erwartet die Bundesregierung für dieses Jahr 220.000 neue Stellen. Während die Arbeitslosenquote von 7,1 Prozent auf 6,8 Prozent sinken werde, herrsche in einigen Regionen bereits "Vollbeschäftigung".

Prognostiziert wird für 2012 zunächst eine konjunkturelle Schwächephase, worauf anschließend Wirtschaftswachstum erwartet wird. Begründet wird die Prognose mit der erwarteten Lösung der Schuldenkrise.

Laut Jahreswirtschaftsbericht unterschreitet die Bundesregierung mit dem Bundeshaushalt für 2012 und ihrem Finanzplan bis 2015 die maximal zulässige Nettokreditaufnahme.


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WebReporter: Peter Piksa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Bundesregierung, Konjunktur, Vollbeschäftigung
Quelle: www.handelsblatt.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2012 21:00 Uhr von Peter Piksa
 
+10 | -0
 
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Ich halte also mal fest: Sie gehen davon aus, daß sie die Schuldenkrise 2012 lösen werden, obgleich sie mit den bisherigen Rettungsschirmen keinesfalls die eigentlichen Probleme angegriffen, sondern sich lediglich etwas "Zeit gekauft" haben. Oh, und es wird ein Jobwunder geben. Na, DANN bin ich aber beruhigt! Und wenn erst die Lobeshymne auf das Wachstum angestimmt wird, wissen wir ja auch, wofür wir eigentlich den Gürtel enger schnallen werden müssen. Durchhalteparolen so weit das Auge reicht.
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16.01.2012 22:04 Uhr von RMK
 
+7 | -1
 
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Der fade Nebengeschmack Sinkende Arbeitslosenzahlen blablabla
Im Klartext:
Härteres Vorgehen GEGEN Arbeitslose! Die Frage ist dann nur WIE? Weniger Arbeitslosengeld? 150 km eine Strecke zumutbar ... usw


PS:
Gute News mit "schlechten" Neuigkeiten.
Sollte jeder mit "+" bewerten, auch wenn keine Nippel vorkommen.

[ nachträglich editiert von RMK ]
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16.01.2012 22:58 Uhr von nikihulli
 
+1 | -9
 
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ihr linken hetzer habt auch nichts anderes zu tun als alles schlecht zu machen oder?
nur weil ihr in eurem leben nicht zustande gebracht habt müsst ihr nicht alles schlecht machen...die jobs entstehen überall...wir haben ja auch fachkräftemangel.(und das ist kein niedriglohnsektor)
ich könnte jetzt noch weiter rumlamentieren und argumente bringen...aber ihr habt euch eh darauf eingeschossen das ganz egal was passiert alles schlechtgeredet wird also lass ich es -.-
echt traurig

[ nachträglich editiert von nikihulli ]
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17.01.2012 03:38 Uhr von Götterspötter
 
+6 | -0
 
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uaaaaaaaaaaaaaah ! Wenn ich diese unqualifizierte Rösler-Fresse schon sehe ..... geht mir das Abendessen direkt nochmal durch den Kopf.

Ihr sogenanntes Jobwunder können Sie anderen "Dummies" verkaufen - aber nicht mir !

Ein "JOB" ist eine +/- 40h Woche von der eine Familie leben kann und der im Alter die Rente absichern soll. !

JOB´s sind auch keine Zeitarbeiter- oder Befriestete Abreitsverstäge ..... damit kann niemand seine Zukunft planen und sind nur "Notlösungen" ....

Ein 1-Euro-Job ist kein Job - sondern moderne Sklaverei !
und wer auf sein Gehalt vom Staat Aufstockungen erhalten muss bekommt kein "Gehalt" sondern "Almosen" !!
Firmen die solche "Jobs" anbieten - sollten auch vom Markt verschwinden (weil nicht wirklich wirtschaftlich sind ) und DESHALB ist ein angemessener Mindestlohn unbedingt notwendig für Deutschland.

Wenn wir uns doch angeblich in einem "wirtschafstlichen Wunderland" befinden .... wie kann sowas möglich sein ???

Im Prinzip haben wir fast das gleiche System wie in China !

Einen Raubtierkapitalismus mit einer mächtigen Wirtschafts-Lobby und ein Banken- und Finanzsystem, was nur globale Interessen verfolgt! ....

Dieses System ist nur so lange "überlebensfähig" solange man das "normale Arbeitende Volk" nach sozialistisch-kommunistischen" Methoden ausbeuten kann und diese für die Schulden und "Geldblasen" aufkommen - die so ein "Fake-System" laufend erzeugt !

Wir brauchen eigentlich "Die LInke" gar nicht !!!
Wir leben seid 2001 in derrem Parteiprogram !!

Denkt mal darüber nach
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17.01.2012 03:43 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -0
 
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Frei nach dem Motto "Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht" :)

Deshalb bin ich schon so früh wach ;)
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17.01.2012 09:24 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -0
 
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"Sozial ist, was Arbeit schafft" der Lohn spielt dabei keine Rolle mehr. Und so hält sich heute jedes Unternehmen, jeder Verband, jede Organisation Hartz-IV-Sklaven, die unter unwürdigsten Beschäftigungsbedingungen zu selbstlosen Arbeiten gezwungen werden - von denen die Masse und ihr Binnenmarkt nachgewiesener Maßen nicht profitiert (außer die Flaschensammler-Industrie). Im Gegenteil: Diese Politik stifttet immer mehr Armut in unserer Gesellschaft.

Es ist leider erfolgreich in die Köpfe der Menschen gesickert:
Apropos "sozial ist, was Arbeit schafft":

Dieser Slogan wurde von der mit vielen Millionen aus der Industrie gepimpte Lobby-Inititative "Inititative Neue Soziale Marktwirtschaft" im Jahre 2000 erfunden.

Es ist sehr geschickt von der Inititative, dass sie neben Stammtisch-Politiker wie Friedrich Merz oder Oswald Metzger (CDU/bis 2008 Grüner!), Silvana Koch-Mehrin (FDP) zahlreiche Wirtschaftswissenschaftler als Botschafter, scheinbar neutrale, unabhänige Botschafter auftreten lässt (Slogan: 250 Professoren - 10 Thesen - 1 Meinung). Dabei wird überhaupt nicht deutlich, dass sie für die Initiative Interessen der Arbeitgeber vertreten. Es wirkt so, Wissenschaftler sind neutral, tatsächlich treten sie hier auf in der Rolle als PR-Agenten.

Die Initiattive hat ein sehr ehrgeiziges Ziel und dies ist, dass Millionen von Deutschen morgen anders denken sollen als heute. Sie sollen es gut finden und als Zuwachs von Freiheit und möglichst auch Wohlstand, wenn sie selbst für Gesundheit, Pflege und Rente vorsorgen, und wenn sie das nicht so sehen können, dann sollen sie zumindest diesen Weg als unvermeidlich anerkennen. Und das ist ein sehr ergeiziges Ziel, das schafft kaum eine Partei.

Die Beinflussung der Medien reicht der Initiative schon lange nicht mehr – sie will in die Parteiprogramme. Erster Erfolg: Im Jahr 2000 erfindet sie den Spruch: „Sozial ist, was Arbeit schafft“. Zwei Jahre später benutzt ihn die CSU im Wahlkampf, heute nutzen sie ihn alle – von der Kanzlerin Angela Merkel über Guido Westerwelle über Jürgen Rüttgers über Edmund Stoiber bis...

Dieser Spruch hat den Begriff „sozial“ verändert und in sofern hat die Inititative geschafft, eine Debatte zu beherrschen. In einer Medienrepublik können sie eigentlich gar kein höheres Ziel erreichen, als das sie eine Debatte beherrschen, ein Begriff neu zu besetzen, der so zentral ist für die Gesellschaft wie „sozial“.

Die Inititative bestimmt die Themen. Auch, weil Journalisten oft zu wenig recherchieren, auch weil sie oft gar nicht wissen wollen, wer sich hinter Kampagnen und Köpfen verbirgt.

Sogar die ARD-Vorabend-Soap Marienhof ist nicht sicher vor den neoliberalen Parolen dieser Organisation: Für 58.000 Euro an die Fernsehmacher wurden in sieben Folgen geschickt neoliberale Propaganda-Parolen in den Sprechtext der Schauspieler eingebunden.

Doch die Unterwanderung unserer Meinung geht weiter: Zeitungen wie die Wirtschaftswoche (WiWo) drucken – ohne Erklärung der Hintergründe – Texte des IW/INSM („Reformbarometer“), der Focus und Financial Times kooperieren, die Welt engagieren den INSM sogar als Co-Autoren – das widerspricht allen journalistischen Grundwerten.

Der INSM kürt gemeinsam mit der FAZ den „Reformer des Jahres“. Indem das IW etwa Preisverleihungen an reformfreudige Politikern im Sinne des INSM initiiert, werden Aktionen des neolilberalen Lobbyverbandes durch Politik und unkritische Presse als Kompetenznachweis an die Öffenrtlichkeit weitergegeben. Dabei fungierte Bundeskanzlerin Angela Merkel - bei ähnlichen Gelegenheiten auch Karl-Theodor zu Guttenberg - auch schon mal höchstpersönlich als Laudatoren.

Die Sportschau zeigte und kommentierte im Mai 2003 sogar wohlwollend und auf Inititative von Ulli Hoeneß ein über den Fußballrasen fliegendes Sportflugzeug mit dem Banner: „Ohne Reformen steigt Deutschland ab“ vor Millionen von Fernsehzuschauern. Überhaupt schafft der IW regelmäßig, ihre Vertreter und Aktionen zur besten Sendezeit, getarnt als scheinbar neutrale Wissenschafter oder unabhängige Politikern, auf die Mattscheibe zu bannen, um die üblichen neoliberalen Parolen auf die Mattscheibe zu bannen: Reformen, Reformstau, Reformrückstand.

Besonders beliebt sind die klassischen Talkrunden, in denen Abgesandte des Lobbyvereines regelmäßig eingeladen werden, um als scheinbare unbelastete Fachleute oder Politker in Diskussionen Gelegenheit erhalten, ihre Parolen unter das Volk zu bringen.

Buchtipp: Götz Hamman - „Die Strippenzieher“

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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