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16.01.12 18:32 Uhr
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IW-Institut: Lohnstückkosten in Deutschland noch immer sehr hoch

Nach Meinung von Forschern des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) sind die Lohnstückkosten in Deutschland im Vergleich mit 28 Staaten noch immer sehr hoch. Deutschland belege demnach den fünften Rang.

"Anders als oft behauptet, ist Deutschland in den vergangenen Jahren keineswegs übermäßig auf die Lohnbremse getreten", sagte der Direktor des Instituts, Michael Hüther. Die Lohnstückkosten seinen in Deutschland in den letzten zehn Jahren stabil geblieben.

In anderen Euro-Ländern sind sie dagegen um zwölf Prozent gestiegen, während sie in Japan oder den USA gesunken seien. Ursprünglich sind sie auch in Deutschland bis 2007 gesunken, aber durch Maßnahmen, wie der Kurzarbeit stiegen sie wieder stark an.


WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Wirtschaft / Börse & Finanzen
Schlagworte: Deutschland, Forscher, Industrie, Institut, Kurzarbeit
Quelle: de.reuters.com
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Nur ein Link, sonst kwt.   
 
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16.01.2012 18:45 Uhr von pest13
Kommentar ansehen Mich würde   
 
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16.01.2012 18:47 Uhr von Katzee
interessieren, wie sich im Vergleich dazu die Gewinne der Unternehmen entwicklt haben.
Kommentar ansehen 1A Lobbyarbeit   
 
+5 | -0
 
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16.01.2012 19:53 Uhr von jupiter12
die das "Mietmaul" Huether macht.
Ich emphehle ihm mit seinen "Institut" nach Nord Korea zu gehen, da is es billiger....................
Kommentar ansehen Dann sollen sie   
 
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16.01.2012 20:00 Uhr von xjv8
mal die Lebenshaltungskosten um 50% senken, dann dürfen sie auch gerne mein Gehalt halbieren.
Kommentar ansehen Grafik   
 
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16.01.2012 20:22 Uhr von bertl058
Kommentar ansehen @bertl   
 
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16.01.2012 21:05 Uhr von xjv8
sagt mir, dass man Schröder zum Teufel hätte schicken müssen und Merkel noch schicken muss
Kommentar ansehen Der IW meint: Die Löhne sind immer noch zu hoch!   
 
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17.01.2012 06:03 Uhr von Baron-Muenchhausen
Arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) = Lobbyisteninstitut der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

Deren Ziel ist es, mit schlauen Sprüchen und Parolen den Bundesbürgern die Notwendigkeit radikaler Reformen einzuhämmern, damit sie die Wünsche der Wirtschaft als ihre eigenen begreifen. Grundsätzlich steht alles zur Disposition: Kündigungsschutz, Rente, Existenzsicherung.

Es geht nur noch um ein Mehr oder Weniger des Abbaus. Wirtschafts-Chef-Lobbyist dieses Kölner Instituts ist Michael Hüther, den uns die öffentlich-rechtlichen Meinungsmache-Talkshows als „unabhängigen Experten“ verkaufen und der seine kranke INSM-Ideologie dort unters deutsche Dummvolk verbreiten darf. Auch das Handelsblatt ist da nicht außen vor, welches Werbekampagnen der INSM wie „redaktionelle“ Beiträge aussehen lässt, anstatt diese als Werbung und Propagandapamphlet eines Vereins kenntlich zu machen. INSM-Spruch: „Sozial ist, was Arbeit schafft“, auch wenn man nicht davon leben kann. Übrigens hat diese sozialstaats- und menschenfeindliche Lobbyistentruppe des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall nun eine neue Anschrift in Berlin.


Lobenswerterweise titeln viele Zeitungen diesmal "Lohnstückkosten stabil" und deuten damit den traurigen Fakt an, dass diese in den letzen 12 Jahren in Deutschland flach wie ein Brett sind (man vergleiche dies mit sämtlichen anderen Industrienationen, siehe: http://www.querschuesse.de/... und hier: http://is.gd/...)

Im Klartext bedeutet dies: Die Arbeitnehmer gehen einmal mehr leer aus. Und das mittlerweile im 12. Jahr. Wäre ja auch eine Überraschung, wenn es Lohnerhöhungen gegeben hätte. So freuen wir uns eben einmal mehr gemeinsam mit den Unternehmern, ihren Aktionären und somit auch dem DIW...

PS: Reallohn sank in den letzten 5 Jahren - trotz "XXL-Aufschwung" - um 7 Prozent (Quelle: FAZ, siehe: http://is.gd/...)

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
Kommentar ansehen Apropos INSM   
 
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17.01.2012 06:23 Uhr von Baron-Muenchhausen
Interessant, wer darin von den "Leistung-muss-sich-wieder-lohnen-Politikern" in der Mitgliederliste so aufgeführt ist.

Von Guido Westerwelle sowie Parlaments-Schwänzerin & Dr.-Plagiateuse SylvanaKoch-Mehrin (FDP) haben wir sicher nichts anderes erwartet - gebt einfach mal die Namen Eurer "Lieblings-Politiker" in Google im Zusammenhang mit "INSM" ein und lasst Euch überraschen !

Zitat Wikipedia:
"Ulrich Müller von LobbyControl führt die INSM beispielhaft als eine Lobby-Organisation an, die sehr weitgehend den Diskurs in den Massenmedien und im Internet zu beeinflussen sucht, um ihre Ziele durchzusetzen"
[...]
INSM arbeitet mit dem Institut für Demoskopie Allensbach zusammen".

Na, klingelt es? Genau - das Allensbach-Institiut taucht in zahlreichen Artikeln der einschlägigen neoliberalen Presse (BILD aufwärts) sowie bei diversen TV-Sendern als beliebter "Umfrage-Ergebnis-Lieferant" auf.
Kommentar ansehen Das erschreckende Video zum Thema IW / INSM   
 
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17.01.2012 06:41 Uhr von Baron-Muenchhausen
Entlarvender und erschreckender NDR-Beitrag (ZAPP) über das "Institut der Deutschen Wirtschaft" (IW)

Siehe ---> http://www.youtube.com/...

Darin werden die Ziele der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" (INSM) erklärt und wie wenig Platz darin die Arbeitnehmerrechte und eine würdige Entlohnung hat. Zieht Euch also warm an.

Übrigens gefielen sich auch der Ex-Wirtschaftsminister Dr. plag. Karl-Theodor zu Guttenberg sowie Kanzlerin Angela Merkel als Rednerin vor diesem extrem einflussreichen Hardchore-Neoliberalen-Verein, welcher mittlerweile sogar Inhalte für TV-Sendungen produzieren darf.
Sogar der Ex-Grüne Oswald Metzger (seit 2008 CDU) verdingt sich als Mietmaul und hält antisoziale Vorträge im Sinne des INSM für horrende Entlohung. Siehe Video und hier: http://is.gd/...

Guttenberg und INSM, siehe: http://is.gd/... sowie http://is.gd/...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
Kommentar ansehen Solange ein Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber ...   
 
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17.01.2012 08:58 Uhr von artefaktum
... auch nur einen Cent im Monat kostet, sind dem IW die Kosten zu hoch. ;-)

Warum wir auf Teufel komm raus exportieren, obwohl wir ja angeblich zu teuer sind, darüber sagt das IW freilich nichts.

Zudem bin ich dafür, dem Herrn Hüther das Gehalt deutlich zu kürzen. Würd mich mal interessieren, was unser Ökonom dazu Kluges sagen würde ....

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