Bundeskriminalamt erhält 30 Planstellen und 2,2 Millionen Euro für Trojanerentwicklung
Für das neu geschaffene "Kompetenzzentrum Informationstechnische Überwachung" sollen dem Bundeskriminalamt 30 Planstellen und Sachmittel in Höhe von 2,2 Millionen Euro zum Zwecke der Entwicklung vom Staat selbst entwickelten Trojaners bereitgestellt werden.
Damit die Mittel freigegeben werden, bedarf es erst einer Freigabe des Haushaltsausschusses des Bundestags. Zurzeit werden Überlegungen angestellt, ob das sich derweil noch im Aufbau befindliche Kompetenzzentrum auch mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zusammenarbeiten soll.
Ans Tageslicht befördert wurden diese Erkenntnisse durch eine Anfrage von Herbert Behrens (Linke). Im Zuge der Auskunft wurde bekannt gegeben, dass der zu entwickelnde Trojaner wohl auch das Betriebssystem, die Sicherheits- und Kommunikationssoftware auf dem zu überwachenden Computer prüfe.