Standard & Poor’s sorgt für Wirbel an den Finanzmärkten
Vergangenen Freitagabend stufte die Ratingagentur Standard & Poor’s die Bonität von neun Staaten der Euro-Zone auf die Note "AA+" herab. Unter den betroffenen Ländern befinden sich auch Frankreich und Österreich. Die Bundesrepublik behält vorerst ihr Spitzen-Rating "AAA".(ShortNews berichtete)
Dieser Schritt löste nicht nur viel Trubel an den Finanzmärkten und in der Politik aus, sondern wird auch den Kampf gegen die derzeitige Euro-Krise stark erschweren. Insbesondere die Kreditwürdigkeit des Euro-Rettungsschirms könnte durch die Vorgehensweise der Ratingagentur infrage gestellt werden.
Aufgrund der mangelnden Resultaten zur Eindämmung der Schuldenkrise seitens der Politik habe Standard & Poor’s diesen Schritt vollzogen. Um den Einfluss der Ratinagenturen zu minimieren, laufen mittlerweile in Brüssel Gespräche, um eine eigene europäische Agentur zu gründen.